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Jana Leu

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Letztens stand ich auf gefühlt einem Quadratmillimeter Platz in der U-Bahn, zwischen schwitzenden Businessmänner, genervten Mütter und müden Studenten. Direkt neben mir stand eine etwa 20 jährige blonde Frau, die ihr Smartphone so offensichtlich ausstreckte, dass mir keine Wahl blieb als ihre Aktivität auf der Plattform zu verfolgen. Heiter verteilt sie Like nach Like, doch ihr Gesichtsausdruck ähnelte bei jedem Doppelklick und kommentieren von Herzaugen, als hätte ihr Chef ihr soeben eine saftige Gardinenpredigt verpasst.

Fast Food, das schnelle Essen, dass uns nach einer kurzen Ansage ins Mikrofon des Drive Through auf den Beifahrersitz geschmissen wird. Einige Minuten später und einem nur kurz anhaltenden Sättigungsgefühl ist die scheinbare Delikatesse dann auch schon verschwunden und wird einige Zeit später durch neues Essen ersetzt. Das kennen wir alle – aber was hat es mit Fast Fashion auf sich?

Romantisch und verträumt. Die Sächsische Schweiz befindet sich im Südosten von Dresden, im Bundesland Sachsen nahe der Grenze zu Tschechien. Richtig Lust auf die Gegend bekam ich, als der deutsche Sänger Pohlmann an seinem Konzert in Luzern erzählte, dass sie in Deutschland alle schönen Orte mit Schweiz betiteln, weil es hier so schön sei. Diese Schönheit wollte ich mir selbst vor Augen führen und konnte (und nahe Freunde werden dies bestätigen) meine sonst schon liebgewonne Kamera nicht mehr beiseitelegen.

Es ist sechs Uhr morgens, als ich zum lauten Piepsen und Surren meines Weckers aufschrecke. Die Zahl auf dem Zifferblatt ist auch nach vier langen Jahren erschreckend und lässt mich nur zaghaft aus dem Bett steigen. Ich bin schweissüberströmt, und blicke als erstes erschöpft von der schwitzenden Nacht mit den Augen an die Decke gerichtet da. Nach mehrmaligen Aufrappeln, schüttle ich die kuschelige Decke von meinen Gliedern und richte mich, mit einem Knacksen im Rücken und einem Stöhnen aus der Brust, auf. Obwohl das Zimmer noch dunkel ist, scheinen bereits die ersten Sonnenstrahlen durch die undichten Fensterläden. Ich reibe meine müden Augen, taste mit der linken Hand nach meiner Brille und setzte diese mit halb geschlossenen Lidern auf.