Das Jugendkulturfestival Basel steht im Zeichen der jungen Kunst. Ob Musik, Tanz, Literatur oder Theater. Am 6. und 7. September gibt es für alle Besucher*innen etwas zu entdecken. Aber nicht nur das.

Das JKF handelt ökologisch, gesellschaftlich, kulturell und ökonomisch nachhaltig. – JKF

Ganz im Sinne der gegenwärtigen grünen Bewegung kann das JKF OK auch in diesem Jahr ein bewährtes Nachhaltigkeitskonzept vorweisen und gilt damit als Vorzeigebeispiel in der Schweizer Kulturfestivalszene.

Nachdem das 1997 gegründete Stadtfestival im Jahr 2005 in Kritik geraten ist, viel Littering und Lärmemissionen zu verursachen, hat sich einiges getan. Es wurde eine Nachhaltigkeitsstudie mit potenziellen Optimierungsstellen erstellt. Dies resultierte in einem Massnahmenkatalog in den Bereichen Abfall, Schallemissionen und Hygiene, welcher bereits zwei Jahre später, erfolgreich durchgesetzt wurde.

Konkrete Massnahmen

Mehrweggeschirr und Trash Heroes sind fester Bestandteil des JKFs. Doch nicht nur in Basel, auch an anderen namentlich bekannten Festivals, sind diese beiden Punkte stark vertreten. Nachhaltiges Feiern ist beinahe unabdingbar und gehört bei einem Festival, das ganz vorne mithalten möchte, dazu.
Durch zusätzliche Toiletten Anlagen wurde zudem die Hygiene am JKF erhöht und das Aufleuchten dunkler Gassen, verhindert, dass sich diese als Abfallmulde dienlich machen. Der Veranstalter hebt insbesondere die Kooperation mit Coop Pronto seit 2013 am Barfüsserplatz hervor. Mit dem gemeinsam konzipierten Depot-System konnte die Sauberkeit der Innenstadt deutlich erhöht werden. Bei der Zusammenarbeit handelt es sich um eine Neuheit in der Schweiz, welche als Vorbild wahrgenommen wird.

Nebst den genannten konkreten Massnahmen hat die vorgängige Sensibilisierung der Anwohner und Jugendlichen, einen immensen Stellenwert in Sachen Nachhaltigkeit. Dazu gibt es auf der offiziellen JKF Webseite ein spezielles Register für Anwohner*innen, um so die Bedürfnisse der Stadtbewohner*innen direkt anzuhören und ihnen entsprechend entgegenzukommen.

Ohne Grün geht es gar nicht

Nachhaltig ist IN. Grün ist die Farbe der Mehrheit der gegenwärtigen Jugend. Natürlich nehmen die jungen Erwachsenen das ökologische Verhalten eines Festivals unterschiedlich war. Basel, welche als erste Schweizer Stadt den Klimanotstand ausgerufen hat und sich sofern auf eine linkere Haltung beruht, darf dies dennoch nicht ausser Acht lassen. Immer mehr musikalische und kulturelle Feste entscheiden sich aufgrund der aktuellen Weltlage dazu, ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln. Das JKF geht hier mit gutem Beispiel voraus und präsentiert eine seit mehr als 13 Jahren bewährte Organisation.

Dökorieren!

Dieses Jahr hat es sich das OK als Ziel gesetzt, die Dekoration des Festivals ebenfalls ökologisch nachhaltig zu gestalten. Unter dem Moto „Dökorieren“ wurde zusammen mit OFFCUT – einem Upcycling Materialmarkt – ein Projekt entwickelt, um nachhaltige Deko zu basteln, gestalten etc. Tize-Redakteurin Debi war ebenfalls mit dabei und hat ihre Eindrücke hier festgehalten.


Hier findest du noch einen weiteren Beitrag über das Jugendkulturfestival Basel mit allen wichtigen Fakten und Infos!

 

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