Der erste Band der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini. Im Buch stehen die Götter der Griechischen Mythologie im Vordergrund und die Liebe zwischen den Protagonisten Helen und Lucas.

Kurzer Steckbrief zum Buch

Buchtitel: Göttlich verdammt
Autorin: Josephine Angelini
Genre: Fantasy
Alter: ab 14 Jahren
Seitenanzahl: 494 (Taschenbuchversion)
Verlag: Oetinger

Die Autorin

Josephine Angelini wurde 1975 als das jüngste von acht Kindern in Massachusetts geboren. Die US-amerikanische Autorin studierte Angewandte Theaterwissenschaften mit den Schwerpunkten Antike tragische Helden und Griechische Mythologie. Dieses Interesse spiegelt sich auf in der Göttlich-Trilogie wider.

Handlung

Die 16-Jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket, einer Insel in Massachusetts. Selbst im Sommer ist dort nie viel los – zumindest nicht bevor die Familie Delos auf die Insel zieht. Äusserts mysteriös und attraktiv, ziehen die Neuankömmlinge sofort alle in ihren Bann. Allein Helen verspürt ein tiefes Unbehagen, doch was dahinter steckt, erfährt sie erst, als sie sich in Lucas Delos  verliebt. Die beiden teilen ein verhängnisvolles Schicksal: Sie sind griechische Halbgötter und dazu verdammt, durch ihre Liebe einen erbitterten Kampf auszulösen, der die gesamte mythologische Welt mit einbezieht.

 

Ausschnitt des Buches:

„Bei allem, was gerade passierte, blieben Helen vielleicht nicht mehr viele Abende mit ihrem Vater, an denen sie gemeinsam essen und Baseball sehen würden, aber komischerweise beunruhigte sie diesen Gedanken nicht mehr so sehr, wie er es noch vor einer Woche getan hätte, Wenn die Familie Delos ihrer habhaft werden wollte, sollte sie es doch versuchen. Sie hatte es satt, dauernd diese Wut zu verspüren. Kämpfen und töten oder kämpfen und sterben – eigentlich war es ihr egal, wie es ausging. Solange sie ihren Vater aus diesem griechischen Tragödienunsinn herausholen konnte, würde sie mit allem fertig werden, was sie erwartete.“

– Seite 93

Meine Meinung

Es dauert nicht lange, bis man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann und in die Geschichte eingetaucht ist. Dies liegt am einfachen, verständlichen Schreibstil der Autorin. Die im Buch beschriebenen Charaktere sind sehr authentisch und es fällt einem nicht schwer, sich in diese hineinzuversetzen. Teilweise sind die Spannungen und Wendungen etwas vorhersehbar, was der Geschichte etwas an Spannung stahl. Der Schreibstil, die Entwicklung der Protagonisten und der Plot im Allgemeinen macht dies jedoch wieder wett. Im Grossen und Ganzen habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn es ein paar wenige Schwachpunkte besitzt. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Jugendbücher lesen und sich für Griechische Mythologie interessieren.

 

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