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Lenard Baum

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Wer steckt eigentlich so hinter unserem Jugendmagazin? Diese Frage habe ich genommen und die liebe Mitredakteurin Julie Roth einen Tag in Basel terrorisiert. So lernte ich bei ein wenig Planschen im Rhein und einem «gymiklischeehaften» Starbucksbesuch die liebe Mitredakteurin ein wenig besser kennen. Daher hier heute mein Porträt über Julie Roth:

Julie seit fast einem Jahr Teil unseres tollen Teams 😉

Aber bevor wir richtig loslegen hier die harten Fakten über Julie;

  • Voller Name: Julie Anne Roth
  • Alter: 16
  • Wohnort: Nuglar (SO)
  • Hobbys: Schreiben, Slam Poetry, Gym, Japanisch lernen
  • Lieblingsfarbe: Türkis
  • Lieblingsgetränk: Kaffee

Julie lernte ich erst richtig bei einer wilden Berichterstattung bei der Fantasy Basel kennen. Zusammen haben wir uns zwischen die Cosplayer gemischt, japanisches Essen ausprobiert und uns die unglaubliche nicht vorhandene Game of Thrones Ausstellung angesehen (Artikel von damals hier). Wie wir so wilden Zombies und lieblich wirkenden Aliens begegneten, kamen wir ins Gespräch über unsere Hobbys und ebenso übers Schreiben. Ein Thema bei dem man sich recht gut mit Julie austauschen kann. Schreibt sie nicht nur schon, seit sie klein ist. Sondern kann sie ebenso zwei herausgebrachter Bücher vorzeigen.

Du willst in deinem neuen Farmsimulator dein Pferd auf einen Baum bringen? Julie ist für dich da, entdeckt jeden Spiele Bug

Ihr neuster Science-Fiction/Historien-Roman «MMCCX» wurde vom Wreaders Verlag, nachdem ihr Buch schon per Wattpad zugänglich war, gleich verlegt und erst vor Kurzem rausgebracht. Neben Büchern und spannenden Artikeln beherrscht Sie aber ebenso eine andere Textart. Poetry Slam, zum Anfang eher aus Versehen hereingestolpert in die Slam Szene, reist Julie heut ständig durch die Schweiz von einem Slam zum anderen. Ob vor ihren Kollegen am Gymnasium oder an den Schweizern Poetry Slam Meisterschaften, ein wenig alles bei Slams hat Julie schon erlebt.

Wenn nicht für Slams unterwegs trifft man Julie immer wieder mit Freunden in Basel an

Gut so wisst ihr was Julie interessiert und ein paar Grundsachen. Aber was ist Julie sonst für ein Mensch? Zwei herausgebrachte Bücher, im Baselgebiet bekannt als Slam Poetin und fast ständig neue Geschichten oder Artikel am Schreiben (wenn die Schule nicht zu sehr dazwischen funkt). Bei Dingen wo manch Sechzehnjährige nur mit angeben würde, ist Julie dagegen ganz bescheiden. Ihr ging es eigentlich nur ums Schreiben dabei, etwas was für Sie nie mit Erfolg oder gar etwas Finanziellen zu tun hatte. Sie hat einfach Spass dran und geniesst es.

Schreiben um des Schreibens Willen.

Neben Gesprächen über die Art des Schreibens kann man aber ebenso sehr gut lachen mit Julie. Ob über so manch kreativen Gedanken denn sie schon in jungen Jahren in eine Geschichte verwandelt hat, ihr geheimes Talent auf jedem Foto was man von ihr macht die Augen zuzuhaben (kein Witz) oder eine gewisse Tollpatschigkeit. Wer Julie für einen schüchternen Menschen hält, wird schnell getäuscht. Ich hatte wirklich Spass mit Julie einen Tag Basel zu erkunden, manch einen Tipp fürs Schreiben mitzubekommen und ebenso mit ihr zu überlegen, in welche Richtung man weiter gehen könnte. Dir danke Julie für den Ausflug und hoffe, dass du denn Spass am Schreiben nicht verlierst.

Wieder ein Blitz, wieder eine Kamera vor mir, wieder ein paar Augen, die mich anstarren. Am liebsten würden Sie mich begrapschen oder vermutlich mich nur für sich haben. Froh bin ich zwar über meinen gläsernen Vogelkäfig, der mich von ihnen trennt, doch macht er mich nicht auch noch begehrenswerter?
Typisch touristisch unterwegs in Ägypten mit Beduinen Kamel-Führer

Ägypten ein Land, welches ich bisher nur aus Filmen oder Büchern kannte und klarerweise aus dem Internet – sind schliesslich im 21. Jahrhundert. Zwei Wochen Wellnessurlaub in der Taucherregion Sharm El Sheikh mitten am Roten Meer. Es ist immer noch, während ich den Artikel hier schreibe, sehr erholsam und entspannend. Doch Schluss mit Wünschen für den nächsten Urlaub (So weit weg scheint dieser doch zu sein). Sehr interessant für mich war dabei den Kulturunterschied zu sehen. So liegt Ägypten nicht nur auf einen anderen Kontinent, sondern ist ebenso ein rein islamisch geprägtes Land. Etwas was wohl auf kaum ein Land in Europa zu trifft. Daher heute meine Lektion, die ich aus diesem Urlaub mitgenommen habe. Man könnte es auch eine kleine Urlaubslektion nennen. Aber fangen wir mal an mit dem Verkaufen.

Verkaufen?

Mag man sich grad denken. Was will man mir in einem Artikel über Ägypten hier andrehen? Keine Angst angedreht wird hier niemanden was. Aber eine kleine Erklärung kurz warum mich genau das Verkaufen hier etwas gelehrt hat.

Beweisfoto; Tize ebenso für euch unterwegs im Urlaub 😉

Ich selbst mache nämlich eine Ausbildung als Verkäufer, so verkaufe ich Bücher. (Schlechte Erklärung für Buchhändler vielleicht, aber man merkt. Ich habe mit Verkauf irgendwas zu tun) neben meiner Arbeit im Geschäft nehmen wir in der Berufsschule Verkaufen an sich ebenso recht stark durch. Von Kundenbedürfnissen, Preisgestaltung zu Point of Sale…
Nicht das ich während des Urlaubs dauerhaft an den Unterricht gedacht habe. Doch hat mich, ebenso als wir den städtischen Markt besucht haben interessiert, wie «Verkaufen» den so in Ägypten funktioniert. Es gibt natürlich ganz normale Geschäfte wie Malls in Ägypten wie bei uns. Doch ebenso sehr viele Märkte welche man als moderne Basare bezeichnen könnte.

Basare?

Man muss sich eine grosse lange Einkaufsallee ähnlich einem langen Markt mit Geschäften vorstellen, in jedem Dinge, die jeden Vollblut Touristen das Herz höherschlagen würden. Vor jedem Geschäft fast standen die dortigen Verkäufer und sprachen die vorbeilaufenden an.

Welcome do you wanna come in? Whats your name? From, where are you? I can make you a good price!

Zum Anfang sagt man noch höflich, man würde sich ein wenig umgucken und womöglich später vorbeikommen. Doch nach einer Weile, wenn man so durch die Geschäfte stöbert, fängt das schon an zu stören. Will man nur seine Ruhe oder begutachtet das Schaufenster, wird man gleich angesprochen und rein gebeten. Etwas was in Europa manch einem Geschäft viel schneller Kundenvertreiben würde ist hier gang und gäbe. Wenn man dann etwas Schönes gefunden hat und im Geschäft ist, beginnt dann jedoch das Handeln. In jedem Reiseführer wird dazu ermahnt und Verkäufer lassen sich ebenso gern darauf ein. Denn das muss man wissen (Knigge Tipp) «Handeln ist teil der Höflichkeit; Ziel ist es sich erst auf einer persönlichen Ebene zu begegnen. Um am Ende für jeden eine Win Win Situation zu bekommen.»

Recht beeindruckend so ein Markt/Basar, wo Feilschen und in Bewegung bleiben gilt

Das ist an sich recht spannend, doch wenn man es sich nicht gewohnt ist nach einer Weile ebenso recht ermüden. Daher auf dem Markt einkaufen nicht ganz so einfach. Schliesslich muss man dauerhaft sagen, dass man sich nur umgucken möchte und ebenso vergeht einem irgendwann die Lust über alles zu verhandeln. An eben einem Abend wo es schon stockfinster überall war, befand ich mich schon ein wenig ermüdet am Ende einer Verkaufsstraße. Ich und meine Begleitung wollten schon bald zurück. Doch vorher wollte ich noch wegen einer speziellen Kette nachfragen und so traf ich Marc.

Treffen der aussergewöhnlich gewohnten Art

Marc, dessen richtiger Mohammed ist (viele Verkäufer legen sich für den Markt einen «Verkaufs» Namen zu), wollte für mich diese Kette anfertigen. Während das Verkaufsgespräch über die Kette setzten, war uns in eine Sitzecke des Ladens und tranken Tee miteinander. Nachdem ich die üblichen Fragen beantwortete, eröffnete wobei zu meiner Überraschung er mir, dass er ebenso aus der Schweiz kommt. Nachdem er mir freudig sein Schweizer Pass zeigte und wir unsere PostFinance-Karten verglichen hatten, nahm unser Gespräch einen weitaus schönen netteren Ton, wie das eines Verkaufsgesprächs an. Mohammed wohne mit seiner Frau in Bellinzona und war nur zu Familienbesuch in Ägypten, da hilft man ebenso im Familienbetrieb aus. Wir unterhielten uns noch über anderes so ebenso warum den die Ganze Fragerei.

So sind Ägypter ebenso weitaus gastfreundlicher, wobei es da ebenso den Unterschied zwischen Gastfreundschaft und Verkaufsfreundschaft gibt. Das man nach dem Land frage, sei ebenso nur sprachbedingt, da er aus Bellinzona kommt, spricht er fliessend Italienisch. Sein Cousin spricht Polnisch und der andere Verkäufer bestes Russisch. Das man ebenso verhandle ist eben etwas Höfliches und gehört dazu.
So verliess ich mit einer Verkaufslektion und ebenso wieder mit der Erkenntnis, wie klein unsere Welt doch ist, Mohammeds Laden. Es sollte nicht mein letzter Besuch sein…

Willkommen zurück im Bootcamp für Zeltlager Rookies. Zurück in wilden Morast, Funklöcher und schwere Rucksäcke. Wer sich jetzt wundert, was das alles zu bedeuten hat, dem empfehle ich hier den ersten Teil meiner Tipps aus über zwölf Jahren Zeltlagererfahrung. Dort darf man unteranderem erfahren, wie sich mein Bett nach zwei Wochen Luftmatratze anfühlt, wie man mit Regen trotzdem gute Laune behält und wie man sich tatsächlich über wenig Internet freuen kann.
Wer Teil eins durch hat, darf sich auf meine beiden letzten Themen freuen, wie man ein Zeltlager gut übersteht.

Rucksack in die Ecke. Schuhe fliegen in die andere Ecke und ich schmeisse mich auf mein Bett. Wie sehr ich es doch vermisst habe. Die Flauschigkeit der Decke, die Weichheit der Kissen und dann ist da noch die Matratze. Diese wunderbare Matratze welche mich mit ihrer Weichheit aufnimmt. Niemand könnte in so einem Moment mit mir argumentieren, dass zusammen gepfercht in einem Zelt besser ist als mein eigenes Bett.

Da sind Sie mal wieder, Kopfschmerzen. Nicht etwa, weil die letzte Nacht so lang ging, dass der Morgen schon anbrach oder weil ich mir bei meiner Körperlänge von 1.90m den Kopf angestossen habe (wäre ja nicht so das dies ab und an passiert) Nein! Ich habe mir in einem ruhigen Moment wieder den Kopf zerbrochen über ein Thema/Gespräch/Situation, welches auf mich zukommt und mich beschäftigt.

Geeks, Otakus, Trekkis, Potterheads, Gamers etc., früher verspottet oder von vielen für ihre Fanliebe nicht verstanden, ist der Begriff «Fan» doch heute wirklich nicht mehr als Beleidigung gemeint. Gut, als eine etwas Spassige vielleicht jedoch eher unter Freunden heutzutage, wenn der eine mal wieder nicht aufhören kann von seiner Lieblingsserie/-film/-buch zu sprechen. Doch sind es genau diese Art von Fans, die etwa auf den Pausenhöfen es schwer hatten oder von den Eltern für ihr Fan-Bewusstsein nicht verstanden wurden?

Der Herr Baum schreibt über eine Marke, welche als Logo einen Baum hat – wie witzig (man spürt die unlustige Ironie in den Worten hoffentlich). Aber ganz ehrlich, ich kam durch meinen Nachnamen zum ersten Mal in Berührung mit NIKIN, eine der wohl ökologischsten Marken der Schweiz. Ich scrollte eines Tages durch Instagram, lies einen like dort, einen anderen da und stoppte schliesslich bei der Werbung. Ein grünes Cap, vorne ein Tannenbaum, lies mich Innehalten. Interessiert klickte ich darauf und lass mich nach Anschauung der Produkte durch die Webseite von NIKIN. Sätze wie „für jedes Produkt einen Baum“ oder der Firmenslogan „Tree by Tree“ liess mich merken, dass es kein normaler Modeshop ist.

«Das Duell um das Jahrhundert» galt es in den Nachrichten. In den Chats wurde heiss diskutiert und man klebte praktisch am Bildschirm als es losging in Toronto, Canada. Der grosse Fight zwischen Jordan Peterson und Slavoj Žižek. Du sasst ja sicher ebenso am Bildschirm und hast gespannt zugeguckt, wie das Duell lief. Was du hast nicht? Wart mal und dir sagen die beiden Namen gar nicht?! Na, dann lass mich dich kurz aufklären.

Eine typische Nacht in der Stadt der Liebe …

Die geheimnisvolle Dora Maar – eigentlich geboren als Henriette Theodora Markovitch

Spät war es schon über Paris im Frühling des Jahres 1936, die Dunkelheit wollte sich über den Nachthimmel legen, da strahlten schon die Sterne hervor. Die Stadt der Liebe wollte wirklich nicht schlafen, die Strassen schienen ebenso noch hell beleuchtet wie der Sternenhimmel. In den Cafés und Klubs wurde gelacht, getanzt, gestritten, diskutiert ja sogar rebelliert. Kurz um es war eine wilde Zeit. Es ereignete sich, dass ein paar befreundete Maler in einer Nacht des gesagten Jahres im Café des Deux Magots sich trafen und einen langen Abend eben miteinander lachten, stritten, diskutierten, rebellierten und einer sich sogar verliebte. Unser Stier konnte nämlich die Augen gar nicht mehr abwenden von der Schönheit, welche ihm gegenübersass.