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Lynn Rissi

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Am kommenden Freitag und Samstag, 10. und 11. August, verwandelt sich die St.Galler Innenstadt in eine lebendige und fröhliche Kulturzone. Dieses Jahr dabei: «Vie&We».

Bereits zum fünften Mal versuchen junge Menschen musikalisch, jonglierend, malend, tanzend, rappend oder auf ganz andere Art das Publikum zu unterhalten, zu begeistern und zu überzeugen. Vom Vadian über den Bärenplatz bis zur St. Laurenzenkirche treten sie auf verschiedenen Bühnen auf – die Marktgasse bildet dabei den Mittelpunkt des «Jungkult».

Grosse Palette an Darbietungen

Das jährliche Festival fand bereits im vergangenen Jahr grossen Anklang bei Besucherinnen und Besuchern, ganz zur Freude des ehrenamtlichen Vereins «JungKult», der das Festival organisiert. Aus dem Wunsch, die Jugendkultur in St.Gallen zu fördern, wurde der Verein gegründet. Ganz unter dem Motto, junge Talente zu fördern und deren Schaffen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bietet das diesjährige «JungKult» eine grosse Palette an unterschiedlicher Kunst – da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Sei es im Bereich Musik, mit «Kaufmann», «Moritz Lieberherr» oder «Neptun» oder im Bereich Tanz mit «Breakin Battle Pro & Kids» und weiteren Tanzschulen. Poetry-Slamer wie Miriam Schöb oder Sandro Wick präsentieren ebenfalls ihr Können. Mit dabei ist in diesem Jahr zum ersten Mal «Vie&We», die vierköpfige Band aus St.Gallen. Vor fast drei Jahren begannen Vivian und Florian gemeinsam Musik zu machen, seit jeher ist vieles passiert. Inzwischen proben die Musikbegeisterten in einem Luftschutzkeller der Kirche Halden, spielen an kleinen Quartierfestern und Lehrabschlussfeiern. Ihr grosses Ziel ist es, eines Tages am OpenAir St.Gallen spielen zu können, wie auch eine Schweizertournee machen zu können.

Quelle: Michelle Zanivan
Obere Reihe, v.l.n.r.: Florian Egli und Vivian Grunauer. Untere Reihe, v.l.n.r.: Michelle Zanivan und Yves Eggenberger. z.V.g.

Vorfreude und Dankbarkeit

Mit ihren selbst geschriebenen Songs wie «When the lights explode» tritt die Band am Samstag, 18 Uhr, auf der Vadian-Bühne auf. Mit ihren Indie-Pop Songs versuchen sie die Menschen abzuholen, und gemeinsam ein tolles 45-minütiges Konzert zu geben. Besonders toll ist, dass alles organisiert ist, man auf einer grossen Bühne und wie Florian sagt, vor einen grossen Publikum spielen kann. «Wir konzentrieren uns voll und ganz auf das Musizieren, geniessen die Stimmung und beobachten die Menschen», fügt Yves bei, der das «Emotionen einsammeln» als besonders schön empfindet. Die Vorfreude ist bereits spürbar, die vierköpfige Band ist dankbar für die Möglichkeit, am «JungKult» auftreten zu können.

Bis es am Samstag los geht, sind noch einige Proben angesagt. Wer vorab «Vie&We»s Musik hören möchte, findet auf Soundcloud ihre eigenen Songs.

 

Viele jungen Menschen wünschen sich, einmal in ihrem Leben für eine unbestimmte Zeit ins Ausland zu gehen. Sie wollen die Welt entdecken, neue Sprachen lernen oder neue Freunde kennenlernen. Sei es in Form eines Praktikums, eines Sprachaufenthalts oder als Au-pair.

Im heutigen Beitrag soll sich alles um das Thema Au-pair drehen.

Doch was heisst Au-pair eigentlich überhaupt?


Ein Au-pair ist eine Person, die gegen Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld eine bestimmte Zeit bei einer Gastfamilie im Ausland tätig ist. Sie muss Aufgaben wie Hausarbeiten erledigen und betreut die Kinder der Familie.


Da auch ich den Wunsch habe, als Au-pair für drei Monate die Welt zu bereisen, habe ich mir viele Organisationen angeschaut. Schlussendlich bin ich auf AuPairWorldgestossen, welche den Familien Au-pairs vermittelt und umgekehrt.

Hier ist der Link zur Internet Seite: AuPairWorld.com

Bei der Registrierung kann man angeben, welche Ländern man bevorzugt, wie viele Kinder man betreuen möchte, welche Sprache man bevorzugt und alles Mögliche, was einem bei der Gastfamilie wichtig ist. Die Familien, welche sich auf AuPairWorld registrieren, können eben so Kriterien setzten und erhalten so die perfekten, für sie abgestimmten Au-pairs.

Ist der erste Schritt geschafft und man hat sich registriert, geht die Suche nach der passenden Familie los. Ist dies geschafft und man hat eine passende Familie gefunden, kann man die Familien direkt anschreiben und sich so kennen lernen. Passt es von beiden Seiten aus, können die Kontaktdaten ausgetauscht werden und man kann alle notwendigen Formalitäten erledigen.

Das Wichtigste ist jedoch…

… klärt eure Eltern über euer Vorhaben auf und handelt nicht voreilig!

Es ist wichtig, dass man sich sicher ist, sich mit der Familie wohlfühlt und alles genau mit der Gastfamilie abklärt. Zum Beispiel, wann genau der Starttermin ist oder was eure Aufgaben sind.

Sobald alles geklärt ist und ihr eure Familie habt, müsst ihr nur noch die Zeit abwarten, bis ihr starten könnt.

Frei sein mal anders?

Auf der Internet Seite von AuPairWorld wurden fünf Gründe zusammengetragen, warum man ein Au-pair werden sollte. Wer weiss, vielleicht fühlst du dich ebenso wie ich angesprochen und möchtest ein Au-pair werden?

1. All inclusive mal anders: Reisen, Sprache lernen und eine Kultur hautnah erleben

Einer, der wichtigsten Gründe, die für einen Au-pair-Aufenthalt sprechen, ist das Gesamtpaket: Während deines Au-pair-Aufenthaltes lebst du in einem anderen Land und wirst viel Gelegenheit zum Reisen haben. Das Sprache lernen passiert quasi wie von selbst im Alltag. Die Möglichkeit, einen Sprachkurs zu besuchen, gibt es aber natürlich auch. Und auch die Kultur kommt nicht kurz, denn wie kann man die Kultur eines Landes besser kennenlernen, als im Land selbst bei einer einheimischen Familie.

2. Neue Freunde aus aller Welt – die nächsten Reiseziele stehen also auch schon fest

Das Tolle daran, ein Au-pair zu sein: Es gibt immer auch andere Au-Pairs und Sprachreisende. Das heißt, du lernst viele neue Freunde von überall aus der Welt kennen. Und da man Freunde ja nicht aus den Augen verlieren möchte, liegt es doch nahe, sich auch nach dem Au-pair-Aufenthalt gegenseitig zu besuchen.

3. Ein zweites Zuhause in der Ferne

Du wirst im Gastland deine Gastfamilie und Gastkinder sehr in Herz schließen und Teil der Familie sein. Vielleicht bist du dabei, wenn dein Gastkind das erste Mal Fahrrad fährt, die ersten Wörter sagt oder die ersten Schritte geht. Das sind Momente, die du niemals vergessen wirst. Und Au-pair sein, hört ja nicht einfach auf, wenn der Au-pair-Aufenthalt vorbei ist. Du wirst es dir also sicher nicht nehmen lassen, auch nach deinem Aufenthalt deine Gastfamilie zu besuchen.

4. Eine Erfahrung, die du nie vergessen wirst

Du reist vielleicht das erste Mal auf eigene Faust in ein anderes Land, wirst dort leben, eine fremde Sprache sprechen, neue Leute kennenlernen, Kinder betreuen und Verantwortung übernehmen – das alles macht es zu einem Abenteuer, das du nie vergessen wirst. Die Orte, die du bereisen, die Menschen, die du kennenlernen wirst, wenn du dich vielleicht verlieben wirst – all das sind die Abenteuer, von denen du später erzählen wirst.

5. Lerne etwas über dich selbst

Au-pair sein heißt auch Verantwortung zu übernehmen, Höhen und Tiefen erleben und Dinge zum ersten Mal machen. An diesen Erfahrungen wirst du wachsen und sehr viel über dich selbst lernen. Falls du noch nicht weißt, was du mal beruflich machen möchtest, bringt dich dein Au-pair-Aufenthalt vielleicht auf ein paar Ideen. Oder du stellst fest, was du später nicht machen möchtest.

Und? Lust bekommen?

Seit bald vier Monaten arbeite ich in einer Redaktion: Ich absolviere dort mein einjähriges Praktikum, damit ich anschliessend an die Fachhochschule gehen kann. Das Praktikum ist sehr spannend. Ich erhalte vollen Einblick in die Welt des Journalismus und konnte von Anfang an alles machen: Recherchieren, Texten, Interviewen, Fotografieren und meine eigenen Ideen einbringen. Der Job als Redaktor/in ist sehr spannend, vielseitig und lehrreich. Ich würde ein solches Praktikum jedem empfehlen, denn man lernt nicht nur das Schreiben, sondern auch, wie man richtig Interviews führt, wie man auf Menschen zugehen soll, wie man Kontakte knüpft und wie man richtig recherchiert. Zu Beginn hatte ich unheimlich Mühe mit dem Telefonieren, denn ich wusste, dass meine „Büro-Gspänli“ zuhörten. So nach vier Monaten muss ich sagen, ich mach‘s immer noch nicht gern, bin jedoch selbstbewusster geworden und kann es schon besser.

Die Sache mit dem Interview

Das Selbstbewusstsein ist das Wichtigste in meinem Beruf: Hast du‘s nicht, kommst du nicht weit. Das musste auch ich lernen. Nun, was gehört denn eigentlich in meinen Aufgabenbereich? Kaffee machen? Nein! Hier in meiner Redaktion müssen die Praktikanten nicht den klischeehaften Praktikantenheini spielen. Zu Beginn habe ich meinen Vorgesetzten begleitet, um in das Ganze hineinzukommen und zu schauen, wie man sich zum Beispiel an Interviews verhält. Nun, das Ganze war sehr spannend und einleuchtend. Doch als ich dann meinen ersten eigenen Auftrag hatte, habe ich mir fast in die Hose gemacht. Denn plötzlich bist du alleine, musst Fragen vorbereiten, hoffentlich sind es schlussendlich diese, die den Artikel spannend machen, du musst fotografieren und mitschreiben. Letzteres ist auch etwas, was ich anfangs nicht konnte, denn ich hatte bei früheren Reportagen alles per Sprachmemo aufgenommen und anschliessend abgeschrieben. Es ging nicht lange, dann hatte ich auch diese Hürde überwunden und schrieb ohne Probleme die wichtigsten Infos auf. Ja, aber was sind denn die wichtigsten Infos? Ich schrieb einfach alles auf und verkrampfte mir jedes Mal die Hand. 😂 Doch hey, es war‘s wert und ich hatte nie ein Problem damit, dass ich zu wenig Infos hatte. Und falls ich doch mal was verhängt hatte, musste ich die Interviewperson nochmals per Telefon oder Mail kontaktieren. Aber zum grössten Teil war das nie ein Problem und falls doch, hast du ja doch noch den Praktikanten Bonus ☺. Gut, das Interviewen ging von Zeit zu Zeit immer besser, da war aber noch das Fotografieren: Auf was muss man achten? Das Licht muss stimmen, es darf keinen Schattenwurf geben. Da ich mich in meiner Freizeit mit dem Fotografieren bereits beschäftige, hatte ich keine Startschwierigkeiten, lernte aber noch einiges dazu.

Aus dem Block direkt in den Artikel

Gut. Kommen wir zurück zum Block mit den Informationen: Du bist wieder in der Redaktion, das Word Dokument ist geöffnet, weiss und wartet darauf, beschrieben zu werden. Ja gut, du bist da, hast deine Informationen, doch, wie geht denn jetzt das? Das Schreiben eines Artikels für eine Zeitung ist ein wenig anders als das Schreiben für eine Schülerzeitung. Hier kann ich frei schreiben und lasse meine Gedanken einfach so aus mir raus sprudeln – In einer Redaktion geht das nicht immer gleich gut. Es gibt Regeln. Regeln zur Dramaturgie, zum Aufbau und Vorgaben, wie gross der Artikel sein darf. Letzteres gibt es eher selten, aber wenns dann mal vorkommt, dann kann einem das schon ganz schön stressen – mich zumindest. Weil dann bist du irgendwie schon eingeschränkt und kannst deiner Kreativität weniger freien Lauf lassen. Für mich habe ich den perfekten Weg gefunden, wie ich an das Schreiben herangehe: (Vielleicht noch hilfreich für euch) 

Zuerst lese ich alle meine Notizen nochmals durch, dann schreibe ich mir auf ein leeres Blatt Papier diverse Stichworte auf, wie ich den Artikel aufbauen will. Habe ich den Aufbau, gehe ich zurück zu den Notizen und markiere diese in verschiedenen Farben, entsprechend den verschiedenen Stichworten. Dann gibt es des Öfteren mal, dass ich dann doch nicht weiter komme und mein farbiges Notizbuch anstarre, in der Hoffnung, dass der Text von alleine geschrieben wird. Meistens hole ich mir dann einen Kaffee, esse einen Apfel oder lenke mich anderweitig etwas ab. Manchmal kommen mir dann plötzlich Ideen, wie ich anfangen kann und wenn die Ideen dann mal da sind, dann schreibe ich meistens den ganzen Artikel in einem Schluck.

Ist er fertig, kommt das Gegenlesen meines Vorgesetzten, anschliessend kann ich Layouten: Das mache ich echt gerne. Wir haben auf unseren Computern ein Programm, mit welchem wir unsere ganz Zeitung layouten, das ist in jeder Redaktion dasselbe. Des Öfteren muss ich meine Titel anpassen, evtl. doch noch etwas kürzen und schlussendlich speichere ich den korrigierten Artikel als Pdf ab. Nach meinem Praktikum möchte ich ein kleines Erinnerungsbucherstellen, wo ich alle meine Artikel hinein klebe.

Gratis an Events und Konzerte

Zurück zu den Vorteilen: Ein weiterer positiver Aspekt dieses Praktikums ist, dass ich die Möglichkeit habe, an Veranstaltungen, Konzerte oder Messen zu gehen – meist sogar gratis,  eigentlich immer gratis😍. Sobald ich einen Bericht über die Veranstaltung schreibe, kann ich mit meinem Presseausweise gratis hinein. Ich konnte bereits das Comedyprogramm vom Radiomoderator “Chäller” und das Jubiläumskonzert von Martin O. im Kongresszentrum Einstein miterleben oder durfte an das Medienforum “Junge Journalisten Schweiz 2017”, was ich jedem Journi-Interessierten empfehle. Des weiteren besuchte ich das Weihern Open Air, den HSG Ball, konnte viele neue Gesichter kennenlernen und Kontakte knüpfen, durfte die verschiedensten Musiker interviewen und konnte einen “Bauer, ledig, sucht…” – Kandidaten und eine “Bachelor” – Kandidatin interviewen. Hat man eine Idee oder ein Wunsch, dann kann man davon ausgehen, dass es umgesetzt wird. Genau das finde ich das Schönste am ganzen Praktikum: Hat man gute Ideen, kann man tolle Projekte starten. Und natürlich merkt man am Schluss am Text, ob ich motiviert war oder nicht: Je spannender das Thema für mich, desto besser wird der Artikel schlussendlich.

Die Fähigkeit, mit Kritik umgehen zu können – oder auch nicht!

Natürlich gibt es auch Schattenseiten in meinem Praktikum: Das, was mir zu Beginn am meisten zu schaffen gemacht hatte, waren die verschiedenen Reaktionen der Menschen. Gewisse wollen deinen Text beim Gegenlesen völlig umstellen, schreiben Textpassagen um oder sagen einem “direkt” (per Email oder Telefon) ins Gesicht, dass der Artikel nicht gut ist – Das kann einem recht demotivieren, den ganzen Tag versauen und runterziehen. Aber mit solchen Reaktionen muss man rechnen, auch wenn der Artikel aus den Augen der Redaktion gut geschrieben ist. Des Weiteren ist es manchmal der Fall, dass Termine an einem Abend, über Mittag oder sogar am Wochenende stattfinden. Denn die Interviewpartner sind auch nicht immer abrufbereit, sondern haben einen Beruf oder andere Dinge zu tun. Und nun meine grösste Herausforderung: Kritik annehmen! Ich bin ein Mensch, der möchte alles korrekt machen, Kritik kommt da meist unpassend. Aber auch ich musste lernen, dass man gewisse Dinge erst dann lernt, wenn die Kritik ernst genommen wird. Auch wenn ich Mühe damit habe, bin ich für jede konstruktive Kritik dankbar!

Ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich gehört das aktualisieren unserer Website: Mein Mitpraktikant ist für Facebook zuständig. Gemeinsam versuchen wir unser Erscheinen in den Sozialen Netzwerken bestmöglich zu handhaben. Nun ich schreibe diesen Text an einem Dienstag Abend, heute war bei uns Redaktionsschluss, sprich, um 15 Uhr, mussten alle Texte, Inserate und Seiten fertig sein, denn unsere Zeitung wird über Nacht gedruckt und morgen verteilt.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Artikel in der gedruckten Version sehe – ja, es steht das gleiche geschriebe – aaaaber, es ist ein unglaublich cooles Gefühl, seine Artikel in einer echten Zeitung zu sehen und zu wissen, dass er von unzähligen Menschen gelesen wird. (Das Feedback ist auch immer sehr spannend).

Ich hoffe, euch einen guten Einblick in meinen Alltag gegeben zu haben. Vielleicht konnte ich den Einten oder die Einte dazu motivieren, das Selbe auszuprobieren! ☺ Denkt immer daran: Niemand ist von Anfang an perfekt, jeder beginnt mal von neuen! 🙂

Wenn man in Italien auf der Strasse ist, oder auf einer Piazza, und man vielen Leuten begegnet, gibt es diese Augenblicke, in denen einem durch den Kopf schiesst: „Das kann unmöglich ein Italiener sein!“ Man merkt es an der Art, wie jemand seinen Cappuccino trinkt, sein Handy in der Hand hält, seine Sonnenbrille aufsetzt oder auch, wie er gestikuliert und redet. Auch wenn jemand perfektes Italienisch spricht, Cappuccino nur am Morgen trinkt und dazu noch dunkelhaarig ist, man merkt sofort, wenn jemand kein Italiener ist. Doch ist das einfach nur ein Gefühl oder gibt es kleine Dinge, auf die man achten kann?

Ein erstes Beispiel findet an einer Kreuzung statt. Die Ampel für die Fussgänger ist rot, die Autos brausen über die Strasse. Es wird für die Autos rot und dann kommt der entscheidende Moment. Während alle Nicht-Italiener noch brav warten, bis es endgültig grün wird, spurten die wahren Italiener schon längst über die Strasse. Auch wenn der Mann neben dir wild gestikulierend in sein Handy spricht und immer wieder laut „Mamma!“ schreit, es ist vermutlich kein Italiener. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, doch normalerweise kann man sich auf die Ampelszene verlassen.

Eine weitere Szene spielt sich in einem Bus ab (nicht gerade in den Stosszeiten, denn da kann man kaum atmen in einem Bus, geschweige denn sich bewegen). Man stelle sich vor, man hört plötzlich ein lautes „Permesso!“ von irgendwoher, obwohl noch gar keine Haltestelle in Sichtweite ist. Das sind nämlich meistens die Touristen, die schon 5 Minuten vor der Haltestelle am Ausgang stehen müssen. Die richtigen Italiener warten, bis der Bus steht, und schreien erst dann „Permesso!“. Und wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen und der Bus schon wieder abfährt? Eine bestimmte Geste in Richtung des Fahrers und ein Ausruf reichen und der Bus hält nochmals (auch einmal mitten auf der Strasse, gehupt wird ja sowieso schon).

Das letztes Beispiel findet in einer typischen italienischen Bar statt. Wenn jemand herein kommt und höflich zur Barista sagt: Per me un espresso, per favore!“, wird man nur komisch angeschaut. Nicht weil es falsch wäre, was man sagt, sondern weil man normalerweise nichts sagt. Man nickt der Barista einmal kurz zu und streckt einen Finger in die Luft, den langen Satz sparen die Italiener sich am frühen Morgen (die meisten fallen nämlich direkt aus dem Bett in die Bar für ihren ersten Caffè).

Diese drei Bespiele waren natürlich nur ein winziger Teil von allem, richtige Italiener machen sich durch ganz viele kleine Dinge so richtig aus. Und egal wie viel Mühe man sich gibt, italienisch zu wirken, schaffen kann man es nicht, man wird als Italiener geboren, oder eben nicht.

Lisa

Es ist Montag, die Woche beginnt und der normale Alltag geht wieder los. Geht es euch vielleicht genau so wie mir und ihr mögt den Montag auch nicht besonders? Um euch den Einstieg in die neue Woche ein wenig zu erleichtern, habe ich heute wieder einen neuen Brief für euch. Es geht um das Thema Freundschaft. Ich wünsche euch ganz viel Spass beim Lesen und vielen Dank an die Autorin 🙂

Geschichte No. 3:

Als jemand, der sich im Alter von fünfzehn nichts mehr gewünscht hat, als einen beständigen Freundeskreis zu haben, seid ihr mein „Sächser im Lotto“ gewesen. Alle um einen herum schienen schon die Freunde fürs Leben gefunden zu haben. Wer hätte damals gedacht, dass genau wir vier aufeinandertreffen. Schliesslich hatten wir, vor jenem Tag im August vor zwei Jahren, nie wirklich etwas miteinander zu tun. Vor allem ich kam neu dazu, ihr drei kanntet euch wenigstens vom Sehen. Das änderte aber rein gar nichts und so haben wir uns schnell gefunden und ich würde euch nicht mehr hergeben!

Uns verbindet das Schreiben, wie ein kleiner Buchclub zeigen wir einander unsere Texte oder diskutieren über andere Autoren. Und auch sonst seid ihr drei die besten Diskussionspartner. Egal um welches Thema es sich handelt, jemand weiss immer etwas zu sagen und so geht es weiter bis plötzlich Stunden vergangen sind, auch wenn es sich angefühlt hat wie einige Minuten.

Die Zeit mit euch soll nicht so schnell vergehen, sondern ganz langsam, sodass wir es noch ewig geniessen können. Noch so vieles haben wir nicht beredet und noch so viele Ausflüge liegen vor uns, die noch gemacht werden müssen.

Erinnerungen, die es schon gibt und solche, die noch folgen werden, da sie zuerst erlebt werden müssen.
An meiner Fotowand hängt ein Bild von uns. Es entstand diesen Sommer. Zwei Wochen haben wir uns nicht gesehen und schon nach so einer kurzen Zeit sind wir uns in die Arme gefallen und haben angestossen, mit was auch immer wir gerade zur Hand hatten. Den folgenden Abend werde ich nicht so schnell vergessen, schliesslich sind wir morgens um eins noch durch die Stadt getanzt, lachend und ignorierend, dass es in fünf Stunden schon wieder mit dem nächsten Tag weitergehen würde – wenigstens für drei von uns. Ausserdem war es der letzte Abend für mehr als einen Monat, in dem wir in dieser Konstellation etwas unternehmen konnten.
„Im Gymnasium findet man Freunde fürs Leben“, lasst uns diesen Spruch zur Wahrheit erklären, damit wir noch in vielen Jahren über unsere metaphorischen Kutschenfahrten sprechen können. Mes amis, Ihr drei seid die Freunde, die ich mir fürs Leben wünsche.

Nur das Beste wünsche ich mir für die Königin des Prokrastinierens, die Herrscherin der Sith und die Regentin der linken Stadt.

Mit viel Liebe
Euer Küken

Möchtest auch du einer speziellen Person „Danke“ sagen? Dann sende mir deinen Brief an briefanmeineliebsten@tize.ch. Möchtest du doch nochmals nachlesen, was wichtig ist? Dann hilft dir die folgende Seite sicherlich weiter: http://tize.ch/beitrag/brief-an-meine-liebsten/

Alle sagen doch, dass Italiener besonders herzlich und viel offener sind. Und das stimmt auf jeden Fall! In der Schweiz ist man es sich gewöhnt, dass man jemandem auf der Strasse höchstens kurz „Hallo“ sagt. Zwei Küsschen auf die Wangen geben sich höchstens die Erwachsenen bei einer echten Begrüssung oder Verabschiedung, aber niemals auf der Strasse. In Italien halten die Autofahrer sogar mitten auf der Strasse an, wenn sie im vorbeifahrenden Auto einen Freund erkennen und strecken sich aus dem Fenster. So weit, bis sie einander die berühmten „baci“ geben können. Um das „Gehupe“ schert man sich (natürlich) nicht. Diese beiden Küsschen geben sich in Italien nicht nur die Erwachsenen, sondern auch alle Jugendlichen. Das kann einen natürlich auch ein bisschen überfordern, wenn man in einer grossen Gesellschaft ist, und zum Abschied zwanzig verschiedenen Leuten ein „baci“ geben muss. Da tun einem schnell die Wangen weh, denn wenn es schnell gehen muss, kann es vorkommen, dass einem ein Kinn in die Wange gestossen wird… Doch das ist auch ein Zeichen dafür, dass man als Teil des Ganzen betrachtet wird, dass man respektiert und akzeptiert wird und dass man, ganz einfach, gemocht wird. In anderen Ländern kriegt man meistens eine Umarmung von Freunden, die sich, auch wenn die Freunde echt sind, falsch anfühlt. Dieses „Umarmen“ dauert ungefähr zwei Sekunden und man spürt es fast nicht. Man umarmt sich, als ob man Angst hätte, etwas kaputt zu machen. Manchmal ist es sogar so, dass man sich auf der Strasse, obwohl man sich kennt, gar nicht grüsst. Woran es liegt, kann ich nicht verstehen. Ist es peinlich, wenn man quer über die Strasse „Hallo!“ schreit? Oder könnte es die anderen Leute stören? Vielleicht hat man auch ganz einfach keine Lust, den Blick vom Boden zu heben und jemandem zu zeigen, dass man ihn bemerkt hat und grüssen will? In Italien bleibt man in jedem Fall stehen, gibt sich „baci“ und spricht zwei, drei Worte. Wieso das die Leute nicht auch in anderen Ländern tun können, ist mir schleierhaft. Von dieser italienischen Herzlichkeit könnten sich wirklich viele Menschen eine Scheibe abschneiden. Ich persönlich beneide die Italiener darum!

Lisa, 8. Dezember 2016 

Es ist endlich wieder Montag und das heisst, dass ich euch einen weiteren Brief vorstellen darf. Ich freue mich jede Woche darauf, denn es sind immer unterschiedliche Briefe und Geschichten. Im heutigen Brief schreibt eine Frau an ihre Eltern und bedankt sich bei ihnen. Durch das Lesen dieses Briefes wurde mir wieder bewusst, dass auch kleine Dinge im Leben glücklich machen können. Vielleicht können wir alle daraus etwas lernen: Man sollte nicht nur dankbar für materielle Dinge sein, sondern vor allem die Zeit mit anderen Menschen geniessen und schätzen. Vielen Dank für diesen tollen Brief und die Geschichte.. deine Eltern werden sich sicherlich sehr darüber freuen!

 

Meine Liebsten

Vielen herzlichen Dank für die Bewirtung am Wochenende. Es war ein sehr schöner Besuch bei euch beiden. Ich besuche euch immer wieder gerne in eurem Paradies. Es ist eine Freude, euren Blumengarten zu durchwandern und eure Gemüsebeete zu bestaunen. Ihr verwendet viel Zeit und Liebe für die häusliche Umgebung. Das sieht man. Sehr gerne haben wir eure frischen Tomaten und Gurken mit nach Hause genommen. Ich habe auch verstanden, dass die spitzigen grünen Peperoni scharf sind, aber …

Diese kleinen roten und grünen Dinger, die wie nicht scharfe Peperoni aussehen, habe ich total unterschätzt. Zum Glück hatte ich diese gekostet, bevor ich sie dem Salat beifügte. Nur ein fingernagelgrosses Stück habe ich zerkaut – wow – innert Sekundenschnelle eine Feuerhitze in Rachen und Hals. Alarm! Da hilft nur Brot oder Joghurt. Jemine, sind diese Teile scharf, so was hatte ich noch nie erlebt. Ich musste sofort einen ganzen Bifidus – Joghurt war keines verfügbar – löffeln, um wenigsten das Schlimmste zu verhindern. Der Hals ist am Tag danach noch gereizt. Jedenfalls hatte die Familie Glück, dass ich diese «Peperoni» nicht unter den Salat mischte. Ich sagte zu den Kindern, dass mich ein Schutzengel anleitete, vorher zu kosten. Da meinten die Kinder, nein, das sei der Mutterinstinkt gewesen. Schön, gell.

So, nun hoffe ich, dass wir uns bald wieder einmal sehen. Es war gar nicht schlimm, dass wir nicht wie geplant draussen essen konnten, den Garten konnten wir ja trotzdem geniessen. Nachhaltig.

Liebste Grüsse

 

Möchtest auch du einer speziellen Person „Danke“ sagen? Dann sende mir deinen Brief an briefanmeineliebsten@tize.ch. Möchtest du doch nochmals nachlesen, was wichtig ist? Dann hilft dir die folgende Seite sicherlich weiter: http://tize.ch/beitrag/brief-an-meine-liebsten/

Vielen Dank!

Nach meinem Aufruf von letzter Woche habe ich unglaublich positive Reaktionen erhalten. Vielen Dank dafür, das freut mich natürlich sehr! Nach einigen Tagen befanden sich sogar schon die ersten Briefe in meinem Postfach, was mich noch mehr gefreut hat 🙂

Für diejenigen, die nicht wissen, um was es geht, klickt einfach auf den folgenden Link, dort könnt ihr alles nachlesen. http://tize.ch/beitrag/brief-an-meine-liebsten/

Der folgenden Zeilen waren die Ersten, die ich mir durchgelesen habe. Ich bekam Gänsehaut. Genau das möchte ich mit diesem Format erreichen! Nicht nur bei mir, sondern auch bei euch. Ihr sollt alles rauslassen, was in euch schlummert. Für mich ist es am schönsten, wenn die Gefühle des Autors richtig spürbar werden. Ich danke der 19-jährigen Autorin sehr für einen solchen intimen, schönen und spannenden Einblick, den sie uns gewährt. Der Brief ist an ihre ebenfalls 19-jährige beste Freundin adressiert.

Geschichte No. 1:

Danke, weil Gemeinsamkeiten nicht immer wichtig sind

Wir kennen uns schon eine ganze Weile. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit. Die letzten 12 Jahre waren erfüllt mir grossartigen, lustigen sowie auch traurigen und zerschmetternden Momenten. Wir sind praktisch zu zweit gross geworden, in verschiedenen Familien, auf verschiedene Art und Weise und obwohl wir einander kaum ähneln, verstehen wir uns doch bis heute, als wäre es noch wie damals.

Ich hatte kurze Haare, wie sie jeder Junge trug. Du dachtest bestimmt „Wer ist die denn?“ Aber obwohl ich bis zum Himmel schreiend schüchtern war, wollte ich dich unbedingt besser kennenlernen.

Die Wochen vergingen, Monate zogen dahin und wir waren bald nur noch zu zweit in der Schule anzutreffen. Unvorstellbar, wie ungezwungen kleine Kinder sein können – obwohl du gewisse Missachtung hattest, hast du dir bald schon ebenfalls die Haare etwas kürzer geschnitten…

Wir besuchten die gleichen Vereine, wir lernten das gleiche Instrument, wir alberten im Wald herum, bekämpften uns mit Stöcken und kamen von oben bis unten mit Dreck beschmiert nach Hause. „Geht’s noch?“ hiess es. Aber irgendwie fanden es doch beide Elternteile süss.

Wir wurden älter, die Oberstufe riss die Freundschaft gelegentlich auseinander, bis du dann doch in meine Klasse gewechselt hast. Wir lernten neue Menschen kennen, entdeckten uns selbst von einer anderen Seite kennen und machten diverse Erfahrungen, alleine oder zu zweit. Natürlich gab es diese Krisen. Diese Klischeebehafteten Krisen, die jede Freundschaft durchmachen muss. Wir zickten uns an, wir redeten ein paar Tage nicht miteinander, obwohl keiner von uns so genau wusste weshalb. Wieso eigentlich?

Heute hast du einen anderen Musikgeschmack als ich (ich rauf mir die Haare deshalb). Du bist verrückt nach Sport, ich keuche bereits nach zwei Metern. Ich liebe die Kunst, du schlägst dir die Hand an die Stirn, wenn der Kanton eine neue Skulptur für einen Preis im Tausenderbereich aufstellen lässt.

Aber irgendwie verstehen wir uns doch. Und für diese Freundschaft möchte ich dir von Herzen danken. Für alle Höhen und Tiefen, für die guten Gespräche, für die sinnlosen Chatnachrichten, die doch niemand sonst versteht, für gemeinsames Kaffee trinken, für Wanderungen durch schönste Laub(!)wälder, für das Schwimmen in Bergseen nach einer langen Wanderung, für das gemeinsame Träumen von der Zukunft, was wohl noch geschehen mag und für alle andern Momente, die sich fest in mein Gedächtnis eingebrannt haben.

Ich danke dir für dein kritisches Denken und deine Ehrlichkeit, dass du kaum ein Blatt vor den Mund nimmst, wenn dich etwas stört. Ich schätze deine Leidenschaft, zu Dingen, die du magst – der FCB kann sich glücklich schätzen bei solcher Euphorie, die ich doch nur halbwegs nachvollziehen kann.

Freundschaften müssen nicht bloss auf Gemeinsamkeiten beruhen. Man kann von den anderen auch lernen und ihnen etwas lernen (ganz abgesehen von Kunst oder Sport). Freundschaften können ganz einfach entstehen und wenn ein, zwei Dinge stimmen, dann stimmt es eben. Oder?

Herzlichst umarmt.

xx

 

Möchtest auch du einer speziellen Person „Danke“ sagen? Dann sende mir deinen Brief an briefanmeineliebsten@tize.ch. Möchtest du doch nochmals nachlesen, was wichtig ist? Dann hilft dir die folgende Seite sicherlich weiter: http://tize.ch/beitrag/brief-an-meine-liebsten/

 

Im heutigen Zeitalter hat ein persönlicher, vielleicht sogar handgeschriebener Brief den Charakter des Besonderen. Die Menschen freuen sich, wenn sich jemand Zeit nimmt, um ihnen einen Brief zu schreiben. Das Gefühl, wenn man einen Brief in seinem Briefkasten findet, der nicht nach Rechnung oder Werbung aussieht, unbezahlbar. Die Spannung steigt, man fragt sich, wer einem heutzutage noch einen Brief schreibt. Diese auf Papier geschriebene Nachricht kann ein besonderes Signal sein. Den Menschen kann ein Brief ein gewisses Gefühl von Wertschätzung vermitteln.

Genau um diese Wertschätzung soll es in meinem neuen Format gehen. Ich möchte Briefe „von Menschen an Menschen“ auf tize.ch veröffentlichen und euch so die Möglichkeit geben, euch bei einer besonderen Person zu bedanken. Ihr könnt eine Geschichte miteinbeziehen, die Briefe dürfen persönlich, herzzerreißend, traurig oder lustig sein – Hauptsache ist:

Der Dank kommt von Herzen und ist an eine andere Person gerichtet.

Und genau für dieses neue Format brauche ich eure Mitarbeit. Menschen zu schreiben, warum man dankbar ist, ist eigentlich gar nicht so schwer. Ich bitte euch, versucht es und sendet mir eure Unikate an briefanmeineliebsten@tize.ch. Weitere wichtige Punkte findet ihr hier:

  • Die Anonymität wird gewährleistet, falls dies erwünscht ist. Ansonsten schreibt mir bitte deinen Namen und den Namen deines Empfängers, sowie euer Alter.
  • Wenn du willst, darfst du uns ein Foto von dir und der Person schicken (sehr erwünscht, aber natürlich nicht obligatorisch).
  • Beschreibe separat kurz, was für eine Beziehung du zu der adressierten Person hast.
  • Umfang: frei wählbar.

Ich wünsche mir sehr, dass „Brief an meine Liebsten“ ein Ort wird, an dem wunderschöne, packende und vielleicht sogar lehrreiche Briefe einen Platz finden. Ebenfalls hoffe ich, eine spannende Montagslektüre zu erschaffen, auf die ihr euch wöchentlich freut.

Ich freue mich auf interessante, einzigartige und spannende Geschichten! Vielen Dank!

ÜBERRASCHUNG

Die ersten 20 Briefe, welche eintreffen, werden ausgedruckt und der adressierten Person mit einer kleinen Überraschung per Post zugeschickt. (Falls dies erwünscht, lasst mir ebenfalls die Adresse der adressierten Person zukommen. Die Daten werden natürlich streng geheim gehalten!)