On the Edge. Die Band belegte am diesjährigen Band-it den 2. Platz und verzeichnet damit einen weiteren Erfolg in der noch jungen Karriere. Lies heute mehr über „On the Edge“ – eine Band mit Potential, Wille und Hunger auf mehr!

Julian, Frederick und Nik, wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?

Die Hintergrundgeschichte zu unserem Namen ist ziemlich langweilig. Wir kombinierten verschiedene Wörter und schrieben eine Liste mit dutzenden Variationen. Schlussendlich standen zwei Namen zuoberst. Die Sauren Gurken oder On the Edge. Die Wahl fiel uns natürlich sehr schwer (alle drei beginnen zu grinsen).

Wie seid ihr zur Musik gekommen?

Nik: Obwohl ich in keiner musikalischen Familie lebe, begann ich mit sieben Jahren, Gitarre zu spielen. Später bin ich dann auf die E-Gitarre gewechselt und nun studiere ich Musik.

Julian: Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Bereits im Alter von 4 Jahren wurde ich ans Klavier gesetzt. Es gibt viele Videos, worauf ich als kleiner Junge zu sehen bin, wie ich auf den Tasten herumklimperte. Später begann ich zu singen und Gitarre zu spielen. Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben und ist mein Ventil neben dem Studium.

Frederick: Ich habe ursprünglich Klarinette gespielt. Die Geschichte, wie ich mit Schlagzeug angefangen habe, liegt nah beisammen mit derjenigen dieser Band:
Im Keller meines Elternhauses haben meine beiden Brüder geprobt. Sie hatten eine Band und waren – genau wie wir auch – am Band-it aufgetreten. Als der Keller leer stand, sind Nik und ich eines Tages runtergegangen. Ich, damals noch ohne Schlagzeug-Kenntnisse, setzte mich dahinter. So kam es dann, dass ich Interesse an diesem Instrument bekam und immer mehr Schlagzeug übte. Für mich, aber auch für unsere Band. Zudem nahm ich für kurze Zeit Unterricht, von dem ich viel profitieren konnte. Notenlesen konnte ich aufgrund der Klarinette, die ich früher gespielt hatte, ansonsten habe ich mir alles selbst beigebracht.

In diesem Keller spielen wir immer noch. Nur, dass dieser nach dem heutigen Tag noch einen Goldrahmen erhält.

Was unterscheidet euch von anderen Bands?

Unsere Vielfalt. Wir hören jede Musikrichtung und widerspiegeln dies auch in unseren Songs. Dadurch verleihen wir unserer Musik Farbe.
Wir haben einen langen Weg hinter uns: Angefangen haben wir mit Punk. Unsere Musik entwickelt sich seither mit unserem Musikgeschmack. Ich höre viel Elektro. Dies fliesst in die neueren Songs mit ein.

Unsere Musik in drei Worten: Mitsingbar, monumental, mitreissend

Wie war der Auftritt am Band-it Finale?

Für uns war das ein Heimspiel, da wir selbst alle aus Winterthur kommen und jedes Jahr auch privat an die Musikfestwochen gehen. An den Musikfestwochen, dem Event des Jahres hier in Winterthur, zu spielen, ist für uns ein Privileg. Wir hatten heute aufgrund des schlechten Wetter keine grossen Hoffnungen, was die Menge des Publikums angeht. Wir sahen die vereinzelten Personen in Regenschutz schon förmlich vor uns. Als das Gegenteil der Fall war und das Publikum immer grösser wurde, war dies ein super Gefühl. Es hat uns sehr viel Spass gemacht. Wir waren glücklich, das Publikum war zufrieden und auch die Crew hat eine super Arbeit geleistet.

Habt ihr Tipps für Musikbegeisterte, die ebenfalls eine Band gründen wollen?

Mutig sein, einfach machen und vor allem dran bleiben. Wenn wir nach einem Jahr aufgehört hätten, hätten wir nie die Chance gehabt, sechs Jahre später hier am Band-it zu sein und uns auf den zweiten Platz zu spielen. Damit du dranbleiben kannst, ist es wichtig, dass du deine Leidenschaft mit den richtigen Leuten teilst – dass du mit Freunden Musik praktizierst. So macht es auch in den Anfangszeiten Spass.

Die  Band ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben.

Zudem braucht es auch Mut, Zeit zu investieren. Klar, auch wir hatten zwischendurch Pausen, dies ist aber auch in Ordnung.


Mehr über die Band-it-Talente findest du auch bei unseren Freunden von Radio4TNG. Falls du die vier Band-it-Gewinner*innen plus die Erst- und Zweitplatzierten des BandXsz live erleben möchtest, hast du heute Samstag im Zürcher „Moods“ auf dem Schiffbauplatz die Chance dazu. Die Bands werden dort von 12 Kameras gefilmt und erhalten anschliessend ein professionelles Live-Video von ihrem Auftritt. Komm‘ doch auch an die grosse „Band-it“-Abschlussparty, der Eintritt ist gratis.

Geschrieben von:

Eat the Spaghetti to forgetti your regretti

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