Sieben Personen streifen durch die Strassen und sind auf der Suche nach den Spuren eines Waldtieres. Irgendwie läuft der Fuchs ständig davon, so viele Reviere es in der Schweiz gibt. Wie beginnt man so ein Abenteuer und wie viel Spass macht es wirklich?

Was ist ein Foxtrail und wie funktioniert das Ganze?

Ein Foxtrail ist eine Art Schnitzeljagd durch verschiedene Regionen, die bei den Organisatoren Reviere genannt werden, bei der ein imaginärer Fuchs gesucht wird. In der Schweiz gibt es insgesamt zwölf verschiedene Standorte, die einmal quer in unserem Land verteilt sind. In jedem Revier gibt es verschiedene Touren, Trails genannt, die fix und fertig installiert sind. Kein Foxtrail gleicht dem anderen, das macht das ganze Konzept umso spannender. Jede Spur ist zu Fuss machbar, manchmal werden auch die öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Um das Ganze nicht zu einfach zu machen, bestehen die einzelnen Aufgaben aus Worträtseln, geheime Botschaften und Fährten, die total knifflig werden können. Nur der korrekte Ablauf der Posten ermöglicht es den Suchenden, auch wirklich der Spur des Fuchses zu folgen.

Die Gruppe besteht jeweils aus zwei bis sieben Personen, die an einem zentralen Punkt in der jeweiligen Stadt starten. Meist sind das Bahnhöfe, weil die Startinformation, sofern sie nicht schon zuhause ausgedruckt wurde und die Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel bereit sind, beim Bahnhofsschalter abgeholt werden können. Zum Start muss man ein Telefon zu der gebuchten Startzeit an die Helpline tätigen, um sich anzumelden, dass man jetzt startet.s Dabei haben sollte man einen Stift für anfällige Kritzeleien, geeignetes Schuhwerk tragen und ein Mobiltelefon zum telefonieren. Das Telefon wird nicht nur zum Anmelden gebraucht, sondern steht auch als Helpline zur Verfügung, falls man irgendwann feststeckt oder Hilfe braucht. Das Coole an Foxtrails ist, dass die Routen bei jedem Wetter durchgeführt werden kann, was sehr praktisch ist. Auch die Zeitspanne kann gewählt werden, die verschiedenen Touren dauern zwischen zwei bis viereinhalb Stunden.

Wie waren unsere Eindrücke vom Foxtrail „Zeus“ in Luzern?

Das Wetter war nicht nur bombastisch, sondern ziemlich gut, um einen Foxtrail zu machen. Also machen wir uns mit gefüllten Bäuchen auf den Weg und absolvierten mehr oder weniger erfolgreich den Foxtrail. Weil die Aufgaben viel zum diskutieren geben, gab es ab und zu ein wenig Reibungen im Team, weil wir nicht immer einer Meinung waren. Ausserdem konzentrieren wir uns nicht nur auf die Route und versuchten den Trail so schnell wie möglich zu absolvieren, sondern machten unterwegs noch Videoaufnahmen und private Fotos. Daher hatten wir knappe viereinhalb Stunden.

Unser Highlight war definitiv die Schifffahrt, die etwa in der Mitte des Trails vorkam und uns schnell vom einen Ort zum anderen brachte. Dafür braucht man selbst nicht mal ein GA oder ähnliches, den die ÖV-Tickets beinhalten auch die Schifffahrt, zumindest war dies hier in Luzern so.

Auch wenn wir ziemlich müde waren, konnten wir dank dem Foxtrail wieder wach werden und aktiv miträtseln. Zum Schluss können wir als Fazit ein positives Erlebnis und viele spannende Eindrücke um und in Luzern ziehen. Was für eine schöne Stadt, dieses LOZÄRN.

Geschrieben von:

Die Erde ist noch rund, aber die Geschichten sind viereckig geworden.

Was ist deine Meinung? Schreib einen Kommentar!