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Lenard Baum

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Der Herr Baum schreibt über eine Marke, welche als Logo einen Baum hat – wie witzig (man spürt die unlustige Ironie in den Worten hoffentlich). Aber ganz ehrlich, ich kam durch meinen Nachnamen zum ersten Mal in Berührung mit NIKIN, eine der wohl ökologischsten Marken der Schweiz. Ich scrollte eines Tages durch Instagram, lies einen like dort, einen anderen da und stoppte schliesslich bei der Werbung. Ein grünes Cap, vorne ein Tannenbaum, lies mich Innehalten. Interessiert klickte ich darauf und lass mich nach Anschauung der Produkte durch die Webseite von NIKIN. Sätze wie „für jedes Produkt einen Baum“ oder der Firmenslogan „Tree by Tree“ liess mich merken, dass es kein normaler Modeshop ist.

«Das Duell um das Jahrhundert» galt es in den Nachrichten. In den Chats wurde heiss diskutiert und man klebte praktisch am Bildschirm als es losging in Toronto, Canada. Der grosse Fight zwischen Jordan Peterson und Slavoj Žižek. Du sasst ja sicher ebenso am Bildschirm und hast gespannt zugeguckt, wie das Duell lief. Was du hast nicht? Wart mal und dir sagen die beiden Namen gar nicht?! Na, dann lass mich dich kurz aufklären.

Eine typische Nacht in der Stadt der Liebe …

Die geheimnisvolle Dora Maar – eigentlich geboren als Henriette Theodora Markovitch

Spät war es schon über Paris im Frühling des Jahres 1936, die Dunkelheit wollte sich über den Nachthimmel legen, da strahlten schon die Sterne hervor. Die Stadt der Liebe wollte wirklich nicht schlafen, die Strassen schienen ebenso noch hell beleuchtet wie der Sternenhimmel. In den Cafés und Klubs wurde gelacht, getanzt, gestritten, diskutiert ja sogar rebelliert. Kurz um es war eine wilde Zeit. Es ereignete sich, dass ein paar befreundete Maler in einer Nacht des gesagten Jahres im Café des Deux Magots sich trafen und einen langen Abend eben miteinander lachten, stritten, diskutierten, rebellierten und einer sich sogar verliebte. Unser Stier konnte nämlich die Augen gar nicht mehr abwenden von der Schönheit, welche ihm gegenübersass.

Apokalypse, der Untergang des wichtigsten Gutes, welches wir als Generation X, Y, Z und (hier weiteren beliebige Buchstaben aus dem Alphabet einfügen) erschaffen haben. Unser Kulturgut für die Nachkommen zerstört. Kein zufriedener Drake. Kein WTF Checkie Chan. Kein Typ mit Brille, welcher nicht weiss was ein Schmetterling ist. Ganz einfach keine Memes mehr.

Der Strohhut sank ihm ins Gesicht, während der Maler mit vollen Armen probierte wieder etwas zu sehen, brannte die Sonne erbarmungslos nieder. «Fängt ja gut an» mochte er gedacht haben, nachdem er weiterging Richtung Weizenfeld. Unter einem Arm das Stativ mit leeren Leinwänden, in der anderen Hand den Malkasten mit seiner Palette. In letzter Zeit hatte er immer wieder hellere Farben benutzt, wodurch Gelb und Grün langsam zur neige gingen. Doch darüber machte er sich keine Gedanken, schliesslich würde er nach heute keine weiteren mehr brauchen. Die Sonne stand Golden über dem Feld und ein paar Raben nestelten zwischen dem Weizen herum. «Das würde es sein» dachte er sich und stellte sein Stativ auf und begann mit seiner Arbeit. Die Zeit verstrich ebenso wie er die Farben. Schliesslich wurde der Himmel immer rötlicher und das Bild war vollendet, «Jetzt könnte ein guter Zeitpunkt sein» mag er gedacht haben und holte die Pistole aus seinem Malkasten. Er stand vor seinem gerade fertig gewordenen Bild und richtete die Pistole auf sich.

Wie jedes Jahr darf sich die Schweizer Musikszene zusammenfinden. Gemeinsam feiern, natürlich singen und ein paar dürfen sich auf einen der begehrten Pflastersteine freuen. Dieses Jahr hat Bligg mit die besten Chancen als Gewinner des Abends davon zu gehen. Mit «Best Male Act», «Best Album» und «Best Hit» hat der Zürcher Mundart-Sänger die meisten Nominierungen das Jahr. Ebenso freuen darf sich sicher schon Sina, welche mit einem Pflasterstein das Jahr geehrt wird. Doch stehen den Swiss Music Awards dieses Jahr grosse Veränderungen vor.

Ich lernte Lars S. kurz nach meinem Umzug nach Bern kennen. Wir verstanden uns sehr gut, interessierten uns für die gleichen Bücher und diskutierten über Geschichte. Sein Wissen überraschte mich anfangs, da er gerade mal Fünfzehn war, als ich ihn kennenlernte. Bei einem Spiel in einer Runde von Freunden, wir spielten «Zwei Wahrheiten und eine Lüge», erzählte er als eine Wahrheit, dass er masochistische Züge besitzt.

«Ah Mist», fluche ich und ziehe meinen Fuss in die Luft. Ein wenig wie ein Kasper muss ich wahrscheinlich ausgesehen haben. Ein natürliches Problem, wenn man grosse Füsse hat, man stösst sie sich dauernd. Super so kann ein Morgen beginnen, sagte ich mir. Wobei mir mein Interviewpartner für die nächste Woche einfiel. Ob man das auch schon «schön» findet als Masochist? Ich tippte es schnell ins Handy ein und weiter ging der Tag. Wenn du dich jetzt fragst; Maso was? Gibt’s hier die Antwort darauf.

Vor Kurzem sass ich mit einem Freund zusammen. Während wir über unsere Ausbildungen, Videospiele und Fussball unterhielten, fragte er mich, warum ich denn Buchhändler geworden bin, ist ja nicht wirklich eine typische Ausbildung. Mit einem Schmunzeln meinte ich zum Kollegen das ja nicht jeder KV-Lehrling werden kann. Worauf mein Kolleg (2. Lehrjahr Bankkaufmann) meinte das KV nicht normal ist und pro Lehrplatz immer anders sei (sich natürlich leicht aufregte) und schon diskutierten wir darüber, dass viele einfach nur KV machen, weil es praktisch „normal“ erscheint um eine gute Ausbildung zu machen.

Man sieht ihn auf Bags, Jutebeuteln, an Fahnen, auf Mützen und Capies, vor allem in Szenevierteln trifft man ihn immer wieder an. Ebenso daher in der Berner Innenstadt und in der Nähe der Reitschule habe ich ihn immer wieder gesehen; ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen wo drunter «St. Pauli» steht. Der Totenkopf ist wohl im Ausland das bedeutendste Zeichen des FC St. Pauli, welcher weitaus mehr ist als ein „normaler“ Sportklub.