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Pandas, sie sind flauschig, sie sind niedlich und einfach zu süss. Wusstet Ihr, dass Pandas 50% am Tag mit Fressen beschäftigt sind und 50% mit Schlafen oder dass Tierforscher sich verkleiden als Pandabären, um näher an diese Tiere ranzukommen und ihr Verhalten zu beobachten. Pandas sind schon recht interessant. Weiterer Fun Fact; Pandas sind ein Mittel der chinesischen Aussenpolitik. Wow WTF was soll das jetzt bedeuten?

Nachdem der Schweizer Musiker Faber seine Fans nun schon mit vielen Single-Auskopplungen auf sein neues Album «gluschdig» gemacht hat, ist es morgen endlich soweit: Fabers zweites Studioalbum «I FUCKING LOVE MY LIFE» wird am ersten Novembertag sein Debut feiern. Die Grossbuchstaben und der Kraftausdruck stechen sofort ins Auge, genauso wie auch schon frühere Texte des Zürchers es geschafft haben, viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Denn Faber polarisiert, vermag es, regelrechte Skandale auszulösen und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Was als friedliche Demonstration begann, in zu einem gigantischen Chaos geworden. Über eine halbe Million Menschen wurde seit Kriegsbeginn getötet, mehr als 5,5 Millionen flohen. Unzählige Milizen kämpfen gegen Syriens Diktator Assad. Sie alle haben aber ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was aus Syrien werden soll. Die Terrororganisation Islamischer Staat hat international für Angst und Schrecken gesorgt und ist später durch europäische Luftangriffe wenigstens militärisch geschlagen worden. Zu Beginn des Kriegs gab es nicht einen Tag, wo nicht in den Medien darüber berichtet wurde. Zwischenzeitlich hörte man dann praktisch nichts mehr, doch seit rund einer Woche ist der Krieg in Syrien um ein Kapitel reicher. Die USA haben nämlich ihre Truppen aus Nordsyrien abgezogen. Dies hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Höchste Zeit, sich die Interessen der unterschiedlichen Kriegsparteien wieder in Erinnerung zu rufen.

Stell dir vor, du lernst einen Jungen kennen und verliebst dich in ihn. Er behandelt dich gut, ist lustig, charmant, hat einfach einen tollen Charakter, sieht auch noch gut aus und überhäuft dich zu allem noch mit unzähligen Geschenken. Du freust dich jedes Mal, ihn zu sehen, hast dieses aufgeregte Kribbeln im Bauch, er macht dich glücklich und es ist einfach alles perfekt. Doch dann plötzlich verändert er sich, er erzählt dir von Schulden, welche er hat, dass er deine Hilfe braucht, dass du es ihm schuldig bist, dass ihr dies gemeinsam schaffen würdet. Sein Vorschlag, um das Problem zu lösen, ist die Prostitution. Er wird plötzlich aggressiv, brutal, misshandelt und schlägt dich, zwingt dich zu Sex mit fremden Männern und vielem mehr. Obwohl er dir so etwas Grausames antut, ist er zwischendrin wieder wie ausgewechselt und ist wieder wie am Anfang lieb und zärtlich zu dir und lässt dich an eine Zeit zurückdenken, welche schon lange vorbei ist. Das ist die Masche eines sogenannten Loverboys.

Alle über 18-jährigen Bürger der Schweiz kennen die Situation aus eigener Erfahrung: Kaum hat man die neuerworbene Volljährigkeit gebührend gefeiert, flattert schon das Armeeaufgebot ins Haus. Nun gilt es sich zu entscheiden, ob man den Militärdienst tatsächlich leisten möchte oder doch den Zivildienst bevorzugt. Seit der Abschaffung der Gewissensprüfung im Jahr 2009 interessieren sich immer mehr junge Männer für den zivilen Dienst. Dies ist der Armee und dem Bundesrat schon seit längerer Zeit ein Dorn im Auge. Nun hat der Ständerat beschlossen, mit sieben Massnahmen die Attraktivität des Zivildienstes zu verringern.

Die neue Reihe auf Tize.ch «#porträtiert» geht heute in die erste Runde. Von heute an folgt jeden zweiten Montag ein neues Porträt über eine Person. Der Anfang macht der 19-jährige Valentin Sollberger, ein leidenschaftlicher und engagierter Musiker. Vom Knabenchor bis hin zu einer Pop-Rock Band, Valentin ist in den verschiedensten Bereichen der Musik tätig. Wie er zur Musik kam und was seine Pläne und Ziele sind – alles in der ersten Ausgabe von #porträtiert.

Ich treffe Valentin an einem seiner Lieblingsorte in der Stadt Solothurn – die Barock Bar am sogenannten «Mürli». Die Sonne verschwindet bereits hinter dem Horizont und die Stühle der Bars am Ufer der Aare füllen sich mit Leuten, die sich an diesem Donnerstagabend zu einem Feierabendbier treffen, wie auch wir zwei. Bei einem gemütlichen «Öufi-Bier», Valentins Lieblingsbier, erklärt er, dass er einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich habe. Nach den neun obligatorischen Schuljahren absolvierte Valentin die Fachmittelschule, anschliessend die Fachmatur und leistet seit dem Sommer diesen Jahres Zivildienst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Solothurn. «Es ist eine enorme Umstellung, plötzlich jeden Wochentag zu arbeiten. Dennoch bereitet mir die Arbeit grosse Freude und ich bin froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben», bemerkt er.

 

In die Musik «hineingeboren worden»

Als jüngster Sohn einer Grossfamilie mit insgesamt acht Kindern, wurde Valentin bereits in eine musikalische Familie hineingeboren. Besonders seine Mutter prägt das Musikalische. «Sie spielt Gitarre und Klavier und ist Musiklehrerin», erklärt er. Bei den Solothurner Singknaben konnte Valentin das erste Mal so richtig in der Musik Fuss fassen. Bereits sein ältester Bruder war beim Chor dabei, darauf folgte ein weiterer Bruder, sowie der Zweitjüngste der Familie und schlussendlich Valentin selbst, der den Singknaben beitrat.

 

Musikalische Erfüllung bei den Singknaben

«Bei den Solothurner Singknaben mit dabei zu sein, ist für mich enorm erfüllend», beschreibt Valentin seine Mitgliedschaft beim ältesten Knabenchor der Schweiz. Nebst dem Singen treffen sich die Mitglieder regelmässig am Wochenende, gehen gemeinsam in Lager oder auf Reisen in Länder in ganz Europa. Die Proben finden zwei Mal pro Woche statt. «Es ist ein zeitintensives Hobby», gesteht er. Trotzdem bringe es Abwechslung in den Alltag. «Ich freue mich immer wieder, die Menschen zu sehen, mit denen ich seit meinem siebten Lebensjahr zusammen singe», beschreibt Valentin seine Gefühle zum Chor. Er betont, dass bei den Singknaben nicht nur das Musikalische einen grossen Stellenwert hat, sondern dabei auch wunderbare Freundschaften entstehen und er vom musikalischen, wie auch vom menschlichen, sehr viel mitnehmen kann. Seinen Platz im Chor findet Valentin in der Tenorstimme. Zudem ist er in der Lagerleitung bei den diversen Lagern tätig und vertritt somit eine Vorbildsfunktion für die jüngeren Mitglieder.

 

Sounden im «Chinderzimmer»

Neben all seinen Aufgaben bei den Singknaben betreibt Valentin einen YouTube-Kanal mit dem Namen «Chinderzimmersound», auf dem er eigene Lieder unter dem Künstlernamen «sAig» veröffentlicht. Dabei benutzt er vor allem sein Klavier zur Begleitung, welches er seit der zweiten Klasse spielt. Sein Studio ist sein altes Kinderzimmer, daher der Name «Chinderzimmersound». Er wollte seine beiden Leidenschaften, das Singen und das Klavierspielen, vereinen und dabei etwas Neues entstehen lassen. «Meine ersten Versuche waren ziemlicher Mist», gibt er lachend zu. Doch mittlerweile sieht er seine Produktionen als fortgeschritten und ist ziemlich zufrieden mit seinen Liedern. Das Einzige, was er selbst noch bemängelt, ist die Soundqualität. Diese spiele aber für Valentin keine allzu wichtige Rolle, da es ihm vor allen Dingen um den Spass an der Musik geht.

 

Valentin lässt sich in keine Schublade stecken

Die Bedeutung seiner Texte geht weit auseinander, wie Valentin sagt. «Ich versuche nichts Künstliches zu singen. Die meisten meiner Texte sind sehr persönlich und basieren auf Gedanken und Überlegungen, die ich habe. Somit verbinde ich mit der Musik auch sehr viele Emotionen, egal ob diese positiv oder negativ sind», erklärt Valentin. Nach ihm gibt es aber manchmal auch Lieder, die nicht wirklich einen Sinn ergeben. Er sei nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt und müsse daher nicht zwingend allen seiner Texte Bedeutung verleihen, anders als beispielsweise beim Rap. «Im Rap ist es essentiell, Texte mit Bedeutung zu haben. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste an dieser Musikrichtung und geht heute leider auch immer mehr verloren», so Valentin. Auch mit Rap hat sich Valentin versucht, schnell aber bemerkt, dass ihm dieses Genre nicht wirklich zusagt. Er mache im Grunde ein wenig von allem etwas und probiere gerne neue Arten und Genres der Musik aus. «Ich lasse mich nicht in irgendeine Schublade einer Musikkategorie stecken», sagt er.

 

«Wir machen das, worauf wir Lust haben»

Dieses Motto zieht Valentin auch in der neuen Band «Blindtext» durch, in welcher er als Backgroundsänger und Pianist tätig ist. Auch hier lässt sich Valentin von einem seiner älteren Brüder inspirieren, welcher das Projekt ursprünglich gegründet hatte. Das Genre der Band ist verschieden. «Wir behandeln nicht nur einen Stil, gehen aber etwa in die Richtung Pop-Rock, sind aber in mehreren Bereichen der Musik tätig. Das ist gerade das Spassige an der ganzen Sache, dass wir uns immer wieder mit neuen Kompositionen auseinandersetzen müssen und wir uns selbst nicht wirklich einordnen können. Schlussendlich kann man sagen, dass wir einfach das machen, worauf wir Lust haben», sagt Valentin lächelnd und trinkt den letzten Schluck seines Biers aus. Den ersten Auftritt darf die Band am neunten Oktober in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn bestreiten.

 

Musik versus Realität

Neben seinem Engagement im Chor, in einer Band und als Solomusiker, behandelt Valentin seine Leidenschaft auch in einem Roman. «Die Musiker und die Realität» handelt von einer Person, welche in einen neuen Ort zieht, sich dort Freundschaften aufbaut und mit denen dann eine Band gründet. Die Geschichte sei nicht nur auf die Musik fokussiert, sondern soll vor allem den Zwiespalt zwischen grossen Träumen und der manchmal hart zuschlagenden Realität darstellen. «Die Band wird in der Geschichte mit den verschiedensten Problemen und Herausforderungen konfrontiert, manchmal inspiriert durch eigene Erfahrungen, die ich im Leben so mache. Ich schreibe sehr gerne über solche Dinge und finde es auch wichtig, dass man seine Erfahrungen und Ansichten irgendwie mit der Gesellschaft teilen kann», ergänzt Valentin. Kennt man ihn etwas genauer, kann man die persönliche Note durchaus aus seinem Roman herauslesen.

 

Und so geht es weiter…

«Man kann sich sicher auf unsere Band «Blindtext» freuen. Wie schon gesagt, werden wir am neunten Oktober in der Kulturfabrik Kofmehl auftreten. Generell plane ich nicht wirklich viel vor. Ich mache Musik, wenn ich gerade Lust und Zeit dazu habe. Der Roman «Die Musiker und die Realität» ist bereits auf Wattpad lesbar, dort folgen die nächsten Kapitel wieder etwas regelmässiger», sagt Valentin. Mit den Singknaben darf er sich zudem auf das Bettagskonzert in der Jesuitenkirche in Solothurn am 14. September freuen. Abschliessend bemerkt er: «In nächster Zeit wird mir bestimmt nicht langweilig.»

 

Mehr Informationen:

Valentins YouTube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCOgJU2uUqcQmyt2NqgNntYwValentins Roman auf Wattpad.com: https://www.wattpad.com/story/182699242-die-musiker-und-die-realit%C3%A4t