Author

Karin Frautschi

Browsing

Ingwer ist ein wahre Wunderknolle und kann auf verschiedenste Arten verwendet werden. Die Wurzel ist sehr bekannt als Sushi Beilage, Tee oder Gewürz – man kann sie aber genauso gut als Hausmittel verwenden. Im sogenannten Wurzelstock befinden sich nämlich wirksame Inhaltsstoffe wie zum Beispiel ätherisches Öl oder Scharfstoffe, welche der Knolle ihren typischen Geschmack verleihen. Die Schärfe kommt von Stoffen wie Gingerol, welches eine ähnliche chemische Struktur wie «Acetylsalicylsäure» hat. Weil dies auch als Wirkstoff für Aspirin genutzt wird, hat Ingwer ebenfalls eine schmerzstillende Wirkung.

Wir sind bereits am Ende der Woche 2 vom Jahr 2019 angelangt und ich hoffe, dass eure Vorsätze für das neue Jahr nach wie vor aktuell sind (vor allem diese in Bezug aufs Thema Ernährung). Letze Woche habe ich euch ein Rezept für HUMMUS vorgestellt und heute zeige ich euch eine super leckere Alternative zu herkömmlichen Kartoffeln.

Rezept der Woche 2: SÜSSKARTOFFELN

Süsskartoffeln sehen ähnlich aus wie herkömmliche Kartoffeln und können auch genau so zubereitet werden. Sie schmecken jedoch süsslich und werden auch «Bataten» genannt. Die Süsskartoffeln sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich (von bräunlich über orange bis weiss).

Die Süsskartoffeln enthalten viel mehr Stärke und fast dreimal so viel Zucker wie herkömmliche Kartoffeln – SIND ABER TROTZDEM VIEL GESÜNDER! Die Süsskartoffeln enthalten wenig Fett und viele Mineralstoffe sowie Vitamine.

Betacarotin: Die orangen Süsskartoffeln enthalten fast so viel Betacarotin wie Karotten. Dieses wandelt der Körper in Vitamin A um, welches zellschützend wirkt und gleichzeitig die Abwehrkräfte stärkt.

Vitamin E: Im Vergleich aller fettarmen Nahrungsmittel liefert die Süsskartoffel am meisten fettlösliches Vitamin E. Dieses schützt die Zellen vor vorzeitiger Alterung. (Zur Info: 100 Gramm Süsskartoffeln decken 1/3 vom Tagesbedarf an Vitamin E).

Kalium: Die Süsskartoffel enthält eine grosse Menge an Kalium. Dieses regelt den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Das heisst, es schwemmt überschüssiges Wasser aus und kann gleichzeitig einen erhöhten Blutdruck senken.

Ballaststoffe: Süsskartoffeln haben mehr Ballaststoffe als herkömmliche Kartoffeln. Deshalb schützen sie vor Heisshungerattacken und machen länger satt.

 

Haltbarkeit und Zubereitungsarten

Süsskartoffeln solltet ihr nicht kühl und nicht länger als 1-2 Wochen lagern. Man kann sie kochen aber auch roh geniessen.

Rezept – Süsskartoffel Pommes (gesunde Alternative zu herkömmlichen Pommes)

Zutaten:

2 grosse Süsskartoffeln

2 EL Maisstärke (Alternative: Kokosmehl)

2 TL Paprikapulver

1 TL Salz

 

Zubereitung:

Schält die Süsskartoffeln und schneidet sie in längliche Stücke. Diese müsst ihr dann für mindestens 1 Stunde in eine Schale mit Wasser geben (ihr könnt sie auch über Nacht im Wasser lassen).

Legt die Süsskartoffelstücke auf ein Küchentuch, damit diese trocknen können. Danach könnt ihr den Backofen auf 230 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Vor dem Backen gebt ihr die Süsskartoffel-Stücke in eine Schüssel und mischt sie gut mit der Maisstärke (Alternative: Kokosmehl), bis alle Pommes gleichmässig überzogen sind. Danach könnt ihr sie mit dem Paprikapulver würzen.

Legt die Pommes einzeln aufs Backblech und backt sie für ca. 25 Minuten (bei 230 Grad / Ober- und Unterhitze).

Nach dem Backen könnt ihr die Süsskartoffel Pommes salzen und zum Beispiel mit einer feinen Dip Sauce servieren.

 

Nun wünsch ich euch viel Spass beim ausprobieren und «EN GUETE»! 😊