Weihnachten ist schon lange dem Kommerzialismus zum Opfer gefallen. Glitzernde Dekorationen werden bereits Ende Oktober aufgestellt und Weihnachtslieder laufen auf allen Kanälen. In einer scheinbar perfekten Winterwelt werden glückliche Familien am Tisch in Werbungen im Fernsehen gezeigt und dazu kitschige Slogans aufgesagt. Am Black Friday und Cyber Monday gibt es so viel Rabatt auf alles, dass jeder Hamstereinkäufe für die Festtage betätigt. Weihnachten wird einem als magisches Beisammensein verkauft und die Traditionen dahinter werden oft verschwiegen. Es ist wichtiger das ein Kind ein Ipad geschenkt bekommt, als das es die Hintergründe dieses Schenkens an Weihnachten erlernt. Weihnachten ist ein ursprünglich christliches Fest, welche die Geburt von Jesus Christus feiert und nicht die Glitzer – Glanz – Winterwelt welche einem dauernd unter die Nase gerieben wird. Desweiteren wird Weihnachten oft als Zeit des Gebens und der Solidarität angepriesen, was eigentlich nicht falsch ist. Dies verleitet aber viele Leute dazu nur zu dieser Zeit jedes Jahr Gutes zu tun und es den Rest des Jahres zu unterlassen. Mit Santa Claus und Tannenbäumen sind infolge vieler Jahre mehrere Traditionen zum Weihnachtsfest entstanden, welche von uns Menschen erfunden wurden und durchaus schön sind.

Weihnachten wird heute mehr als Familienfest als ein religiöses Fest angesehen. Es ist ein schöner Anlass um Verwandte wiederzusehen und zusammen einen guten Abend zu verbringen. Es liegt nicht falsches daran, dass sich Traditionen  durch die Jahre ändern doch meiner Meinung nach sollten sie nicht gänzlich verschwinden. Es sollte nicht nur darum gehen, wer das beste Weihnachtsgeschenk hat oder den schönsten Weihnachtsbaum auf Instastory postet, sondern um etwas mehr. Ein Moment der Inne oder ein Blick in eine flackernde Weihnachtskerze und eine Besinnung zum Anlass dieses Festes reicht schon um den unnötigen Weihnachtsstress vor der Türe zu lassen.

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