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Tristan Scherer

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Am kommenden Wochenende findet in Basel die 11. Ausgabe des Jugendkulturfestivals statt. Die Veranstalter versprechen das „bisher grösste und farbigste JKF“. Während der letzten Ausgabe im Jahr 2017 lockte das JKF rund 60’000 Menschen in die Basler Innenstadt. Als das Jugendkulturfestival 1997 das erste Mal durchgeführt wurde, konnte man von solch einer Grösse wohl nur träumen. Damals war das Festival noch regional ausgelegt, verfolgt wurde aber schon vor über 20 Jahre das gleiche Konzept wie heute: Das JKF wollte jugendlichen Kulturschaffenden eine Plattform bieten.

Bildquelle: JKF.ch
Als das JKF noch jung war: Eines der ersten JKF Fotos, entstanden im Jahr 1997

Nachdem die erste Ausgabe ein voller Erfolg war, wurde das JKF drei Jahre später zum zweiten Mal durchgeführt. Für die dritte Ausgabe wurde auf Wunsch der Hauptträger – die beiden Kantone Basel – das Konzept angepasst. Neu sollten sich Jugendliche und junge Erwachsene um die Organisation kümmern. Hierfür wurde der Verein „Neues JKF“ ins Leben gerufen, der bis heute für die Organisation des Events verantwortlich ist (siehe Titelbild). Im Jahr 2005 wurde zum ersten Mal mit dem Theater Basel zusammengearbeitet, sodass das Programm auch Tanzenden und Theaterspielenden geöffnet werden konnte. Die bis heute grösste Ausgabe des  JKFs war geprägt von Vielfalt, aber auch von Standortdebatten und Negativschlagzeilen rund um Abfallprobleme. Es gab Handlungsbedarf, so dass für die 5. Ausgabe bereits erste Nachhaltigkeitsmassnahmen getroffen wurden. Auch in den folgenden Ausgaben erfreute sich das Jugendkulturfestival Basel grosser Beliebtheit und auch medialer Aufmerksamkeit: Über 200 Medienberichte zählten die Veranstalter allein für die Ausgabe im Jahr 2013. Heute ist das JKF nicht mehr aus der Schweizer Jugendkulturszene wegzudenken. Mit seinen rund 60’000 Besuchern ist das Festival eines der meistbesuchten Gratisfestivals in der Schweiz und bietet pro Ausgabe über 180 Auftrittsmöglichkeiten für junge Talente. Längst ist Basel zur Jugendkultur-Hauptstadt aufgestiegen, so feiert mittlerweile das ganze Land im Zwei-Jahres-Rhythmus die Jugendkultur in der Basler Innenstadt.

Am kommenden Wochenende (Freitag – Samstag) ist es nun zum 11. Mal soweit: In diesem Jahr sind knapp 1800 Personen in 215 Darbietungen an 16 Spielorten involviert. Das JKF ist aber 2019 nicht nur grösser und bunter, sondern auch nachhaltiger: Mit einem Fokus auf lokale Produzenten, einer Upcycling-Platzgestaltung und diversen Massnahmen zur Abfallvermeidung ist das grösstenteils ehrenamtlich organisierte Festival ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.

Informationsquelle: jkf.ch

Die ganze Story zu meinen erholsamen Kurzferien beginnt Mitte November, als mich meine Chefin darauf aufmerksam macht, dass ich in diesem Jahr noch einige Ferientage zu beziehen hätte. „Gschäch nüüt schlimmers“ denke ich mir und beschliesse, mir anfangs Dezember einen kurzen Break zu gönnen, bevor mich der allbekannte Weihnachtsstress eh wieder einholen wird.

Es ist Mittwochmorgen um halb acht und unsere Janine sagt der Morgenmüdigkeit den Kampf an, in dem sie dem Rest der Crew zur Melodie von „Macarena“ eine etwas andere Form der Morgengymnastik präsentiert. Kurz darauf machen wir uns bereit für den Gang zum vielfältigen Frühstücksbuffet in der Jugendherberge Luzern, bevor wir anschliessend einen vollen Zug besteigen, der auch die erste Verspätung der Summertour mit sich bringen wird.

Gabirano ist zwei Meter gross und ein Social-Media-Star. Mit grösster Wahrscheinlichkeit bist auch du im schon ein Mal auf Instagram begegnet. Dort unterhält er seine Follower mit witzigen Videos und scharfen Memes. Die Karriere des 18-jährigen Berners mit afrikanischen Wurzeln begann, als er erste Vines in den Chat seiner Klasse schickte. Heute zählt Gabiranos Instagram-Account dank seinem genial trockenen und oftmals sarkastischem Sinn für Humor über 58 K Instagram Abonnenten, Tendenz steigend!  Doch wer (basierend auf dem Erfolg den er auf diversen Sozialen Medien wie Instagram, Snapchat und Vine geniesst) denkt bei Gabirano Guinad würde es sich um eine Coachpotato handeln, liegt falsch. Der 2.06 Meter grosse Entertainer spielt sehr gerne – und wie Fans in einigen Videos beobachten können- auch sehr gut Basketball. Wer die Vines des Gymnasiasten ansehen kann und danach immer noch ernsthaft behauptet, Schweizer hätten prinzipiell keinen Humor, dem ist nicht mehr zu helfen!

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Wieso si nid zrüggschribt

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Hey Gabirano. Was hat dich dazu motiviert, Vines zu machen?

Ich liebe es einfach, wenn ich die Leute zum Lachen bringen kann!

Wirst du auf der Strasse viel erkannt? Und wie sind die Erfahrungen mit den Fans? 

Ja, ich werde sehr oft erkannt! Ich bekomme oft Nachrichten. Oft steht darin: „Du machst super Videos!“ Besonders schön finde ich es, wenn mir Leute schreiben, dass sie einen schlechten Tag hatten und ich ihnen diesen mit meinen Videos gerettet habe!

Wie viel hat sich geändert, seit deine Instapage so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat – was ist gleich geblieben? Und wie reagiert dein Umfeld?

Nun starren mich die Leute nicht mehr nur wegen meiner Grösse an, sondern meistens, weil sie mich von Instagram kennen! Meine Freunde unterstützen mich bei allem, was ich mache. Ausserdem bin ich auch hinter der Kamera so!

Welchen Film muss man gesehen haben?

Auf jeden Fall Resevoir Dogs von Quentin Tarantino.

Wo möchtest du noch unbedingt hin reisen?

Indonesien

Wer ist dein liebster Musiker?

Momentan finde ich den Rapper Lil Uzi Vert richtig fresh!

Welchen Ort auf der Welt muss man gesehen haben? 

Serengeti National Park in Tanzania.

Wie heisst deine Traumfrau?

Chantel Jeffries

Welche Projekte willst du in naher Zukunft realisieren? 

Ich werde eventuell parallel zu meinen Vines auch einen Youtube-Kanal eröffnen.