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Freitag, 6:49 Uhr: Jedes Mal ist das Hoffen vergeblich, wenn du glaubst, der Bus würde früher kommen und du müsstest nicht so lange in der Kälte stehen. Doch wenigstens ist er noch so pünktlich, dass es keinen Stress geben wird, wenn du aussteigen musst. Es steigen immer etwa die gleichen Gesichter aus. Das Mädchen, mit dem du zur Schule gegangen bist, als ihr noch Kinder wart und der junge Mann, den du von der Party letztens kennst, der dich jedoch nie grüsst.

Sie können Tagebuch, Agenda, eine Ansammlung von To-Do Listen, all dies zusammen oder ganz etwas anderes sein: Bullet Journals. In unserer digitalisierten Welt ist es seit einiger Zeit wieder zum Trend geworden, seine Notizen, Termine oder Erinnerungen in analoger Form festzuhalten. Dies alles kann in einem sogenannten Bullet Journal, dem «Notizbuch für alles», getan werden.

Jedes Jahr dasselbe Prozedere. Eifrig schmiedest du dir Pläne und Vorsätze für das ganze kommende Jahr. Im Sommer, es ist Halbzeit, wirst du etwas hibbelig. Doch kein Grund zur Sorge, schliesslich bietet das Jahr noch etliche Monate. Dann oh Schreck ist Dezember, das Jahr fast schon vorbei und für deine vorgenommenen Vorsätze hast du nun auch keine Zeit mehr, da schliesslich der Geschenke- und Guetzlimarathon begonnen hat. Nach den grossen Weihnachtsfeiern bereitest du dich mit neuen Vorsätzen (mehr Sport, gesünder Essen) auf das kommende Jahr vor.

Ist ein Zirkus heutzutage noch attraktiv genug für Jugendliche? Definitiv, findet der 18-jährige Ivan Knie, achte Generation der Zirkusfamilie Knie, Sohn von Géraldine und Enkel von Freddy Junior Knie. Er liebt die Arbeit mit den Pferden und das Auftreten als Zirkusartist. Doch wie einfach ist es, die hohen Erwartungen des Publikums zu erfüllen?

Ich bin Zivi. Das heisst, ich leiste anstelle eines Militärdienstes einen zivilen Ersatzdienst. Im Gegensatz zu früher, als man ziemlich dafür kämpfen musste, genügt heute ein einziger Klick im Internet. Ich wusste nicht wirklich, auf was ich mich da einlasse, denn im Gegensatz zum Militär rekrutiert der Zivildienst nicht aktiv. Beim einzigen obligatorischen Anlass, den man als angehender Zivi besuchen muss, geht es grösstenteils nur um Administratives. Darum möchte ich mit diesem Artikel ein wenig Licht ins Dunkel bringen und berichte über meine Erfahrungen.

Rucksack in die Ecke. Schuhe fliegen in die andere Ecke und ich schmeisse mich auf mein Bett. Wie sehr ich es doch vermisst habe. Die Flauschigkeit der Decke, die Weichheit der Kissen und dann ist da noch die Matratze. Diese wunderbare Matratze welche mich mit ihrer Weichheit aufnimmt. Niemand könnte in so einem Moment mit mir argumentieren, dass zusammen gepfercht in einem Zelt besser ist als mein eigenes Bett.

Nach über 5 Stunden in einem Intercity-Express hielt letzte Woche mein Zug um 16:00 Uhr endlich an meiner Zieldestination an: Warschau. Als ich mich zuvor am Tag in Frankfurt oder in den Zug gesetzt habe, erwartete ich nicht, was mich nun hier willkommen hiess. Ich hatte mir die Polnische Hauptstadt anders vorgestellt. Wie genau kann ich nicht sagen, jetzt wo ich ein klares Bild davon habe. Doch der Anblick des Kulturpalasts, den ich praktisch als erstes gesehen habe, nachdem ich den Bahnhof verlassen hatte, überwältige mich erstmal. Natürlich kennt man das eindrückliche Gebäude von Fotografien, doch in Echt wirkt es dann doch noch um einiges grösser und auch etwas einschüchternder.