Unser letzter Stopp auf der Summertour ist Zürich, die wohl internationalste Stadt der Schweiz. Zürich zählt heute knapp 400’000 Einwohner und ist somit die grösste Stadt der Schweiz.

Historische Hintergründe

Der Zwingligeist ist noch immer stark verankert in der Reformationsstadt. Huldrych Zwinglis wurde 1484 in eine Toggenburger Familie hineingeboren. Später wurde er der erste Zürcher Prediger und setzte in der Schweiz die Reformation durch. Diese wurde unter dem Moto „Ora et labora“ (dt. bete und arbeite) ausgelebt, was sich noch jetzt in der Businessstadt bemerkbar macht. Auch die Fasnacht ist in dem Kanton aus diesem Grund nur schwach ausgeprägt, da diese katholischen Ursprunges ist. Heute gibt es in Zürich eine Vielzahl an Kirchen. Bekannt darunter ist besonders das Grossmünster, welches durch seine zwei extravaganten Türme aus der Masse heraussticht. Die beiden Kirchenpatrone des Münsters „Felix und Regula“ sind unter anderem auch die Stadtheiligen von Zürich.

Der Bahnhof Zürich ist übrigens der Grösste in der Schweiz und somit ein Knotenpunkt des Schweizer Zugsystems. Das Gebäude wurde im Neorenaissance Stil von Jakob Friedrich Wanner 1871 erbaut. Einige Jahre später wurde 1847 die sogenannte Spanisch-Brötli-Bahn zwischen Baden und Zürich eröffnet. Ursprünglicherweise wurde sie zum Transport der Badener Spezialität „Spanische Brötli“ nach Zürich gebraucht, da diese dem Zürcher Adel sehr mundeten.

An kultureller Vielfalt fehlt es nicht

Zürich überzeugt mit seiner internationalen und kulturellen Vielfalt. Was im Rest der Schweiz langsam Einzug erhält, ist in Zürich meist bereits fest verankert. Zürich ist offen und zugänglich und bietet regelmässig eine Vielzahl an Aktivitäten und Anlässen. Besonders bekannt ist vermutlich die Street Parade, die jährlich im August in ganz Zürich stattfindet und fast immer rund eine Million Menschen anlockt.

Auch der Zürcher Zoo geniesst eine grosse Aufmerksamkeit und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Nebst vielen öffentlichen Attraktionen bietet Zürich auch ein breites Netz für Künstler und Künstlerinnen aller Kunstsparten. Der Dadaismus fand zudem seinen Ursprung in der Schweizer Grossstadt und hat sich weltweit durchgesetzt.

Zürich hat laut dem allwissenden Internet 106 öffentliche Toiletten, 25 Badis, zählt täglich 2900 Zugfahrten und 200 blau-weiss Tram. Ausserdem hatten die Häuser in Zürich früher keine Hausnummern, sondern Namen und im Zentrum der Stadt kreuzen sich die Edelweissgasse und der Schneeglöggliweg.

Natürlich gibt es noch mehr spannende Fakten über die grösste Stadt der Schweiz, doch dann sollten wir beginnen, ein Buch zu schreiben.

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