Sie sind jung, nehmen das Leben locker und verbreiten Strandgefühle. „Breakfast Mood“ ist eine Band, die das Publikum in ihren Bann zieht und es erfolgreich unterhält: Am Band-it-Finale hat es die Band auf Platz 3 geschafft. Was macht „Breakfast Mood“ besonders? Tize Redakteurin Deborah Amolini hat nachgefragt.

Bildquelle: Lukas Kellenberger

Stellt euch doch kurz vor!

Wir sind sieben junge Herren mit mehr oder weniger langen Haaren, mit mehr oder weniger grossen Bäuchen und sind alle gesund. Im Kopf vielleicht weniger. Aber sonst gesund.

Wie seid ihr auf euren Namen gekommen?

Breakfast steht für den Hunger und soll im übertragenen Sinne heissen, dass man offen für Inspiration sein soll. „Breakfast Mood“ ist für uns also Synonym für ein genuss- und sinnvolles Leben.

Breakfast Mood ist unsere Art und Weise, wie wir durch den Tag gehen.

Wie lang gibt es eure Band bereits?

Unsere Band gibt es seit zwei Jahren. In dieser Konstellation spielten wir dieses Jahr zum ersten Mal am Band-it, ansonsten haben wir aber auch schon als Teil von anderen Bands mitgemacht.

Was war euer Highlight vom heutigen Tag?

Unser Auftritt war sicherlich das Highlight. Da wir an unseren anderen Auftritten jeweils vor einem 300-köpfigen Publikum stehen, sind wir uns ans Publikum gewohnt und waren deshalb nicht besonders nervös vor dem Auftritt. Den restlichen Tag haben wir alle gemütlich miteinander genossen. Kein Stress, keine Unpünktlichkeit, wirklich toll. Wir freuen uns, mit unserem Auftritt den dritten Platz erreicht zu haben.

Bronze passt sowieso besser zu Reggae als Silber oder Gold.

Habt ihr Tipps für junge Musiker?

Nehmt schlechte Erfahrungen als Möglichkeiten wahr. Aus jeder Erfahrung kann man etwas lernen. Es braucht zu Beginn viel Durchhaltevermögen. Wir raten: Halte durch und nimm es nicht zu ernst.

Wie entstehen eure Songs?

Wir verarbeiten Erlebnisse aus Albisrieden mit unseren Songs. Unser stinknormales Leben ist gleichzeitig unsere Inspirationsquelle. Alles, was wir im Leben gelernt haben, geben wir in Songs weiter.

Wir schreiben einfache und direkte Texte mit einer grossen Message.

Wie sieht eure Zukunft aus?

Wir wollen auch weiterhin Reggae musizieren. Wir möchten Menschen von unserer Musik inspirieren und den gemütlichen Lifestyle, der zur Musik dazugehört, weitergeben. Gerne würden wir auch politische Themen in unseren Songs einbinden. Es wäre eine gute Möglichkeit, den Leuten die Augen öffnen.

Bildquelle: Lukas Kellenberger


Das war’s vom diesjährigen Band-it! Mehr über die Band-it-Talente findest du in unserem Archiv oder auch bei unseren Freunden von Radio4TNG. Wenn Du mehr über den Nachwuchswettbewerb Band-it wissen möchtest, oder Dir bereits heute einen Platz fürs Band-it 2020 reservieren willst, findest Du alle Informationen unter band-it.ch.

Geschrieben von:

Eat the Spaghetti to forgetti your regretti

Was ist deine Meinung? Schreib einen Kommentar!