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Levin Stamm

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Albert Einstein setzte sich zu Lebzeiten nicht nur mit Physik auseinander. Der in Bern maturierte Nobelpreisträger entwarf zu Lebzeiten das wohl berühmteste Logical überhaupt. Er soll es mit dem Vermerk versehen haben, dass nur zwei Prozent der Weltbevölkerung in der Lage seien, das Rätsel zu lösen. Angeblich, historisch gesichert ist Einsteins Autorenschaft bis heute nicht.

Das Rätsel.

In einer Strasse einer unbekannten Stadt stehen fünf Häuser unterschiedlicher Farbe nebeneinander. In den Häuser wohnen fünf Männer von unterschiedlicher Nationalität, sie trinken fünf verschiedene Getränke, rauchen fünf unterschiedliche Zigarettenmarken und halten fünf verschiedene Haustiere. Wem gehört der Fisch?

  1. Der Brite lebt im roten Haus.
  2. Der Schwede hat einen Hund.
  3. Der Däne trinkt gern Tee.
  4. Das grüne Haus steht (direkt) links vom weißen Haus.
  5. Der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee.
  6. Die Person, die Pall Mall raucht, hält sich einen Vogel.
  7. Der Mann im mittleren Haus trinkt Milch.
  8. Der Bewohner des gelben Hauses raucht Dunhill.
  9. Der Norweger lebt im ersten Haus.
  10. Der Mann mit der Katze wohnt neben dem Marlboro-Raucher.
  11. Der Mann mit dem Pferd lebt neben der Person, die Dunhill raucht.
  12. Der Winfield-Raucher trinkt gern Bier.
  13. Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus.
  14. Der Deutsche raucht Rothmanns.
  15. Der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt.

Verzweifelt? Hiergeht’s zur Lösung.

Es war ein Spektakel und Zeichen von Teamwork, wie man es in der Leichtathletik erst selten gesehen hat, als Eliud Kipchoge am letzten Samstag die finalen Meter seines Marathonlaufes im Wiener Prater abspulte. Sich seines Erfolges sicher, überholte er die Tempomacher, die daraufhin in Jubel ausbrachen und ihn zusammen mit den 120’000 Zuschauern am Strassenrand ins Ziel begleiteten. Kipchoge hat geschafft, was viele für schlicht unmöglich hielten – als erster Mensch ist er die berüchtigte Marathondistanz von 42.195 Kilometern in unter zwei Stunden gelaufen.

Thomas Hirschhorn hat es mal wieder geschafft. Das «Enfant terrible» der Schweizer Kunstszene hat grosse Teile der Schweiz zur Empörung gebracht. Diesmal mit einer Ausstellung auf dem Bieler Bahnhofplatz über den Schriftsteller Robert Walser – eine Liebeserkärung von Künstler Hirschhorn an Autor Walser. Die Robert-Walser-Skulptur, so nennt sich Hirschhorns Projekt, ist einmal mehr Ausdruck der verrohten Art mit welcher der Künstler seine Ideen zum Ausdruck bringt.

Christian Dorer, Chefredaktor der BLICK-Gruppe, drückte es treffend aus: «Journalist ist der schönste Beruf der Welt.» Das zeigte das vom 14. bis 20. Juli 2019 ausgetragene BLICK Mediacamp auf eindrückliche Art und Weise. Während einer Woche erhielten zwölf Jugendliche aus der ganzen Deutschschweiz die Möglichkeit, ihren Traumberuf während einer Woche etwas näher kennenzulernen. Im Einsatz in den verschiedensten Ressorts, wie etwa News, Sport, Politik oder People, unterstrichen die Nachwuchstalente ihre journalistischen Ambitionen: Schreibend, filmend, postend oder moderierend. «Mit dieser Woche hat sich für mich ein lang gehegter Traum erfüllt», sagt Tim (19) aus Ursenbach, der das Videoressort mit seinem Technikwissen unterstützte. «Endlich konnte ich mich austoben.»

Autobahnen sind aus dem Leben des modernen Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie haben nicht nur das Transportwesen der heutigen Zeit revolutioniert, sondern auch das Leben der Menschen grundsätzlich verändert. Plötzlich war es den Menschen möglich, in wenigen Stunden ganze Länder zu durchqueren, ohne auch nur einmal die Strasse wechseln zu müssen. Ein prestigeprächtiges Projekt, das den Erfinder definitiv in einem guten Licht erscheinen lassen würde.

Gegen die Massenarbeitslosigkeit

So kommt, dass sich bis heute der deutsche Diktator Adolf Hitler als Erfinder und Planer der deutschen Autobahn etabliert hat. Hitler war 1933 zum Reichskanzler ernannt worden. Sein Hauptversprechen: Die von der Weltwirtschaftskrise von 1929 stark beschädigte Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Deutschland, vor der Krise einer der treibenden Wirtschaftsmotoren Europas, kämpfte mit hoher Arbeitslosigkeit und der Hyperinflation der Reichsmark. Das sogenannte „Hitler-Programm“ sah unter anderem die Beschäftigung von Tausenden von Arbeitslosen vor, unter anderem für den Bau von Autobahnen.

Adenauer, der Pionier

Hitler liess sich im Zuge dieser Kampagne als Erfinder des Konzepts Autobahn feiern. Was die NS-Propagandamaschine jedoch verschwieg: Konrad Adenauer, damaliger Oberbürgermeister von Köln und späterer Bundeskanzler, war Hitler mit dem Bau der ersten dem öffentlichen Verkehr freigegeben Autobahn zwischen Köln und Bonn zuvorgekommen. Die Nationalsozialisten lösten dies auf ihre eigene Art und stuften die Autobahn schlicht und einfach zu einer Landstrasse zurück, um ihre Propaganda im richtigen Licht erscheinen zu lassen. Hitler vollführte am 25. September 1933 den Spatenstich zur angeblich ersten Autobahn von Frankfurt nach Mannheim und liess sich als Retter und Reformer der deutschen Wirtschaft feiern.

Doch auch die wirtschaftlichen Probleme löste Hitler nicht: Meist waren nur einige zehntausend Arbeiter im Bau der Autobahn involviert, die unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Niedriglöhnen schufteten und bei Weigerung in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Beendet wurde die Autobahn übrigens nie. 1941 musste das Projekt eingestellt werden. Hitler gingen die Soldaten aus, die Arbeiter rückten an die Front nach.

Oft sitzt er einfach nur da und lauscht. Den Menschen um ihn herum, die unaufhörlich vor sich hin quasseln, dem Wind, der durch den Raum pfeift, oder der Stille, die manch anderer schlicht nicht erträgt. Meist ein Bein lässig übers andere geschlagen, seine hageren Körper in einer gebückten Haltung, hat er das Gesicht zu einem amüsierten lächeln verzogen, das seine markigen Gesichtszüge und die ihn auszeichnende Zahnlücke herausstreicht. Abdalle ist kein Mann der grossen Worte. Er braucht sie nicht. Das Leben hat dem 19-Jährigen zu oft ein Schnippchen geschlagen, als dass er sich in langen Reden profilieren würde. Stattdessen lacht er der Absurdität des Lebens ins Gesicht und akzeptiert sie – egal, wie hoffnungs- und sinnlos sie manchmal erscheinen mag. Das Bewusstsein, dass uns die menschliche Existenz ein einziges Rätsel bleibt, scheint seinen Charakter geformt zu haben.

Sie kommen ausgerüstet mit Profikamera, mehreren Ersatzobjektiven, manchmal sogar mit Stativ. Die Haut ist leicht gerötet von der ungewohnten Sonneneinstrahlung. Ein Duft aus Sonnencreme und Schweiss liegt in der Luft, während sie sich unbeirrt den Weg freistapfen. Ein Bild hier, eines da. Kein Motiv ist zu belanglos, keine Menschenmasse zu gross. Dann geht es wieder in den Bus, zur nächsten Destination. Der Tourist ist da!

Ein Israeli und ein Palästinenser unterhalten sich friedlich an einem Tisch, führen ein friedliches Gespräch zusammen. Nicht über Krieg und Konflikte. Nicht über Politik. Ganz einfach über Gott und die Welt. Es scheint unglaubwürdig, beinahe absurd, in dieser Welt des Kriegs und der riesigen Medienpräsenz, dass sich zwei Angehörige tief verfeindeter Staaten einfach nur zuhören, ohne sich dabei in die Haare zu geraten. Es ist das Konzept einer ganz speziellen Organisation, dass sich nicht weniger als den Weltfrieden zum Ziel gesetzt hat. Frieden durch Bildung, Frieden durch Erfahrung. Es ist das Motto der „United World Colleges“.

9000 Schüler aus über 180 Nationen

Das UWC-Konzept hat seinen Ursprung in den 1960er-Jahren und stammt vom deutschen Politiker und Pädagogen Kurt Hahn. Hahn, Sohn jüdischer Grossindustriellen, flüchtet während des Jochs Adolf Hitlers nach England, wo er entscheidende Teile zur Theorie der Erlebnispädagogik beisteuert. Nach dem Krieg hält er am „NATO Defense College“ in Rom einen Vortrag und ist fasziniert von der Zusammenarbeit und dem positiven Willen von Menschen, deren Länder kurz zuvor noch verfeindet waren. In den folgenden Jahren hat Hahn die Idee, junge Menschen aus aller Welt zusammenzubringen, um damit die Völkerverständigung zu fördern. Das erste UWC wird 1962 in Wales eröffnet, die ersten Abgänge sind dabei rein männlich, Mädchen werden erst ab 1967 zugelassen.
Heute sind die Dimensionen in allen Belangen grösser. Innert 50 Jahren ist die Zahl der Studenten auf 9’000 angestiegen (60% davon weiblich), verteilt auf 17 Colleges, unter anderem in Indien, Japan, Swasiland, Norwegen oder Kanada. Jedes College hat dabei seine ganz eigenen Charakteristika. In Mostar, Bosnien und Herzegowina zum Beispiel lernen die Schüler inmitten eines ehemaligen Bürgerkriegsgebiets. Beherbergt werden Schüler aus über 180 Nationen.

Werde auch du Teil der Bewegung

Auch die Schweiz hat ihr eigenes Komitee. Jedes Jahr werden Gymnasiasten aus allen Teilen der Schweiz an ein UWC geschickt. Der Bildungsgang entspricht dabei den letzten zwei Jahren des gymnasialen Lehrganges und gilt als sehr anspruchsvoll. Das „International Baccalaureate“, kurz IB, galt früher wegen seines internationalen Charakters als Ausbildung für Diplomatenkinder, hat sich in der Zwischenzeit zu einem weltweit anerkannten Schulabschluss gemausert, der insbesondere den Einstieg in amerikanische Topuniversitäten wie die Ivy Leagueum ein Vielfaches erleichtert.

Lust auf eine Matura in einem internationalen Umfeld? Bewerbungen für den Jahrgang 2019-2021 sind noch bis am 30. November möglich. Mehr Informationen unter: http://www.uwc.ch