Im Rahmen des Programms „Tatort Tier“, welches der Tierpark Dählhölzli anbietet, hatten wir die Möglichkeit, mehrere Tiere des Parks anfassen und füttern zu dürfen. Ausserdem wurden uns von den Tierpflegern auch bei allen Gehegen, die wir uns näher ansehen durften, viele interessante Informationen vermittelt.

Aroldo war beispielweise bei der Fütterung der Seehunde dabei und durfte im Voraus selbst die Fische präparieren, welche zum Teil mit Vitamintabletten gefüllt werden mussten.

„Es klingt makaber, aber die Tabletten in den Fischen zu platzieren, hat tatsächlich Spass gemacht“

erzählte er im Nachhinein. Um die präparierten Fische zu kennzeichnen, schneidet der Verantwortliche Pfleger den Tieren die Flosse ab. So kann er sichergehen, dass er jedem Seehund einen präparierten Fisch verfüttert. Doch heute hatte Aroldo diese Aufgabe zugeteilt bekommen, die er jedoch ohne Zimperlichkeit erfolgreich meistern konnte.

Später nahm eine Tierpflegerin Tristan mit auf Bärenfütterung. Diese bestand aber vor allem darin, das Futter für die Bären im Gehege zu verstecken. Die Bären waren während dieser Zeit allerdings sicher in einem anderen Gehege verwahrt. So konnten wir uns, ohne uns fürchten zu müssen, im regulären Gehege aufhalten und dort Aufnahmen machen. Der Hauptakteur war dabei Tristan, der mit zwei Eimern voller Früchten das Gehege unsicher machte, indem er die Früchte versteckte. Was wir vorher nicht gewusst haben, ist, dass die Bären im Dählhölzli unter anderem Melonen, Avocados und sogar Kokosnüsse zu fressen bekommen. Die Kokosnüsse wären aber vor allem zur Beschäftigung, erzählte uns die Tierpflegerin. Ob allerdings der Apfel, den Tristan extra unter einem Stein versteckt hatte, wirklich eine Challenge für die zwei Bären war, sei mal dahingestellt.

Nach einer Mittagspause, die wir mit Ausblick auf die Aare verbracht haben, ging es für einige von uns mit den Schlangen und Waranen weiter. Die anderen machten währenddessen den Tierpark mit Kamera und Mikrofon unsicher, um den Besuchern Fragen über ihre Lieblingstiere im Park zu stellen.

Wir bei den Terrarien wurden von einer Tierpflegerin, die ihren Job bereits seit 20 Jahren ausübt, über die Schlangen informiert. Diese befinden sich vor allem hinter den Kulissen und werden mehr für Führungen gebraucht. Da diese Schlangen sehr ruhig und geduldig seien, werden sie manchmal auch dafür gebraucht, den Menschen, die sich vor den schuppigen Reptilien fürchten, etwas die Angst zu nehmen. Weiter ging es dann noch zu den Waranen, bevor wir mit ins Gehege der Papageientaucher durften, die wir ebenfalls mit Fischen füttern konnten.

Geschrieben von:

"Write it. Shoot it. Publish it. Crochet it. Sauté it. Whatever, Make!" - Joss Whedon

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