Heute erwartete uns eine weitere sportliche Aktivität in luftiger Höhe. Nachdem wir uns die Aussicht des Rheinfalls zum besten gaben, Schritten wir frohen Mutes und unter gleissender Sommerhitze den Berg hinauf zum Adventure Park Rheinfall.

Adventure Park Rheinfall

Auf über 170 Elementen und Klettermöglichkeiten können Anfänger sowie auch Könner ihre Kletterambitionen auslegen und Strecken mit diversen Schwierigkeitsgraden absolvieren. Der Park ist in der Schweiz flächenmässig der Grösste. Funktionieren tuen alle gleich mit einem Klettergurt, zwei Karabinern und einer Seilrolle. Zusätzlich gibt es jeweils Handschuhe und je nach Kletterpark einen Helm zur Sicherheit. Das Gelände befindet sich direkt oberhalb des Rheinfalls, ist damit ein beliebtes Ausflugsziel. Dank der unterschiedlichen Routen gibt es zudem für alle Kletterer den perfekten Adrenalinkick. So führen beispielsweise schwarze Routen für Cracks über Holzplatten, die sich mehr schwer als recht kontrollieren lassen und am Ende in einem freien Fall enden und Familienrouten, die für Jung und Alt spassige Hindernisse bieten.

Ein Seilpark mit Panorama Ausblick

Der Start begann am Waldrand weiter unten, wo wir als erstes unser Kletterequipement erhielten. Im Anschluss an ein Einführungsvideo mit allen lebenswichtigen Informationen für eine sichere Kletterpartie, konnten wir auf einer ungefährlichen Route üben. Als nächstes folgte ein weiterer schweisstreibender Aufstieg zu Start-Plattform, nach der wir bereits eine erste Verschnaufpause einlegen mussten.

Nach stärkenden Minuten starteten wir alle auf einer einfachen Route und trennten uns schliesslich um diverse Routen nach belieben auszuprobieren.

Das Highlight im Kletterpark war bestimmt der Panorama Seilbahnweg, der über den Bäumen durchrauscht und einen weiten Blick auf den Rheinfall freigibt. Nach kurzem Leiteraufstieg startet man mit einem Sprung ins Freie und rast schliesslich mit gefühlten 120 km/h auf die noch nicht zu erkennende Endplattform. Trotz vorheriger Überwindungen wagten sich fast alle dem Panorama Kletterweg zu stellen.

Die beiden Redakteure Aroldo und Jana stellten sich nach den knapp drei Stunden Höhenwege sogar dem freien Fall, der über eine dünne Holzplatte hinausführte. Nach einem Balance-Akt über ein dünnes Stahlseil in schwindelerregender Höhe, führte der Weg von einem Baum zum anderen hinauf zur Absprungsplattform.

Als schliesslich alle wieder sicheren Boden unter den Füssen hatten, stiegen wir schwitzend, durstig, erschöpft,  mit schmerzenden Gliedern und Händen, aber sehr zufrieden zum Rheinfall hinunter und fuhren dann mit Bahn und Bus zurück zur heutigen Jugendherberge.

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