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Katharina Walbrun

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Es ist Anfang Oktober und vor mir auf dem Tisch liegt wortwörtlich dicke Post. Zu sagen, dass ich nicht vorgewarnt worden wäre, wäre gelogen, denn schon seit Wochen gleichen die Strassenränder einer scheinbar unendlichen Reihe Zahnarzt- und Zahnpastawerbeplakaten. Von jeder Strassenlaterne, von jedem Baum, von jedem Gartenzaun wird man von einem mehr oder weniger strahlenden Politikerlächeln geblendet.

Katalonien ist vor allem als Touristenregion im Nordosten Spaniens, für den FC Barcelona und die Pyrenäen bekannt. Doch in den letzten Tagen und Wochen war die autonome Gemeinschaft (entspricht einem Kanton) mit ihrer Hauptstadt Barcelona nicht etwa wegen den Mittelmeerstränden oder einem Tor Messis in den Medien. Ganz Katalonien wurde und wird auch immer noch durch schwere Unruhen und Krawalle erschüttert. Grund dafür ist ein Gerichtsurteil des obersten Spanischen Gerichtshofs, der zahlreiche Anführer der Unabhängigkeitsbewegung zu bis zu 13 Jahren Haft verurteilt hat. Die Mehrheit der katalanischen Bevölkerung reagiert auf dieses Urteil mit Unverständnis und grossen Protesten.
Ein Blick auf die Unabhängigkeitsbemühungen Kataloniens:

Wenn das eigene Wohnzimmer zur Bühne wird und der gemütliche Abend mit Freunden zum Konzert. Das ist SofaConcerts. Eine Plattform, die Künstler und Gastgeber, Musiker und Musikliebhaber zusammenbringt und damit für ein unvergessliches Konzerterlebnis sorgt. Ob als Highlight des Geburtstags, als Überraschung beim Polterabend oder einfach für einen gemütlichen Abend unter Freunden – Live-Musik soll dazugehören. Klingt gut, oder? Doch wie funktioniert das ganze? Tize war bei einem SofaConcert dabei und hat nachgefragt.