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Jana Leu

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Letztens stand ich auf gefühlt einem Quadratmillimeter Platz in der U-Bahn, zwischen schwitzenden Businessmänner, genervten Mütter und müden Studenten. Direkt neben mir stand eine etwa 20 jährige blonde Frau, die ihr Smartphone so offensichtlich ausstreckte, dass mir keine Wahl blieb als ihre Aktivität auf der Plattform zu verfolgen. Heiter verteilt sie Like nach Like, doch ihr Gesichtsausdruck ähnelte bei jedem Doppelklick und kommentieren von Herzaugen, als hätte ihr Chef ihr soeben eine saftige Gardinenpredigt verpasst.

Du fährst nach Hause. Es ist bereits halb sechs, die Nacht ergreift den Tag und verschlingt ihn Minute um Minute etwas mehr. Der kalte November Wind lässt deine Hände am Fahrrad gefrieren. Du ziehst sie ein, haltest den Lenker nur mit angezogenen Knöcheln. Den Schal hast du bist zur Nase hochgezogen. Du radelst schnell. Nicht nur um warm zu kriegen, auch um die Stadt, die Arbeit hinter dir zu lassen. Aus deinen Kopfhörer dröhnt Musik. Kurz steckst du eine Hand in die Jackentasche und drehst die Lautstärke noch höher.

Fast Food, das schnelle Essen, dass uns nach einer kurzen Ansage ins Mikrofon des Drive Through auf den Beifahrersitz geschmissen wird. Einige Minuten später und einem nur kurz anhaltenden Sättigungsgefühl ist die scheinbare Delikatesse dann auch schon verschwunden und wird einige Zeit später durch neues Essen ersetzt. Das kennen wir alle – aber was hat es mit Fast Fashion auf sich?

Romantisch und verträumt. Die Sächsische Schweiz befindet sich im Südosten von Dresden, im Bundesland Sachsen nahe der Grenze zu Tschechien. Richtig Lust auf die Gegend bekam ich, als der deutsche Sänger Pohlmann an seinem Konzert in Luzern erzählte, dass sie in Deutschland alle schönen Orte mit Schweiz betiteln, weil es hier so schön sei. Diese Schönheit wollte ich mir selbst vor Augen führen und konnte (und nahe Freunde werden dies bestätigen) meine sonst schon liebgewonne Kamera nicht mehr beiseitelegen.