Tag

bestof

Browsing

Der Herr Baum schreibt über eine Marke, welche als Logo einen Baum hat – wie witzig (man spürt die unlustige Ironie in den Worten hoffentlich). Aber ganz ehrlich, ich kam durch meinen Nachnamen zum ersten Mal in Berührung mit NIKIN, eine der wohl ökologischsten Marken der Schweiz. Ich scrollte eines Tages durch Instagram, lies einen like dort, einen anderen da und stoppte schliesslich bei der Werbung. Ein grünes Cap, vorne ein Tannenbaum, lies mich Innehalten. Interessiert klickte ich darauf und lass mich nach Anschauung der Produkte durch die Webseite von NIKIN. Sätze wie „für jedes Produkt einen Baum“ oder der Firmenslogan „Tree by Tree“ liess mich merken, dass es kein normaler Modeshop ist.

«Mottele, du bringst mich noch ins Grab!»

Mit diesem Satz oder besser gesagt dieser Kapitelüberschrift beginnt Thomas Meyers Roman Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse. Meyer, ein schweizerisch-jüdischer Schriftsteller brachte 2012 jenen Roman heraus, der fünf Jahre später, im Jahr 2017, verfilmt wurde. 2018 war der Wolkenbruchdie erfolgreichste Schweizer Filmproduktion.

Apokalypse, der Untergang des wichtigsten Gutes, welches wir als Generation X, Y, Z und (hier weiteren beliebige Buchstaben aus dem Alphabet einfügen) erschaffen haben. Unser Kulturgut für die Nachkommen zerstört. Kein zufriedener Drake. Kein WTF Checkie Chan. Kein Typ mit Brille, welcher nicht weiss was ein Schmetterling ist. Ganz einfach keine Memes mehr.

Die Schweiz streikt wie schon lange nicht mehr. Vor allem junge Menschen wagten sich anfangs mit provokativen Plakaten auf die Strassen, bis die Bewegung immer mehr Menschen in ihren Bann riss. Tize hat bereits einige Artikel zu diesem Thema verfasst:

Die Schweizer Jugend streikt

Das Zeitalter der Änderungen

FridaysForFuture und Extinction Rebellion – Klimabewegungen im Fokus

Basel ruft den Klimanotstand aus

Demonstrationen zum Klimawandel sind toll, um auf das Problem, welches uns alle betrifft, aufmerksam zu machen. Besser ist es jedoch, sofort zu handeln und wirklich etwas zu ändern. Diese Schritte können leicht im Alltag angewendet werden und bewirken Großes!

Stofftaschen statt Plastiktüten
Viel zu viele Milliarden Plastiktüten werden jährlich auf der ganzen Welt benutzt – und nach einmaligem gebrauch weggeworfen. Weil nur ein kleiner Teil dieser Tüten recycelt wird, nimmt das Plastikproblem auf der ganzen Welt zu. Der Zerfall einer einzigen Plastiktüte kann bis zu 500 Jahre dauern. Um diesem riesigen Problem entgegen zu kommen, sollte man, wenn möglich auf Plastiktüten verzichten und stattdessen Stofftaschen zum Shoppen mitnehmen.

Konsum reduzieren und bewusster kaufen
Brauche ich das wirklich?
Mit dem Erstellen von Einkaufszetteln kauft man nur das, was man wirklich braucht und vermeidet unnötige Spontaneinkäufe, die meistens nicht glücklich machen – und schnell wieder im Müll landen.
Ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ sollte man sein Geld lieber für gute Qualität ausgeben und nur dann etwas kaufen, wenn man es wirklich braucht. Auch bei Geschenken sollte man sich genau überlegen, was. Oft verschenkt man ein lustiges „Mitbringsel“, was nicht zu Gebrauch kommt und schnell im Müll landet. Deshalb sollte man viel lieber etwas Sinnvolleres schenken, das auf Dauer gut gebraucht werden kann.

Trinkflaschen einführen
Die Meisten haben es sich zur Gewohnheit gemacht, den 1. Kaffee im Geschäft zu trinken und im Verlaufe des Tages noch viele weitere aus dem teuren Kaffeeautomaten zu genießen. Dabei landen unzählige Pappbecher nach dem 1. Gebrauch im Mülleimer. Wer nicht auf seinen tägliche Dosis Koffein verzichten und eine viel bessere Tasse genießen möchte, sollte den selbstgemachten Kaffee in einer Thermoskanne mitnehmen. Dieser reicht dann auch den ganzen Tag. Dies gilt natürlich auch für andere Getränke, die generell besser in dauerhaften Trinkflaschen mitgenommen werden sollten.

Leitungswasser statt Plastikflaschen
Um Plastikflaschen ganz aus dem Haushalt zu verbannen, kann man auf den Kauf von Wasser in Plastikflaschen verzichten und auf Leitungswasser umsteigen. Das Leitungswasser in Schweizer Haushältern kann ohne Bedenken getrunken werden. Wer nicht auf Sprudel im Wasser verzichten will, sollte sich am besten einen SodaStream zulegen.

Tupperware statt Einwegverpackung
Um im Alltag auf unnötigen Müll zu verzichten, kann man sein Mittagessen in Tupperware mitnehmen. So kann ganz leicht auf Alufolie und Plastikverpackungen verzichtet werden, was wiederum Geld spart.

Alte Geräte verkaufen oder spenden
Jeder besitzt Dinge zu Hause, die man nicht mehr braucht. Oft sind diese Sachen noch so gut wie neu und sollten auf keinen Fall weggeworfen werden. Schlauer ist es, Kleider, Bücher, Spiele usw. auf einem Flohmarkt oder Online zu verkaufen und so Geld zu verdienen. Außerdem kann man solche Sachen gut spenden oder verschenken, um jemand anderem eine Freude zu machen.

Nachfüllen statt neu kaufen
Für viele Produkte, wie zum Beispiel Seifen, werden Nachfüllverpackungen angeboten. Man kann Müll vermeiden, indem man Seifen nachfüllt und nicht immer einen neuen Seifenspender nachkauft.

Reparieren statt wegwerfen
Früher war es üblich, seine Elektrogeräte reparieren zu lassen. Heutzutage werden kaputte Sachen durch etwas Neues ersetzt, was zu einem großen Müll-Problem in unserer Gesellschaft geworden ist.

Menstruationstasse
Für die Ladies unter uns: Menstruationstassen sind nicht nur viel hygienischer als Binden und Tampons, sondern auch viel umweltschonender, da man die den kleinen Becher aus medizinischem Silikon nach dem Auswaschen immer wieder verwenden kann. Zudem bietet sie einen viel besseren Auslaufschutz als herkömmliche Tampons oder binden. Ein weiterer Vorteil: Auf Dauer spart man Geld!

Diese Tipps sind einfach umzusetzen und doch scheinen sie für viele so schwer. Wichtig ist, dass der eigene Schweinehund überwindet wird, sodass diese Schritte eines Tages zur Gewohnheit werden. So kann jeder Einzelne einen entscheidenden Beitrag für die Umwelt leisten.

Aus der Ferne ist eine Sirene zu hören, die immer lauter wird, in Form eines lemongrünen Lieferwagens vorbeirauscht und im Davonfahren nur noch an den blauen Signallichtern auszumachen ist.

Wir sind alle schon einmal einer Ambulanz begegnet, wurden vielleicht sogar schon von einer abgeholt oder haben eine gerufen. Doch was steckt hinter diesen Notfallstationen auf Rädern? Wer sind diese Leute, die von Berufswegen Leben retten? Der Alltag eines Rettungssanitäters besteht aus viel mehr als bei Rot über die Ampel zu fahren und Verletzte aus Autowracks zu ziehen. Wie dieser Alltag wirklich aussieht, hat sich tize.ch genauer angeschaut und war dafür einen Tag lang mit der Sanität der Rettung Basel-Stadt unterwegs.