Mac Miller verstarb am 7. September 2018 an einer Überdosis. Vor Kurzem ist sein letztes Album namens “ Circles“ erschienen. Das Album ist nicht voller Hits oder aufwendiger Produktion. Es ist nicht triumphal sondern einfach nur ehrlich. Die 12 Songs könnten eine Momentaufnahme von einem jungen Mann, gequält von Drogenproblemen und Depressionen, kurz vor seinem Tod sein. Die meisten Songs handeln von Isolation, unterdrückten Gefühlen und davon, wie schwer es ist, in dieser heutigen Welt noch einen Tag zu überleben. Ebenso erzählen die Lyrics von Liebe und einer Hoffnung, die trotz allem noch irgendwie zu existieren scheint. Die Melodien, welche seine Stimme begleiten, sind oft zurückgeschraubt voll Synthesizer und leichter Gitarre und manchmal leicht funkig. Man wird in eine andere Welt hineingezogen und verweilt dort eine Weile auf einer Wolke im grauen Himmel von Millers Gedanken. „Circles“ ist nicht das beste Rap Album aber es ist wohl das intimste dieses Jahres. Mac Miller wird für immer als ein Rapper in Erinnerung bleiben, der nie Angst hatte, seine Gefühle zu zeigen. Er hatte einen eigenen Sound und revolutionierte Hip-Hop auf seine Weise. Mit 26 ist er viel zu früh von dieser Erde gegangen aber hinterlässt ein beeindruckendes musikalisches Erbe.

Meine Lieblingstracks des Albums : Good News, I Can See, Blue World, Surf

Titelbild: Warner Records / Brick Stowell

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