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Katharina Walbrun

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„Lotte! Lotte, leb wohl! Leb wohl!“

Das sind die letzten Worte des jungen Werthers bevor er sich selbst mit Hilfe einer Pistole ins Jenseits befördert. Das im Jahr 1774 von Johann Wolfgang von Goethe geschriebene Buch „Die Leiden des Jungen Werthers“ gehört heute zu den Klassikern der Deutschen Literatur und hat schon so manchen Schüler fast verzweifeln lassen. Abseits der Schulbank ist Goethes Werk wohl hauptsächlich wegen dem nach der Hauptperson des Buches benannten „Werther-Effekt“ bekannt.

John F. Kennedy wurde vom CIA ermordet, Queen Elisabeth die Zweite ist eigentlich ein Wesen halb Mensch, halb Reptil, Elvis Presley lebt noch und die Mondlandung hat nie stattgefunden. Grosse Teile des Mittelalters wurden erst im Nachhinein erfunden, der Holocaust hat überhaut gar nie stattgefunden und in der Area 51 in der Wüste Nevadas untersucht das amerikanische Militär schon seit Jahren Ausserirdische.

Vor etwas mehr als zwei Wochen wurde das Schweizer Stimmvolk mal wieder an die Urne gebeten. Von den drei nationalen Vorlagen, die zur Abstimmung standen, wurde nur gerade eine, die Velo-Initiative, angenommen, die beiden Ernährungsinitiativen wurden abgelehnt. Doch was bedeutet das nun? Was verändert sich und was bleibt gleich? In diesem Artikel findest du die Abstimmungsergebnise vom 23. September kurz zusammengefasst und erklärt.

Laut Duden ist „Fernweh“ die Sehnsucht nach der Ferne. Es gibt nicht viele andere Sprachen neben dem Deutsch, die es schaffen, dieses Gefühl in Worte zu fassen, doch genau das macht das Wort Fernweh mit einer fast schon lächerlichen Einfachheit. Denn genau das ist Fernweh, Sehnsucht nach der Ferne, nach der Fremde, nach dem Unbekannten. Vielleicht auch Sehnsucht danach sich irgendwo fremd zu fühlen, sich selbst neu zu erfinden und sein normales Leben ein bisschen hinter sich zu lassen  Eigentlich ist Fernweh so viel mehr als nur die Sehnsucht nach der Ferne, aber trotzdem ist es auch genau das. Und manchmal ist Fernweh auch ein bisschen Heimweh.