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Poetry Slam klingt für viele nach einem wenig ansprechenden literarischen Dichter- Event und wird mit Gedichten aus der Zeit Goethes und Schillers assoziiert. Folglich stellen sich diese auch das Publikum spiessig vor – gemäss meiner Erfahrung ein völlig falsches Bild von dieser Kult-Szene.


Ein Beitrag von Alyssia Kugler


Gerne erkläre ich Skeptikern und Skeptikerinnen folgendermassen kurz und knapp, wie es in Wahrheit um den Poetry Slam steht:

„Poetry Slam ist satirischer oder (selbst)-ironischer Comedy mit Niveau vor durchmischtem Publikum.“

So überzeugte ich schon mehrere Freunde und Freundinnen, einen Poetry Slam-Anlass live zu erleben. Amüsiert beobachtete ich, wie ihre Voruteile im Verlaufe des Abends förmlich dahinschmolzen und sie von den Slammern richtig in den Bann gezogen wurden.

Oft werden in den Texten der Slam-Teilnehmenden aktuelle Themen aufgegriffen und manchmal verlangen die Pointen etwas Allgemeinwissen, um verstanden zu werden. Es kann aber auch geschickt über gesellschaftliche Trends oder sich selber lustig gemacht werden.

Diese Poesie ist eine überwältigende Portion Comedy – oder noch passender, Entertainment. Jedoch dürfen keine Requisiten oder andere Hilfsmittel nebst der Rhetorik verwendet werden. Im Publikum sind die Jüngsten etwa 16, die Ältesten etwa 60, die meisten jedoch 20-35, beide Geschlechter sind vertreten.

Es gibt immer viel zu lachen, es gibt auch Möglichkeiten, seine Meinung kundzutun, da typisches Slam- Publikum auf die Dichtungen reagiert. Die Slammer steigern sich in ihre Geschichten hinein, nehmen einen mit auf eine Reise, erlauben es, gemeinsam mit ihnen Ärger über etwas herauszulassen oder etwas auf die Schippe zu nehmen. So passiert es, dass Politiker auseinandergenommen werden – hier ist nach den umstrittenen US-Wahlen wohl viel zu erwarten – oder dass sie sich über sich selber, gesellschaftliche Probleme oder Trends, wie zum Beispiel den Fitness- und Vegan-Trend, lustig machen. Bekannt in der Slam-Szene und seit letzter Woche Trägerin des Salzburger Stiers ist Hazel Brugger, Schweizer Poetin mit schwarzem Humor und grosser Wortgewandtheit. Auch bekannte Schweizer Slam Poeten sind Renato Kaiser und Lara Stoll.

Die Poetry Slam Saison ist seit Oktober wieder voll im Schwung. Die Schweizer Slam Szene ist noch sehr jung – etwa gleich alt, wie die heutige Jugend -, denn sie kam erst 1999 über Deutschland in die Schweiz. Den Ursprung hat Poetry Slam aber in den USA, genauer gesagt in Chicago. Auch dort ist die Slam Szene erst seit 1979 bestehend. Damals wurden von zwei Dichtern Gedichte vorgelesen, mit dem Ziel, das tobende Publikum für sich zu gewinnen.

Schaut euch zur mentalen Vorbereitung doch noch Beispiele an, bevor ihr in unvergleichlicher Live-Atmosphäre vor Lachen, vor Genuss, vor Erquickung Ode, was weiss ich zerberstet, wie wär’s jetzt gleich?

Nun für die neugierigen unter euch: Die kommenden Poetry Events eurer Region

Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie ihr Poetry Slam erlebt habt und was eure Meinung darüber ist!

 

Beitragsquelle: www.poetryslam.ch

Es ist eine Schreckensszene der heutigen Zeit. Obwohl Flugzeuge eines der sichersten Transportmittel sind, häufen sich Komplikationen, Unfälle, Entführungen und plötzliches Verschwinden vom Radar in den Medienberichten. Um nur einen Bruchteil an Beispielen zu erwähnen: 2014 verschwand das Passagierflugzeug MH370 der Malaysia Airlines kurz nach dem Start und wurde bis heute nicht gefunden. Im Mai letzten Jahres verschwand ein Flugzeug auf ihrer Strecke von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer vom Radar. Es stürzte ein Flugzeug über Kolumbien ab, das war im November letzten Jahres.


Ein Beitrag von Alyssia Kugler mit Informationen von amazon.com


Als ob die Autorin, Jamie Freveletti, in die Zukunft sehen konnte, schrieb sie in ihrem Thrillerdebüt Lauf, das 2009 beim Deutschen Verlag Ullstein in Berlin erschien, eine packende Story, die mit den Geschehnissen der erst vergangenen Jahre einige Punkte gemeinsam hat. Flugzeugabstürze, Entführungen, die Guerilla-Rebellen, Macht- und Geldgier sind sowohl in den aktuellen Weltgeschehnissen vertreten als auch im Thriller „Lauf“. Nach dieser Lektüre fragt man sich: Haben die aktuellen Flugzeugentführungen vielleicht auch einen gezielten Hintergedanken? Was etwas unheimlich ist weckt aber gleichzeitig das Interesse und die Neugier beim Leser.

Inhaltsangabe

Emma Caldridge ist Chemikerin und hat in ihrem Labor eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Jedoch sieht sie darin nicht nur Ruhm und Geld, sondern auch das Risiko von Missbrauch. Sie muss ihre Forschungen aufgeben und fliegt daraufhin nach Kolumbien. Die Guerillas von Kolumbien bringen das Flugzeug aber zum Absturz. Sie wissen vom unschätzbaren Wert von Emmas Entdeckung und wollen sie entführen, um mit ihrer Hilfe an die Weltherrschaft zu kommen. Doch Emma ist sehr clever und als Langstreckenläuferin äusserst fit. Sie hat Glück, dass sie nicht wie die anderen Überlebenden als Geisel genommen werden kann, weil sie abseits von der Absturzstelle aufgeschlagen ist. Sie flüchtet von der Absturzstelle. Der Dschungel hat aber einige Hürden: Das Klima, Wasser- und Lebensmittelmangel, die Rebellengruppen und versteckte Minen bringen Emma an ihre Grenzen.

Gedanken zum Buch

Quelle: amazon.com
Der Leser wird von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Man stellt sich das gesamte Geschehen aus der Sicht von Emma Caldridge vor und sieht sich so auch immer wieder vor den neuen Herausforderungen, die sich ihr stellen. Besonders faszinierend ist, dass über die fast 400 Seiten verteilt immer wieder neue Informationen eingeflochten werden, die eigentlich schon seit dem Anfang bestünden. Die Autorin hat jedoch die Offenbarung dieser Informationen gezielt abgewartet. Als Leser glaubt man, alle nötigen Hintergründe zu kennen, dann wird aber jeweils wieder ein neuer Aspekt eingeflochten, der die Situation manchmal um 180 Grad kehrt. So wird die Spannung immer wieder ein bisschen verstärkt – wirklich ein Thriller! Überzeugt euch selbst davon!

Sprache ist ein Kulturgut, das unter anderem die Zugehörigkeit zu einer Nation zu definieren hilft. Sie kann also Menschen verbinden. Gleichsprachige finden viel eher den Draht zueinander, beginnen viel eher ein spontanes und unverbindliches Gespräch. Sprachen können hingegen auch Grenzen bilden, zwischen Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen. Es kann so weit gehen, dass sogar Gespräche gemieden werden, wenn man nicht weiss, welche Sprache das Gegenüber spricht und ob es eine Fremdsprache gibt, die beide beherrschten.

Spätestens seitdem in meiner Nachbargemeinde ein vorübergehendes Asylaufnahmezentrum eröffnet wurde, war ich direkt mit dem Umgang und Begegnungen von Flüchtlingen konfrontiert. Es ist gar nicht so einfach, Nähe und Distanz angemessen hinzukriegen. Ich tappe immer noch stets aufs Neue im Dunkeln, irgendwo zwischen Neugierde und Respekt, wenn ich solchen Menschen begegne. Einerseits möchte ich jeweils gerne möglichst viel über die mir fremde Kultur erfahren. Andererseits ist eine Hemmschwelle da, die mich unsicher macht.

Wie ist es für sie, hier zu sein? Welche Unsicherheiten plagen sie? Welche Fragen würden von ihnen gerne beantwortet werden und welche Fragen könnten als beleidigend, intolerant oder Provokation wahrgenommen werden? Wie kann ich Fremden unsere Kultur vermitteln, ohne den Eindruck zu machen, ihnen eine Lebensweise aufzwingen zu wollen? Wo darf man von ihnen mehr Eigeninitiative erwarten und wo muss man auf sie zukommen?

Vielleicht werden mir diese Fragen irgendwann beantwortet. Von einem Flüchtling persönlich, via Integrationsprojekt aus dem Rheintal, das sich #Refujournalists nennt. Das Wortspiel erklärt: Refugees (engl.: Flüchtlinge) und Journalists (engl. Journalisten). Flüchtlinge also, die als Medienschaffende ihre Situation, ihre Ansichten und ihre Kultur authentisch und echt vermitteln können.


Ein Bericht von Alyssia Kugler


Ein mediales Integrationsprojekt

Wenn geflüchtete Menschen Medien machen, dann können wir endlich Berichte von Flüchtlingen und nicht nur über Flüchtlinge lesen. Das ermöglicht eine ganz andere Sichtweise auf das Thema Flucht.
Flüchtlingsschicksale, Kriegsgräuel, Terror und Unterdrückung sind fast allgegenwärtig in den Medien. “Wenn das Erlebte jedoch ein Gesicht bekommt, das anonyme Schicksal einen Namen, erreichen uns die Informationen anders, sie gehen uns nahe, sie berühren”, sagt Alex Arnold, Präsident der Fachgruppe Integration beim Verein St. Galler Rheintal.  Das ist auch ein Kernziel des Projekts: Die Vermenschlichung von Flüchtlingen. Die Öffentlichkeit soll besser wahrnehmen, was die geflüchteten Menschen beschäftigt, welche Probleme sie haben und welche Fragen sie sich stellen.

Die Teilnehmenden am Integrationsprojekt kommen aus Syrien, Bangladesch, Eritrea und weiteren Ländern. Sie schreiben jeweils auf freiwilliger Basis für ihre Lokalzeitung. Partnerzeitungen des Projektes sind «Der Rheintaler», «Werdenberger & Obertoggenburger» sowie dem «Liechtensteiner Vaterland». Christopher Eggenberger coached die Teilnehmenden sprachlich, hilft die Texte zu übersetzen, und gibt Tipps zum Aufbau eines Zeitungsartikels. Es gibt viele Themen, die aufgegriffen werden wollen und die Teilnehmenden haben allesamt “ein grosses Mitteilungsbedürfnis und Freude am Erzählen”, schrieb Christopher Eggenberger im Bericht vom “Rheintaler” am 23. Juni dieses Sommers. “Und das Wichtigste sei, die Flüchtlinge zu Wort kommen zu lassen und eine Stimme bekommen, indem ihre Texte auch gezeigt werden”, ergänzt Christopher im persönlichen Gespräch.

Von der Idee zur Umsetzung

Das Projekt hatte laut Chantale Beusch, eine der Projektinitianten, ein Vorläuferprojekt “SecondoMedia”. Bei jenem wurden Secondos und Secondas bei einem Wettbewerb Praktika bei Zeitungen, Radio und Fernsehen vergeben. Das Ziel des Projekts „SecondoMedia“ war es, Menschen einen Zugang zur Medienproduktion zu verschaffen, die sonst keinen Zugang haben und die sonst auch nicht sichtbar waren in der Medienlandschaft. Es war ein Vorläuferprojekt, weil diese Grundidee natürlich auch beim Projekt #refujournalists zentral ist. Es geht darum Zugänge zu schaffen, eine Türe zu öffnen. Und die Medienlandschaft etwas vielfältiger zu gestalten. Das entwickelte sich zum Projekt “refujournalists”.

Die Projektinitianten Chantal Beusch und Jakob Gähwiler

“Das Schwierigste in der Umsetzung war es, die Redaktionen zu einer Zusammenarbeit zu überzeugen und auch die Coachsuche war eine Herausforderung”, erklärt Chantale. Christopher ergänzt: “Es war auch nicht einfach Teilnehmende zu finden.”

Die Arbeit mit den Flüchtlingen geht eher schleichend voran. Die meisten arbeiten noch nebenbei und Treffen gäbe es nur ein Mal pro Woche. Das Thema einzuschränken ist besonders wichtig, damit der Text übersichtlich und gut verständlich ist. “Wir möchten auch Themen wählen, die in der Medienlandschaft noch nicht vorgekommen waren.” Die teilweise bestehenden Sprachbarrieren bedeuten auch einen höheren Aufwand, weil Dolmetscher eingesetzt werden müssen. “Aber es ist mir sehr wichtig, dass die Teilnehmenden genügend Zeit haben und es ist mir lieber, es dauert etwas länger, dafür ist es gut”, verteidigt Christopher die Situation. “Das Projekt ist noch jung und wird noch Anlaufzeit benötigen. Die Reaktionen der Leserschaften sind bisher positiv ausgefallen.”

Verbreitet sich das Projekt noch?

Das Projekt ist von finanzieller Unterstützung von Seiten der Kantone, Stiftungen und Zeitungsredaktionen abhängig. Ideen für eine Projektausweitung seien aber da: Die Ideen gehen von einer besseren Homepage über Nutzung der sozialen Medien bis zu bewegten Bildern mit Videoprojekten. Das bestehende Konzept könnte eigentlich relativ einfach von anderen Regionen übernommen werden. Die Vorarbeit ist geleistet. Die Vorzeigefunktion keimt langsam. Mit Österreich (Vorarlberg) wäre ein drittes Land dabei. Bis jetzt beteiligen sich die Schweiz (Rheintal und Werdenberg) und Liechtenstein am Projekt.


Azam Khan aus Bangladesh lässt den Leser an seinen Gedanken zur Frage, wie man sich in die Gesellschaft des Gastlandes integrieren kann, teilhaben. Und Manal Salhia aus Syrien, erzählt, wie in ihrer Kultur gespart wird. Diese Beiträge findest du hier. Weitere Informationen zum medialen Integrationsprojekt #Refujournalist sind hier verlinkt.

Zugegeben, wenn ich nicht weiterweiss, zücke ich das Handy und mit irgendeiner App oder mithilfe von Google finde ich die Antwort dazu. Die Angewohnheit, direkt zum Smartphone zu greifen, ist aber nicht nur eine schlechte Maniere von mir, sondern wahrscheinlich von jedem, der die Vorzüge und Möglichkeiten der Smartphones für sich entdeckt und schätzen gelernt hat. Es ist einerseits wirklich eine geniale Sache. Aber bin ich die Einzige, die es beängstigend findet, dass wir extrem abhängig werden von den neuen Technologien und Möglichkeiten?


Ein Beitrag von Alyssia Kugler


Ich nehme als Beispiel die Orientierung, die uns mit der Technik vereinfacht wird. Wenn wir uns verlaufen beziehungsweise verfahren haben, können wir das Handy zücken und dank dem gut ausgelegten Netz, Internet- und GPS-Funktion unseren Standort bestimmen. Mit wenigen Klicks zeigt uns Google oder eine extra dafür ausgelegte App die schnellstmögliche Route zu unserem persönlichen Ziel. Praktisch! Doch was ist, wenn uns das Handy geklaut worden wäre? Oder kein Netz verfügbar ist? Oder der Akku leer ist? Wir wären aufgeschmissen.

Wie oft konnten mir Freunde und Bekannte nicht sagen, wo sie durchgefahren sind, um zu ihrer Feriendestination zu kommen? Unzählige Male. Und dies wohl aus dem einfachen Grund, dass der Routenplaner uns die Aufgabe der Orientierung vollständig übernimmt. Wer viele Wege erfolgreich mit dem Routenplaner hinter sich hat, wird auch grosses Vertrauen dazu aufgebaut haben. So kann es passieren, dass der ortskundige Beifahrer den Fahrer lotsen möchte, dieser aber nur den Anweisungen folgt, wenn die Siri-Stimme dasselbe sagt. Keine Sekunde früher.

Alarmierend ist es, wenn sich der Fahrer auf der Autobahn fragt, ob man die nächste Ausfahrt nehmen müsse. Die Ausfahrtstafel, an der man kurz darauf vorbeifährt, wird nicht angesehen, stattdessen ein Blick auf den GPS geworfen. Doch was wenn das alles nicht mehr möglich wäre, aus welchem Grund auch immer? Wir müssten unsere Aufmerksamkeit wieder von Grund auf neu trainieren, um uns selbständig zurechtfinden zu können.

Zweifellos schätze ich solche vereinfachenden Innovationen, wie die GPS-Funktion, sehr. Doch ich bin auch überzeugt, dass es uns abhängig von unseren Helferlein macht. Und ganz ehrlich, mich fürchtet der Moment, in dem wir ausgeliefert werden vom Versagen oder Ausfallen der Technik. Denn die geschilderte Abhängigkeit beschränkt sich nicht nur auf die Orientierung. Ich habe lediglich dieses Beispiel gewählt. Wir stünden auch an einer Blockade, wenn wir eine Telefonnummer im Telefonbuch suchen müssten. Wenn wir fremdsprachige Texte mit dem Wörterbuch und dennoch in anständigem Zeitrahmen übersetzen müssten. Wenn der Busfahrplan nicht mehr online abrufbar wäre. Wenn wir Fliesstexte von Hand, fehlerfrei und gut strukturiert hinbekommen müssten. Wenn wir ohne Hill-Holder Funktion an einem Steilhang Anfahren müssten. Wenn wir ohne unsere vielen geliebten Küchenhelfer effizient kochen müssten. Und so weiter.

Obwohl wir Innovation nie ablehnen werden wollen, ist es wohl nicht abzustreiten, dass gewisses Handwerk und in gewissen Aspekten logisches Denken verloren gehen werden. Wir bewegen uns als Gesellschaft in zwei gegensätzliche Richtungen. Einerseits die innovative Richtung, in der Entwicklungen angestrebt werden, die uns das Leben weiterhin vereinfachen und komfortabler machen werden. Andererseits in die Rückwärtsbewegung, die uns zu alten Traditionen zurückzieht und zur Entschleunigung aus unserem rasanten Zeitalter einlädt.

Ich befinde mich in einer seltsamen Mischung dieser Gegenpole. Ich bin sehr abhängig von Handy, Laptop und Internet, versuche altmodischen Werte, die mich gegenüber Innovationen manchmal skeptisch machen, etwas zurückzunehmen. Parallel ziehe ich mich gerne zurück in die Ruhe, in die Natur und lese immer noch mit Vorliebe Bücher statt E-Books, versuche mich verzweifelt von der kompletten Kontrolle durch die Technik abzugrenzen. Und wo stehst du?