Author

Giusi Catanese

Browsing

Demonstrationen zum Klimawandel sind toll, um auf das Problem, welches uns alle betrifft, aufmerksam zu machen. Besser ist es jedoch, sofort zu handeln und wirklich etwas zu ändern. Diese Schritte können leicht im Alltag angewendet werden und bewirken Großes!

Stofftaschen statt Plastiktüten
Viel zu viele Milliarden Plastiktüten werden jährlich auf der ganzen Welt benutzt – und nach einmaligem gebrauch weggeworfen. Weil nur ein kleiner Teil dieser Tüten recycelt wird, nimmt das Plastikproblem auf der ganzen Welt zu. Der Zerfall einer einzigen Plastiktüte kann bis zu 500 Jahre dauern. Um diesem riesigen Problem entgegen zu kommen, sollte man, wenn möglich auf Plastiktüten verzichten und stattdessen Stofftaschen zum Shoppen mitnehmen.

Konsum reduzieren und bewusster kaufen
Brauche ich das wirklich?
Mit dem Erstellen von Einkaufszetteln kauft man nur das, was man wirklich braucht und vermeidet unnötige Spontaneinkäufe, die meistens nicht glücklich machen – und schnell wieder im Müll landen.
Ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ sollte man sein Geld lieber für gute Qualität ausgeben und nur dann etwas kaufen, wenn man es wirklich braucht. Auch bei Geschenken sollte man sich genau überlegen, was. Oft verschenkt man ein lustiges „Mitbringsel“, was nicht zu Gebrauch kommt und schnell im Müll landet. Deshalb sollte man viel lieber etwas Sinnvolleres schenken, das auf Dauer gut gebraucht werden kann.

Trinkflaschen einführen
Die Meisten haben es sich zur Gewohnheit gemacht, den 1. Kaffee im Geschäft zu trinken und im Verlaufe des Tages noch viele weitere aus dem teuren Kaffeeautomaten zu genießen. Dabei landen unzählige Pappbecher nach dem 1. Gebrauch im Mülleimer. Wer nicht auf seinen tägliche Dosis Koffein verzichten und eine viel bessere Tasse genießen möchte, sollte den selbstgemachten Kaffee in einer Thermoskanne mitnehmen. Dieser reicht dann auch den ganzen Tag. Dies gilt natürlich auch für andere Getränke, die generell besser in dauerhaften Trinkflaschen mitgenommen werden sollten.

Leitungswasser statt Plastikflaschen
Um Plastikflaschen ganz aus dem Haushalt zu verbannen, kann man auf den Kauf von Wasser in Plastikflaschen verzichten und auf Leitungswasser umsteigen. Das Leitungswasser in Schweizer Haushältern kann ohne Bedenken getrunken werden. Wer nicht auf Sprudel im Wasser verzichten will, sollte sich am besten einen SodaStream zulegen.

Tupperware statt Einwegverpackung
Um im Alltag auf unnötigen Müll zu verzichten, kann man sein Mittagessen in Tupperware mitnehmen. So kann ganz leicht auf Alufolie und Plastikverpackungen verzichtet werden, was wiederum Geld spart.

Alte Geräte verkaufen oder spenden
Jeder besitzt Dinge zu Hause, die man nicht mehr braucht. Oft sind diese Sachen noch so gut wie neu und sollten auf keinen Fall weggeworfen werden. Schlauer ist es, Kleider, Bücher, Spiele usw. auf einem Flohmarkt oder Online zu verkaufen und so Geld zu verdienen. Außerdem kann man solche Sachen gut spenden oder verschenken, um jemand anderem eine Freude zu machen.

Nachfüllen statt neu kaufen
Für viele Produkte, wie zum Beispiel Seifen, werden Nachfüllverpackungen angeboten. Man kann Müll vermeiden, indem man Seifen nachfüllt und nicht immer einen neuen Seifenspender nachkauft.

Reparieren statt wegwerfen
Früher war es üblich, seine Elektrogeräte reparieren zu lassen. Heutzutage werden kaputte Sachen durch etwas Neues ersetzt, was zu einem großen Müll-Problem in unserer Gesellschaft geworden ist.

Menstruationstasse
Für die Ladies unter uns: Menstruationstassen sind nicht nur viel hygienischer als Binden und Tampons, sondern auch viel umweltschonender, da man die den kleinen Becher aus medizinischem Silikon nach dem Auswaschen immer wieder verwenden kann. Zudem bietet sie einen viel besseren Auslaufschutz als herkömmliche Tampons oder binden. Ein weiterer Vorteil: Auf Dauer spart man Geld!

Diese Tipps sind einfach umzusetzen und doch scheinen sie für viele so schwer. Wichtig ist, dass der eigene Schweinehund überwindet wird, sodass diese Schritte eines Tages zur Gewohnheit werden. So kann jeder Einzelne einen entscheidenden Beitrag für die Umwelt leisten.

Im Nachhinein, da tun mir meine Eltern schon ein bisschen leid. Ich war so ziemlich das neugierigste Kind auf der Welt und wollte wirklich ALLES wissen. Heute, schon einige Jährchen später und seit mehreren Jahren Babysitterin, muss auch ich mich einigen absurden Fragen stellen.

Hier eine kleine Auswahl und meine Antworten dazu:

Warum heißt die Ananas «Ananas»?
Die Anans heißt «Ananas», weil sich die Menschen darauf geeinigt haben. Jemand hat darauf gezeigt und «Ananas» gesagt. Jemand anderes hat diesen Begriff wiederholt. So kam es dazu, dass beide zur Ananas «Ananas» gesagt haben, bis man sich gar nicht mehr vorstellen konnte, der Ananas anders zu sagen.

Wie kommen die Körnchen vom Sandmännchen ins Auge?
Nachts klettert das kleine Sandmännchen mit seinem schweren Beutel zu dir ins Bett und streut Sand in deine Augen, damit du besser schlafen kannst und lauter magische Träume hast.

Warum müssen Tiere nicht Zähne putzen und ich schon?
Wir ernähren uns anders als Tiere und essen auch süße Lebensmittel. Der Zucker und die Säure greifen unsere Zähne an, wodurch Karies entstehen kann. Viele Tiere reinigen ihre Zähne anders, indem sie zum Beispiel an einem Knochen herumkauen.

Warum muss ich in den Kindergarten?
Der Kindergarten bereitet dich auf die Schule vor. Du lernst großartige neue Dinge und schliesst Freundschaften fürs Leben.

Warum musste mein Goldfisch sterben?
Auch Tiere altern, werden dann in den Himmel geholt und leben im Paradies weiter…

Wenn man von Kindern umgeben ist, bekommt man zahlreiche amüsante Fragen zu Ohren. Dann stellt man sich die Frage, ja wieso denn eigentlich? Bei vielen Fragen muss man plötzlich kreativ werden, weil die Realität doch viel zu kompliziert ist. Dabei sollten sich Kinder noch nicht mit komplizierten Dingen beschäftigen, sondern viel eher ihr unbeschwertes Leben geniessen und die Antworten auf ihre Fragen spielerisch entdecken. Kinder haben eine eigene, spannende und kreative Phantasie und stellen sich die Frage, warum etwas so und nicht anders ist. Vielleicht sollten auch wir manche Dinge mehr hinterfragen.

In einer Redaktion sprudelt es nur so vor Kreativität. Dass es da kein Platz für Ordnung gibt und es eher chaotisch ist, ist kein Geheimnis. Damit eine Zeitung oder ein Online- Beitrag entsteht, braucht es jedoch viel mehr als die Kreativität und die Schreib-Skills eines Redaktors.

Ich arbeite in einer Redaktion habe den spannenden Aufbau einer Redaktion kennengelernt.

Aufbau einer Redaktion:

Redaktor:
Die Hauptaufgabe eines Redaktors ist das Verfassen von Texten in print oder online Form.
Damit ein solcher Beitrag entsteht, muss er sich an die Themensuche machen, recherchieren und allenfalls Interviews durchführen.

Blattmacher:
Die Blattmacher sind für das Besprechen der Themen mit den Redaktoren an einer Redaktionssitzung verantwortlich und planen die auch die Frontseite. Es kommt vor, dass sie die Texte der Redaktoren gegenlesen und sie unterstützen.

Blattplaner:
Ein Blattplaner ist für die Anzeigenplatzierung und die Umfangsplanung zuständig. Er entscheidet, wo eine Anzeige am besten platziert wird und bestimmt die Seitenanzahl.

Bild:
Die Bildredaktion besteht aus dem Bildredaktor und dem Fotografen. Der Bildredaktor beschafft Aufträge für den Fotograf und ist für die Bildauswahl in einem Beitrag verantwortlich, während der Fotograf meistens mit einem Journalisten mitgeht, um die Geschehnisse zu fotografieren.

Online/Social Media:
Heutzutage ist es für ein Medienunternehmen wichtig, Beiträge nicht nur in Print, sondern zusätzlich auch online anzubieten. Diese Aufgabe übernimmt der Onlineredaktor. Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie den Leser zum Online News-Portal leiten soll.

Produzent:
Ein Produzent layoutet die Seiten, passt Texte ein und hält sich an den Redaktionsschluss (dann wird ein PDF an die Druckerei übergeben).

Druck:
Die Druckerei erhält das PDF der Produzenten und gibt die Datei zum Drucken frei.

Was man noch über eine Redaktion wissen sollte:

Die verschiedenen Ressorts

In einer Zeitungsredaktion werden die Beiträge in unterschiedliche Ressorts aufgeteilt, damit der Leser sein Interessenbereich sofort finden kann und alles sinnvoll geordnet ist. In jedem Ressort gibt es Redaktoren, die sich auf die entsprechenden Themen fokussieren.

Beispiel:

  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Kultur
    Etc.

Journalistische Textformen:

Nachricht 
-wichtige Info, die schnell an die Öffentlichkeit muss- eher kurz gehalten
Bericht
-Sachlicher Text, der informiert- eher etwas umfangreicher
Interview
-Frage-Antwort
Reportage
-Journalist informiert sich vor Ort – umfangreich
Meinung
-Beispiel: Kolumne – eher frech und persönlich

Ich arbeite sehr gerne in einer Redaktion, weil jeder Tag eine neue Herausforderung mit sich bringt, man immer top informiert ist und viele neue Erfahrungen sammelt.

60 Sekunden, in denen nichts passierte. Dachte man, damals zumindest. Diese 60 Sekunden bestanden nur aus Warten. Doch plötzlich tat sich etwas.

Es ist schon 71 Jahre her, als Edwin Land, ein 37-jähriger Physiker aus New York, eine verblüffende Technik präsentierte, mit der innert Sekunden fertig entwickelte Fotos produziert werden konnten. 60 Sekunden – heute eine Ewigkeit, damals jedoch empfand man dies als eine bahnbrechend schnelle Sensation: Eine Kamera, die ohne Negativ auskommt und die Bilder in wenigen Sekunden fertig ausspuckt. Bald war sie bekannt als Polaroidkamera und verkaufte sich millionenfach.

Die Rolle der Sofortbildkamera heute

Qualitativ gute Fotos kann man heutzutage dank der Technologie schon auf dem Handy mit einer kleinen Berührung auf den Auslöser- Button machen. Doch meist bleiben diese als Dateien auf dem Gerät zurück und geraten schnell in Vergessenheit. Dies haben sich viele Unternehmen zu nutzen gemacht. Denn sie merkten schnell, dass Sofortbildkameras weiterhin auf große Beliebtheit stoßen.

Aber wie funktioniert eine Sofortbildkamera genau?

Eine Sofortkamera ist sehr bemerkenswert, da sie ein eingebautes Entwicklungslabor besitzt. Das heißt, die ganzen chemischen Reaktionen sind bereits im Fotoapparat integriert, sodass auch Laien nach kurzer Wartezeit ihre Schnappschüsse in den Händen halten können. In den früheren Sofortbildkameras bestand der Film aus einer Doppelrolle Negativ- und Positivblättern, während sich in den neueren Modellen alle benötigten Chemikalien im Fotopapier befinden. Kein Wunder ist das Fotopapier heute noch sehr teuer. Wenn das Foto aus der Kamera geschossen kommt, werden die Chemikalien miteinander vermischt und reagieren zudem auf Licht, sodass nach ein paar Sekunden das Motiv erscheint: Und fertig ist das Bild mit dem weißen Rahmen, der die Polaroids so unverwechselbar macht.

Auch ich bin ein großer Fan der Sofortbild-Kameras. Die Polaroidkamera ist mein ständiger Begleiter. Sie darf auf keinen Fall fehlen, denn sie fängt wundervolle Momente ein. Außerdem verbinde ich mit jedem Bild eine besondere Erinnerung, weil man sich genau überlegen muss, was man wie fotografieren will. Deshalb haben Polaroidfotos eine viel tiefere Bedeutung für mich als eines von meinen 10000 Handyfotos, die sich alle zum Verwechseln ähnlich sind…

Hast du schon mal mit Polaroids hantiert? Schreib doch deine Erfahrungen in die Kommentare!