Zermatt ist natürlich nicht nur für das Matterhorn bekannt – okay ich gebe es zu, bei den Meisten ist wohl das der Fall – denn das Alpendorf ist alles andere als langweilig.

Das Tourismusdorf ist ohne Zweifel ein altes, wohl aber auch ein sehr schönes Örtchen. Autofrei, voller kleiner Kurven und Gassen, doch die Bergwelt rundherum scheint mir noch imposanter, ganz bestimmt auch wegen dem oben erwähnten Berg, dem Matterhorn. Doch wie kommt man nur in die wunderschöne Natur von Zermatt? Wir zeigen es dir.

Bergbahnen – das wohl beste Fortbewegungsmittel der Schweiz…

Alleine Zermatt und dessen Region rundherum hat 52 Skianlagen zu bieten, von welchen natürlich nicht alle im Sommer ebenfalls geöffnet haben. Doch die wenigen sind umso mehr genutzt, den die Aussicht oben ist wunderschön. Deshalb haben wir uns entschieden, die Standseilbahn, die hier von Ortskundigen auch Métro aufgrund des Tunnels, der nach oben führt, genannt wird, auf die Sunnegga zu benutzen. Die Fahrt in einem modernen Fahrzeug dauert weniger als fünf Minuten und fährt den Fahrgast 650 Meter höher.

Oben angekommen – mit gefühlten 10 Grad weniger – schnuppern wir frische Bergluft. Frische, saubere, offenbar kaum berührte oder geatmete Luft. Perfekte Gelegenheit, die Freizeit draussen zu verbringen und sie zu geniessen.

… oder ist es das Kick-Bike?

Richtig gelesen, was gibt es cooleres als 650 Höhenmeter nach unten zu düsen? Wir glauben, da gibt es nicht viele Alternativen. Das Kick-Bike-Fahren, im Grunde ein grosses Trottinett mit breiten Trittbrett und dicken Reifen und einem breiten Lenker, dass einem solchen von Fahrrädern gleicht, ist nicht nur schnell, sondern kann auch ziemlich rasant gefährlich werden. Darum bekamen wir von den Angestellten des Kick-Bike-Vermieters einen Helm und eine kurze Anweisung in die Benutzung des Kick-Bikes.

Nach ein paar Dreharbeiten für unser Video des Tages gingen oder besser gesagt fuhren wir los. Nicht ganz so einfach, denn der Beginn der Route (die etwa 40 Minuten dauern sollte) ging steil bergab und war steinig. Deswegen ging es zu Beginn langsam vorwärts, aber danach umso rasanter wieder herab. Danach war es ziemlich flach, weswegen angeben angesagt war. Auf steilere Hänge gespannt fuhren wir weiter, ausgerüstet mit zwei Go-Pro’s, die ihre Tücken brachten. Eine am Lenker und eine mit Brustgurt befestigt, mussten wir immer wieder ausrichten, weil das Terrain doch sehr durchgeschüttelt hat. Tolle Aufnahmen sind aber trotzdem entstanden. Im unteren Teil der Strecke wurde es dann wieder flacher, aber durchaus immer noch anspruchsvoll. Durch das viele Bremsen wurden unsere Hände so dermassen rot, weil das Bremsen doch zum Dauerzustand wurde.

Die ganze Gruppe fand die Abfahrt ziemlich cool und wenn die Zeit gereicht hätte, wären wir gerne ein zweites Mal gegangen, aber das können wir ja nach Bedarf auch mal noch nachholen, Zermatt ist schliesslich nicht ab der Welt. Und die roten Hände nehmen wir gerne noch einmal in Kauf 😉

Geschrieben von:

Die Erde ist noch rund, aber die Geschichten sind viereckig geworden.

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