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Ständig müssen sich Studierende anhören, wie faul sie sind, wie gemütlich sie es während dem Studium haben und wie schön es doch ist, auf Kosten anderer zu leben. Doch stimmt das wirklich? Die fünf grössten Mythen im Überblick.

Ein Beitrag von Benjamin Vidas / Bildungsmagazin, eduwo.ch


1. Studierende sind nur am Feiern


Natürlich gehört die eine oder andere Party zum Studentenleben dazu.

Aber ständig feiern ist gar nicht möglich – es fehlt an Geld und Zeit. Zudem müssen Studenten und Studentinnen frühmorgens bereits wieder dem Professor zuhören und fleissig Notizen machen. Auch zeigen Umfragen, dass Studenten lieber Sport machen, Freunde treffen oder sich einfach vom Stress im Studium erholen möchten.

2. Studierende sind faul

Studenteninnen haben keine Verpflichtungen und auch keine 42-Stunden-Woche. Sie können sich die ganze Zeit selber einteilen und machen daher nur, was gerade Spass macht.

Falsch. Neben den Vorlesungen, Projektarbeiten und Hausaufgaben muss noch Zeit investiert werden, um das Studium irgendwie finanzieren zu können. Bei Vielen kommen so mehr „Arbeitsstunden“ zusammen als bei einer normalen Arbeitswoche mit 42 Stunden. Um das Ganze überhaupt zu meistern, braucht es einiges an Disziplin und Organisation.

3. Studierende denken grün und links

An Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen werden linksorientierte Umweltdemonstranten ausgebildet.

Quatsch! Die politische Gesinnung der Studenten und Studentinnen ist genau so vielseitig wie die Anzahl Studienrichtungen.

4. Studierende studieren ein Leben lang

Ziellos und jahrelang studieren, Zuhause auf Kosten der Eltern leben, nicht wissen, wohin es gehen soll: Der ewige Student.

Jein. Ein Studium braucht seine Zeit, bis man sich nach ein paar Jahren das notwendige Wissen angeeignet hat. Einige brauchen dabei vielleicht ein oder zwei Semester mehr als geplant. Insgesamt schliessen Studierende mit der Bologna-Reform jedoch tatsächlich das Studium immer häufiger nach der geplanten Anzahl Semester ab.

5. Studierende sind arrogante Theoretiker

Studentinnen und Studenten geht es nur um die Karriere und den guten Lohn. Zudem haben sie vom echten Leben keine Ahnung.

Wer sich aber während des ganzen Studiums von Prüfung zu Prüfung und Projektarbeit zu Projektarbeit durchgekämpfte, ständig wenig Geld zur Verfügung hatte, nicht wusste, was nach dem Studium kommt und zusätzlich noch einen Nebenjob meisterte, weiss, was harte Arbeit ist.


Dieser Beitrag ist als Erstpublikation im Bildungsmagazin von eduwo.ch erschienen.

Der März ist da, die ersten zweistelligen Temperaturen wurden verzeichnet und das Zürcher Seeufer war schon mehrmals in diesem Jahr voll besetzt. Nicht mehr lange also, bis auch wieder die ersten Grillparties steigen werden! 😏😏 Was auf keinen Fall dabei fehlen darf, ist der passende Sound und genau deshalb verlost Tize in Zusammenarbeit mit SONY drei wasserabweisende Bluetooth-Lautsprecher!

Wie kann ich teilnehmen?

Ganz einfach: Fülle das untenstehende Formular aus und vielleicht bekommst du schon bald Post von uns! 😇


Poetry Slam klingt für viele nach einem wenig ansprechenden literarischen Dichter- Event und wird mit Gedichten aus der Zeit Goethes und Schillers assoziiert. Folglich stellen sich diese auch das Publikum spiessig vor – gemäss meiner Erfahrung ein völlig falsches Bild von dieser Kult-Szene.


Ein Beitrag von Alyssia Kugler


Gerne erkläre ich Skeptikern und Skeptikerinnen folgendermassen kurz und knapp, wie es in Wahrheit um den Poetry Slam steht:

„Poetry Slam ist satirischer oder (selbst)-ironischer Comedy mit Niveau vor durchmischtem Publikum.“

So überzeugte ich schon mehrere Freunde und Freundinnen, einen Poetry Slam-Anlass live zu erleben. Amüsiert beobachtete ich, wie ihre Voruteile im Verlaufe des Abends förmlich dahinschmolzen und sie von den Slammern richtig in den Bann gezogen wurden.

Oft werden in den Texten der Slam-Teilnehmenden aktuelle Themen aufgegriffen und manchmal verlangen die Pointen etwas Allgemeinwissen, um verstanden zu werden. Es kann aber auch geschickt über gesellschaftliche Trends oder sich selber lustig gemacht werden.

Diese Poesie ist eine überwältigende Portion Comedy – oder noch passender, Entertainment. Jedoch dürfen keine Requisiten oder andere Hilfsmittel nebst der Rhetorik verwendet werden. Im Publikum sind die Jüngsten etwa 16, die Ältesten etwa 60, die meisten jedoch 20-35, beide Geschlechter sind vertreten.

Es gibt immer viel zu lachen, es gibt auch Möglichkeiten, seine Meinung kundzutun, da typisches Slam- Publikum auf die Dichtungen reagiert. Die Slammer steigern sich in ihre Geschichten hinein, nehmen einen mit auf eine Reise, erlauben es, gemeinsam mit ihnen Ärger über etwas herauszulassen oder etwas auf die Schippe zu nehmen. So passiert es, dass Politiker auseinandergenommen werden – hier ist nach den umstrittenen US-Wahlen wohl viel zu erwarten – oder dass sie sich über sich selber, gesellschaftliche Probleme oder Trends, wie zum Beispiel den Fitness- und Vegan-Trend, lustig machen. Bekannt in der Slam-Szene und seit letzter Woche Trägerin des Salzburger Stiers ist Hazel Brugger, Schweizer Poetin mit schwarzem Humor und grosser Wortgewandtheit. Auch bekannte Schweizer Slam Poeten sind Renato Kaiser und Lara Stoll.

Die Poetry Slam Saison ist seit Oktober wieder voll im Schwung. Die Schweizer Slam Szene ist noch sehr jung – etwa gleich alt, wie die heutige Jugend -, denn sie kam erst 1999 über Deutschland in die Schweiz. Den Ursprung hat Poetry Slam aber in den USA, genauer gesagt in Chicago. Auch dort ist die Slam Szene erst seit 1979 bestehend. Damals wurden von zwei Dichtern Gedichte vorgelesen, mit dem Ziel, das tobende Publikum für sich zu gewinnen.

Schaut euch zur mentalen Vorbereitung doch noch Beispiele an, bevor ihr in unvergleichlicher Live-Atmosphäre vor Lachen, vor Genuss, vor Erquickung Ode, was weiss ich zerberstet, wie wär’s jetzt gleich?

Nun für die neugierigen unter euch: Die kommenden Poetry Events eurer Region

Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie ihr Poetry Slam erlebt habt und was eure Meinung darüber ist!

 

Beitragsquelle: www.poetryslam.ch

Es ist eine Schreckensszene der heutigen Zeit. Obwohl Flugzeuge eines der sichersten Transportmittel sind, häufen sich Komplikationen, Unfälle, Entführungen und plötzliches Verschwinden vom Radar in den Medienberichten. Um nur einen Bruchteil an Beispielen zu erwähnen: 2014 verschwand das Passagierflugzeug MH370 der Malaysia Airlines kurz nach dem Start und wurde bis heute nicht gefunden. Im Mai letzten Jahres verschwand ein Flugzeug auf ihrer Strecke von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer vom Radar. Es stürzte ein Flugzeug über Kolumbien ab, das war im November letzten Jahres.


Ein Beitrag von Alyssia Kugler mit Informationen von amazon.com


Als ob die Autorin, Jamie Freveletti, in die Zukunft sehen konnte, schrieb sie in ihrem Thrillerdebüt Lauf, das 2009 beim Deutschen Verlag Ullstein in Berlin erschien, eine packende Story, die mit den Geschehnissen der erst vergangenen Jahre einige Punkte gemeinsam hat. Flugzeugabstürze, Entführungen, die Guerilla-Rebellen, Macht- und Geldgier sind sowohl in den aktuellen Weltgeschehnissen vertreten als auch im Thriller „Lauf“. Nach dieser Lektüre fragt man sich: Haben die aktuellen Flugzeugentführungen vielleicht auch einen gezielten Hintergedanken? Was etwas unheimlich ist weckt aber gleichzeitig das Interesse und die Neugier beim Leser.

Inhaltsangabe

Emma Caldridge ist Chemikerin und hat in ihrem Labor eine bahnbrechende Entdeckung gemacht. Jedoch sieht sie darin nicht nur Ruhm und Geld, sondern auch das Risiko von Missbrauch. Sie muss ihre Forschungen aufgeben und fliegt daraufhin nach Kolumbien. Die Guerillas von Kolumbien bringen das Flugzeug aber zum Absturz. Sie wissen vom unschätzbaren Wert von Emmas Entdeckung und wollen sie entführen, um mit ihrer Hilfe an die Weltherrschaft zu kommen. Doch Emma ist sehr clever und als Langstreckenläuferin äusserst fit. Sie hat Glück, dass sie nicht wie die anderen Überlebenden als Geisel genommen werden kann, weil sie abseits von der Absturzstelle aufgeschlagen ist. Sie flüchtet von der Absturzstelle. Der Dschungel hat aber einige Hürden: Das Klima, Wasser- und Lebensmittelmangel, die Rebellengruppen und versteckte Minen bringen Emma an ihre Grenzen.

Gedanken zum Buch

Bildquelle: amazon.com
Der Leser wird von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Man stellt sich das gesamte Geschehen aus der Sicht von Emma Caldridge vor und sieht sich so auch immer wieder vor den neuen Herausforderungen, die sich ihr stellen. Besonders faszinierend ist, dass über die fast 400 Seiten verteilt immer wieder neue Informationen eingeflochten werden, die eigentlich schon seit dem Anfang bestünden. Die Autorin hat jedoch die Offenbarung dieser Informationen gezielt abgewartet. Als Leser glaubt man, alle nötigen Hintergründe zu kennen, dann wird aber jeweils wieder ein neuer Aspekt eingeflochten, der die Situation manchmal um 180 Grad kehrt. So wird die Spannung immer wieder ein bisschen verstärkt – wirklich ein Thriller! Überzeugt euch selbst davon!

Sprache ist ein Kulturgut, das unter anderem die Zugehörigkeit zu einer Nation zu definieren hilft. Sie kann also Menschen verbinden. Gleichsprachige finden viel eher den Draht zueinander, beginnen viel eher ein spontanes und unverbindliches Gespräch. Sprachen können hingegen auch Grenzen bilden, zwischen Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen. Es kann so weit gehen, dass sogar Gespräche gemieden werden, wenn man nicht weiss, welche Sprache das Gegenüber spricht und ob es eine Fremdsprache gibt, die beide beherrschten.