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Giusi Catanese

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In der Schweiz herrscht überall die Schulpflicht. Hier wird jedes Kind mit etwa 7 Jahren eingeschult. Manche mögen dies zu früh finden, andere hingegen sind der Meinung: „Je früher, desto besser.“ Was für Schüler in der Schweiz selbstverständlich ist und eher als mühsam empfunden wird, ist in vielen Ländern der Welt ein stark ersehnter Wunsch. Die Schule! Ihren Ursprung hat sie im antiken Griechenland. Seither hat sie sich jedoch sehr verbreitet und ist besonders in der Schweiz nicht mehr weg zu denken. Die Schule ist ein Ort zum Lernen. Aber lernen wir wirklich sinnvolle Dinge, die uns auch auf das Leben vorbereiten, oder können wir das meiste nach kurzer Zeit nicht mehr brauchen?

Ein negativer Aspekt des heutigen Schulstoffs ist meiner Meinung nach, dass den Schülern so vieles beigebracht wird, was sie später nie mehr brauchen werden. Wie oft kommt es vor, dass sich die Schüler kopfschüttelnd die Frage stellen, wozu sie die Wurzelgesetze oder die Bestimmung von X brauchen. Das größte Problem ist, dass sich viele Schüler nicht für alle Fächer interessieren. Außerdem wissen viele Leute nach ihrer Schulzeit nur noch ein Bruchteil vom gelernten Schulstoff.  Denn es werden nur diese Dinge gespeichert, die uns interessieren und uns etwas im Leben bringen.

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Deshalb ist meiner Meinung nach ein weiterer negativer Punkt des Schweizer Schulsystems, dass man sich nicht früher auf einen Interessenbereich fokussieren darf. Die obligatorische Schulzeit dauert bei uns 9 Jahre. In dieser Zeit hat jeder Schüler mehr oder weniger den gleichen Schulstoff. Meiner Meinung nach wäre es viel sinnvoller, wenn die Schüler ab einer gewissen Stufe selber entscheiden dürften, was sie wirklich interessiert. So könnten sie sich in diesen Fächern ein tieferes Wissen aneignen und werden auf das spätere Berufsleben optimal vorbereitet.
Dagegen spricht jedoch die Bildung des Allgemeinwissens, was meiner Meinung für dieses Schulsystem spricht. Die Schüler lernen im Verlauf der Schulzeit viel, ob sie wollen oder nicht. Aber genau das kann ihnen neue Türen öffnen und ein Interesse wecken, welches vorher vielleicht noch nicht da war. Außerdem ist Allgemeinwissen immer und überall gefragt.
Ein weiteres positives Argument ist das Lernen der Selbstdisziplin. Durch Vorträge und Gruppenarbeiten lernen Schüler, sich zu engagieren. Deshalb bin ich auch eine Befürworterin des Notensystems, um den Schülern zu zeigen, wo noch Steigerungspotential besteht. Das mag bei schlechten Noten für viele Schüler zunächst für Unzufriedenheit sorgen. Jedoch bin ich mir sicher, dass dies auch als Ansporn wahrgenommen werden kann. Das führt dazu, dass der Ehrgeiz gestärkt wird. Meines Erachtens ist Ehrgeiz eine sehr wertvolle Eigenschaft, die man nicht nur in der Schule, sondern überall im Leben braucht.
Trotz einigen Nachteilen bin ich ganz klar überzeugt davon, dass die Schule uns auf das Leben vorbereitet. Denn es ist ein wichtiger Ort um sich schulisch, aber auch persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin froh, dass wir in die Schule dürfen und wünsche es mir auch für die ärmeren Länder auf der ganzen Welt. Denn sie formt uns, unseren Charakter, die Denkweise und ist definitiv eine große Bereicherung für unser ganzes Leben.

Träumst du auch von einem Leben mit weniger Ballast? Dann ist Minimalismus was für dich.
Minimalist zu sein, ist ein Lebensstil, der dich von viel Last befreit, dich auf das Wesentliche fokussieren lässt und viele Vorteile mit sich bringt. Denn einfach gesagt, ist man beim Aufräumen effizienter, wenn man weniger Dinge besitzt. Minimalismus bedeutet also, dass man sich auf das Nötigste beschränkt, mit dem Wunsch nach mehr Klarheit und Ordnung im Leben.

Zuerst komme ich jedoch zum Ursprung des Problems.

Es heißt Überangebot.

Es gibt so viele Produkte, die man glaubt zu brauchen, so viele Dinge, die man machen kann und so viele Medien, die man konsumieren könnte. Das nicht alles sinnvoll ist und wir längst nicht alles brauchen, ist kein Geheimnis. Vielleicht sollten wir lernen, nicht zu allem JA zu sagen und stattdessen öfters das Wort NEIN zu verwenden, um nicht jedem unnötigen Trend zu folgen. Minimalismus heißt also auch, sich von anderen abzuschotten, indem wir das Gefühl abschalten, alles machen und besitzen zu müssen. Nur weil es andere haben, heißt es nicht, dass du es auch brauchst.

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DINGE DIE JEDER ZU HAUSE HAT, ABER DEFINITIV NIE BRAUCHT

• Alte Kosmetik, die du entsorgen solltest
• Abgelaufene Sonnencreme und Medikamente
• Duschgels, Shampoos und Cremes, die doch nicht so großartig sind
• Alte verstaubte Bücher
• Stifte, die nicht mehr schreiben
• Alte Geräte, die nicht mehr funktionieren und man nicht mehr reparieren kann

LÖSUNG DES PROBLEMS: MEHR ORDNUNG IM LEBEN

WENIGER IST MEHR

Besitze lieber weniger Klamotten, bei denen du jedoch das Gefühl hast, sie nie wieder ausziehen zu wollen. Kleider, die sowieso nur in deinem Schrank hängen, ohne dass du sie anziehst, solltest du nach spätestens 2 Jahren ohne dass du sie je angezogen hast weggeben. Oder schenke jemandem nur etwas aber dafür etwas sinnvolles. Jedoch gilt diese Regel nicht nur bei materiellen Dingen wie bei Kleidern, sondern auch mit dem Medienkonsum auf dem Handy. Trage es nicht ständig mit dir herum – so reduzierst du die Zeiten, in denen du herumsurfst und gewinnst Freiheit für dich und die Dinge, die wirklich wichtig sind.

 

STRUKTURIERTER SEIN

Ein Wundermittel, was dir sofort zu mehr Struktur in deinem Leben verhilft, sind To-Do Listen. Solche Listen helfen dir deine Ziele niemals aus den Augen zu verlieren und zeigen dir, wo du gerade stehst.
Am erfolgreichsten ist man dann, wenn man die Ziele so konkret wie möglich formuliert. Also anstelle von: „Geld sparen“, sollte man schreiben wie viel Geld man im Monat denn sparen will.

SICH TRENNEN

Trenn dich von allem was du nicht mehr brauchst. Nimm dir Zeit und frage dich bei jedem Gegenstand, ob es dich glücklich macht. Behalte wirklich nur die Dinge, die du brauchst und die Dinge die mit guten Erinnerungen verbunden sind.

SICH FOKUSSIEREN

Neigst du auch dazu, 100 Dinge auf einmal machen zu wollen? Das Problem kommt mir bekannt vor… Wenn du also wissen möchtest, wie du aus einem Multitasker ein Singeltasker wirst, solltest du meinen Beitrag von letzter Woche lesen.

Mein Ziel von einem minimalistischeren Leben ist es also, das Leben simpler zu gestalten und mich so von Unnötigem zu trennen, um mich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren.
Probiere es doch auch aus😊

10 Dinge gleichzeitig? Für mich kein Problem. Lange Zeit war ich Miss-Multitasking und war der Meinung, produktiv ist man nur dann, wenn möglichst viele Dinge gleichzeitig erledigt werden. Stress war vorprogrammiert. Doch das wollte ich doch eigentlich vermeiden.
Ich kam zu dem Entschluss, mir zu erlauben, einfach mal nichts zu tun.

Es ist verdammt schwer. Anfangs ertappte ich mich dabei, wie ich noch die zweite Arbeit in die Hand nahm und daneben mein Smartphone. Das liebe Smartphone. Aber dazu komme ich später.

Die Welt dreht sich immer schneller und der einzelne Moment verliert an Bedeutung.
Hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Lebe also nicht nur vor dich hin, sondern mache die Dinge mit Bedacht und geniesse den Moment bewusster.
Deshalb übe ich mich weiterhin darin, jeweils nur etwas zu tun und dafür 100% zu geben.

Werden nicht der Sklave deines Smartphones

Die grösste Gefahr, vom Singletasking wieder ins Multitasking zu rutschen ist ganz ohne Zweifel das Smartphone. Auf dem Fahrrad mit Kopfhörern und nur einer Hand, die lenkt, weil man einer Person noch zurückschreiben MUSS. Das ist in unserer Gesellschaft normal geworden. Man hat sich daran gewöhnt, immer erreichbar zu sein. Und genau das lässt es unmöglich erscheinen, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Kaum vibriert es in der Hosentasche oder man sieht eine neue Nachricht auf dem Bildschirm aufpoppen, erweckt es in uns den Drang, darauf zu schauen. Denn es könnte wichtig sein. Man könnte etwas verpassen. Nein! Denn unser Leben zieht spurlos an uns vorbei, ohne etwas erlebt zu haben.

Das Resultat: Man verpasst, richtig zu leben. Früher als das Smartphone noch nicht so verbreitet war, reichte es, nur abends die Nachrichten zu checken. Heute ist es jedoch leider so: Kaum hat man eine freie Minute oder man macht etwas, was nicht die ganze Konzentration erfordert, kommt das Handy zur Hand. Auch wenn man mit Freunden unterwegs ist, das Handy ist unser ständiger Begleiter. Das führt zu der komischen Situation, dass man sich nur noch anschweigt. Wozu dann das Treffen? Wenn wir alle das Handy mal zu Hause lassen oder nicht aus der Tasche nehmen würden, kann man sich im Nachhinein viel eher an den besagten Abend erinnern. Denn man lebt bewusster und schenkt anderen die hundertprozentige Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Es gibt etliche Arten, zu kommunizieren. Mündliche Kommunikation kann durch sprachliche Barrieren erschwert werden. Der einfachste Weg, sich zu verständigen, ist jedoch über die nonverbale Kommunikation.

Die nonverbale Ebene

Gemeint sind damit all jene Dinge, die wir zwar nicht aussprechen, aber trotzdem vermitteln. Dazu gehören:

  • Blickkontakt
  • Mimik
  • Gestik
  • Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Betonungen, Pausen etc.

Nicht selten kommt es vor, dass Missverständnisse zwischen zwei Gesprächspartner entstehen.
Das liegt daran, dass eine Nachricht auf viele verschiedene Arten interpretiert werden kann. In der Theorie hat eine Nachricht 4 Seiten.

4 Ohren Theorie mit Beispielsatz

1. Sachebene

Hier geht es um die reine Aussage. Die Sachebene gibt an, worüber man informiert.
Beispiel: «Ich habe Hunger.»

2. Selbstoffenbarung

Was ich von mir preisgebe.
Beispiel: «Ich ärgere mich, dass der Kühlschrank leer ist.»

3. Beziehungsebene

Auf dieser Ebene wird die Beziehung zwischen dem Sprecher und dem Zuhörer beschrieben.
Beispiel: Der Sprecher könnte seiner Mutter sagen wollen: «Du sorgst dich nicht gut um mich.»

4. Appell

Der Hörer wird zu etwas aufgefordert.
Beispiel: «Koch was für mich.»

Was lernen wir daraus?

Andere Länder andere Gesten!

Mit nonverbaler Kommunikation sind Missverständnisse vorprogrammiert!
In anderen Länder unterscheiden sich die Bedeutungen der Körpersprache und somit der nonverbalen Kommunikation teilweise stark von unserer. Hier einige Beispiele:

Ja / Nein

In den meisten Ländern der Welt, wird ein Kopfnicken als ein „Ja“ verstanden.
In Pakistan, Indien und Bulgarien, schüttelt man den Kopf jedoch nach rechts und links um etwas zu bejahen.

Ich

Wenn wir das Wort „Ich“ signalisieren wollen, zeigen wir mit dem Zeigefinger auf den Bauch oder die Brust. Japaner hingegen deuten dafür mit dem Finger auf die Nase.

Ausgestreckter Daumen

Ein in die Höhe gestreckter Daumen bedeutet Super oder Anhalten. In Ländern wie Nigeria oder Australien bedeutet dieses Zeichen etwas Vulgäres und deutet an, jemanden loswerden zu wollen.

Alles Okay

Bei uns ist dieses Zeichen ein harmloses „Okay“ oder „Alles in Ordnung“
Aber auch dieses Handzeichen sollte im Nahen Osten vermieden werden, weil es eine Beschimpfung ist und Homosexuelle diskriminieren soll.

Kommunikation geschieht ganz automatisch und wie von selbst… dass es so einfach ist wie atmen, kann man aber nicht sagen. Es erfordert deshalb immer einen gewissen Grad an Vorsicht, um kein Missverständnis zu provozieren.

Demonstrationen zum Klimawandel sind toll, um auf das Problem, welches uns alle betrifft, aufmerksam zu machen. Besser ist es jedoch, sofort zu handeln und wirklich etwas zu ändern. Diese Schritte können leicht im Alltag angewendet werden und bewirken Großes!

Stofftaschen statt Plastiktüten
Viel zu viele Milliarden Plastiktüten werden jährlich auf der ganzen Welt benutzt – und nach einmaligem gebrauch weggeworfen. Weil nur ein kleiner Teil dieser Tüten recycelt wird, nimmt das Plastikproblem auf der ganzen Welt zu. Der Zerfall einer einzigen Plastiktüte kann bis zu 500 Jahre dauern. Um diesem riesigen Problem entgegen zu kommen, sollte man, wenn möglich auf Plastiktüten verzichten und stattdessen Stofftaschen zum Shoppen mitnehmen.

Konsum reduzieren und bewusster kaufen
Brauche ich das wirklich?
Mit dem Erstellen von Einkaufszetteln kauft man nur das, was man wirklich braucht und vermeidet unnötige Spontaneinkäufe, die meistens nicht glücklich machen – und schnell wieder im Müll landen.
Ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“ sollte man sein Geld lieber für gute Qualität ausgeben und nur dann etwas kaufen, wenn man es wirklich braucht. Auch bei Geschenken sollte man sich genau überlegen, was. Oft verschenkt man ein lustiges „Mitbringsel“, was nicht zu Gebrauch kommt und schnell im Müll landet. Deshalb sollte man viel lieber etwas Sinnvolleres schenken, das auf Dauer gut gebraucht werden kann.

Trinkflaschen einführen
Die Meisten haben es sich zur Gewohnheit gemacht, den 1. Kaffee im Geschäft zu trinken und im Verlaufe des Tages noch viele weitere aus dem teuren Kaffeeautomaten zu genießen. Dabei landen unzählige Pappbecher nach dem 1. Gebrauch im Mülleimer. Wer nicht auf seinen tägliche Dosis Koffein verzichten und eine viel bessere Tasse genießen möchte, sollte den selbstgemachten Kaffee in einer Thermoskanne mitnehmen. Dieser reicht dann auch den ganzen Tag. Dies gilt natürlich auch für andere Getränke, die generell besser in dauerhaften Trinkflaschen mitgenommen werden sollten.

Leitungswasser statt Plastikflaschen
Um Plastikflaschen ganz aus dem Haushalt zu verbannen, kann man auf den Kauf von Wasser in Plastikflaschen verzichten und auf Leitungswasser umsteigen. Das Leitungswasser in Schweizer Haushältern kann ohne Bedenken getrunken werden. Wer nicht auf Sprudel im Wasser verzichten will, sollte sich am besten einen SodaStream zulegen.

Tupperware statt Einwegverpackung
Um im Alltag auf unnötigen Müll zu verzichten, kann man sein Mittagessen in Tupperware mitnehmen. So kann ganz leicht auf Alufolie und Plastikverpackungen verzichtet werden, was wiederum Geld spart.

Alte Geräte verkaufen oder spenden
Jeder besitzt Dinge zu Hause, die man nicht mehr braucht. Oft sind diese Sachen noch so gut wie neu und sollten auf keinen Fall weggeworfen werden. Schlauer ist es, Kleider, Bücher, Spiele usw. auf einem Flohmarkt oder Online zu verkaufen und so Geld zu verdienen. Außerdem kann man solche Sachen gut spenden oder verschenken, um jemand anderem eine Freude zu machen.

Nachfüllen statt neu kaufen
Für viele Produkte, wie zum Beispiel Seifen, werden Nachfüllverpackungen angeboten. Man kann Müll vermeiden, indem man Seifen nachfüllt und nicht immer einen neuen Seifenspender nachkauft.

Reparieren statt wegwerfen
Früher war es üblich, seine Elektrogeräte reparieren zu lassen. Heutzutage werden kaputte Sachen durch etwas Neues ersetzt, was zu einem großen Müll-Problem in unserer Gesellschaft geworden ist.

Menstruationstasse
Für die Ladies unter uns: Menstruationstassen sind nicht nur viel hygienischer als Binden und Tampons, sondern auch viel umweltschonender, da man die den kleinen Becher aus medizinischem Silikon nach dem Auswaschen immer wieder verwenden kann. Zudem bietet sie einen viel besseren Auslaufschutz als herkömmliche Tampons oder binden. Ein weiterer Vorteil: Auf Dauer spart man Geld!

Diese Tipps sind einfach umzusetzen und doch scheinen sie für viele so schwer. Wichtig ist, dass der eigene Schweinehund überwindet wird, sodass diese Schritte eines Tages zur Gewohnheit werden. So kann jeder Einzelne einen entscheidenden Beitrag für die Umwelt leisten.

Im Nachhinein, da tun mir meine Eltern schon ein bisschen leid. Ich war so ziemlich das neugierigste Kind auf der Welt und wollte wirklich ALLES wissen. Heute, schon einige Jährchen später und seit mehreren Jahren Babysitterin, muss auch ich mich einigen absurden Fragen stellen.

Hier eine kleine Auswahl und meine Antworten dazu:

Warum heißt die Ananas «Ananas»?
Die Anans heißt «Ananas», weil sich die Menschen darauf geeinigt haben. Jemand hat darauf gezeigt und «Ananas» gesagt. Jemand anderes hat diesen Begriff wiederholt. So kam es dazu, dass beide zur Ananas «Ananas» gesagt haben, bis man sich gar nicht mehr vorstellen konnte, der Ananas anders zu sagen.

Wie kommen die Körnchen vom Sandmännchen ins Auge?
Nachts klettert das kleine Sandmännchen mit seinem schweren Beutel zu dir ins Bett und streut Sand in deine Augen, damit du besser schlafen kannst und lauter magische Träume hast.

Warum müssen Tiere nicht Zähne putzen und ich schon?
Wir ernähren uns anders als Tiere und essen auch süße Lebensmittel. Der Zucker und die Säure greifen unsere Zähne an, wodurch Karies entstehen kann. Viele Tiere reinigen ihre Zähne anders, indem sie zum Beispiel an einem Knochen herumkauen.

Warum muss ich in den Kindergarten?
Der Kindergarten bereitet dich auf die Schule vor. Du lernst großartige neue Dinge und schliesst Freundschaften fürs Leben.

Warum musste mein Goldfisch sterben?
Auch Tiere altern, werden dann in den Himmel geholt und leben im Paradies weiter…

Wenn man von Kindern umgeben ist, bekommt man zahlreiche amüsante Fragen zu Ohren. Dann stellt man sich die Frage, ja wieso denn eigentlich? Bei vielen Fragen muss man plötzlich kreativ werden, weil die Realität doch viel zu kompliziert ist. Dabei sollten sich Kinder noch nicht mit komplizierten Dingen beschäftigen, sondern viel eher ihr unbeschwertes Leben geniessen und die Antworten auf ihre Fragen spielerisch entdecken. Kinder haben eine eigene, spannende und kreative Phantasie und stellen sich die Frage, warum etwas so und nicht anders ist. Vielleicht sollten auch wir manche Dinge mehr hinterfragen.

In einer Redaktion sprudelt es nur so vor Kreativität. Dass es da kein Platz für Ordnung gibt und es eher chaotisch ist, ist kein Geheimnis. Damit eine Zeitung oder ein Online- Beitrag entsteht, braucht es jedoch viel mehr als die Kreativität und die Schreib-Skills eines Redaktors.

Ich arbeite in einer Redaktion habe den spannenden Aufbau einer Redaktion kennengelernt.

Aufbau einer Redaktion:

Redaktor:
Die Hauptaufgabe eines Redaktors ist das Verfassen von Texten in print oder online Form.
Damit ein solcher Beitrag entsteht, muss er sich an die Themensuche machen, recherchieren und allenfalls Interviews durchführen.

Blattmacher:
Die Blattmacher sind für das Besprechen der Themen mit den Redaktoren an einer Redaktionssitzung verantwortlich und planen die auch die Frontseite. Es kommt vor, dass sie die Texte der Redaktoren gegenlesen und sie unterstützen.

Blattplaner:
Ein Blattplaner ist für die Anzeigenplatzierung und die Umfangsplanung zuständig. Er entscheidet, wo eine Anzeige am besten platziert wird und bestimmt die Seitenanzahl.

Bild:
Die Bildredaktion besteht aus dem Bildredaktor und dem Fotografen. Der Bildredaktor beschafft Aufträge für den Fotograf und ist für die Bildauswahl in einem Beitrag verantwortlich, während der Fotograf meistens mit einem Journalisten mitgeht, um die Geschehnisse zu fotografieren.

Online/Social Media:
Heutzutage ist es für ein Medienunternehmen wichtig, Beiträge nicht nur in Print, sondern zusätzlich auch online anzubieten. Diese Aufgabe übernimmt der Onlineredaktor. Social Media spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie den Leser zum Online News-Portal leiten soll.

Produzent:
Ein Produzent layoutet die Seiten, passt Texte ein und hält sich an den Redaktionsschluss (dann wird ein PDF an die Druckerei übergeben).

Druck:
Die Druckerei erhält das PDF der Produzenten und gibt die Datei zum Drucken frei.

Was man noch über eine Redaktion wissen sollte:

Die verschiedenen Ressorts

In einer Zeitungsredaktion werden die Beiträge in unterschiedliche Ressorts aufgeteilt, damit der Leser sein Interessenbereich sofort finden kann und alles sinnvoll geordnet ist. In jedem Ressort gibt es Redaktoren, die sich auf die entsprechenden Themen fokussieren.

Beispiel:

  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Kultur
    Etc.

Journalistische Textformen:

Nachricht 
-wichtige Info, die schnell an die Öffentlichkeit muss- eher kurz gehalten
Bericht
-Sachlicher Text, der informiert- eher etwas umfangreicher
Interview
-Frage-Antwort
Reportage
-Journalist informiert sich vor Ort – umfangreich
Meinung
-Beispiel: Kolumne – eher frech und persönlich

Ich arbeite sehr gerne in einer Redaktion, weil jeder Tag eine neue Herausforderung mit sich bringt, man immer top informiert ist und viele neue Erfahrungen sammelt.

60 Sekunden, in denen nichts passierte. Dachte man, damals zumindest. Diese 60 Sekunden bestanden nur aus Warten. Doch plötzlich tat sich etwas.

Es ist schon 71 Jahre her, als Edwin Land, ein 37-jähriger Physiker aus New York, eine verblüffende Technik präsentierte, mit der innert Sekunden fertig entwickelte Fotos produziert werden konnten. 60 Sekunden – heute eine Ewigkeit, damals jedoch empfand man dies als eine bahnbrechend schnelle Sensation: Eine Kamera, die ohne Negativ auskommt und die Bilder in wenigen Sekunden fertig ausspuckt. Bald war sie bekannt als Polaroidkamera und verkaufte sich millionenfach.

Die Rolle der Sofortbildkamera heute

Qualitativ gute Fotos kann man heutzutage dank der Technologie schon auf dem Handy mit einer kleinen Berührung auf den Auslöser- Button machen. Doch meist bleiben diese als Dateien auf dem Gerät zurück und geraten schnell in Vergessenheit. Dies haben sich viele Unternehmen zu nutzen gemacht. Denn sie merkten schnell, dass Sofortbildkameras weiterhin auf große Beliebtheit stoßen.

Aber wie funktioniert eine Sofortbildkamera genau?

Eine Sofortkamera ist sehr bemerkenswert, da sie ein eingebautes Entwicklungslabor besitzt. Das heißt, die ganzen chemischen Reaktionen sind bereits im Fotoapparat integriert, sodass auch Laien nach kurzer Wartezeit ihre Schnappschüsse in den Händen halten können. In den früheren Sofortbildkameras bestand der Film aus einer Doppelrolle Negativ- und Positivblättern, während sich in den neueren Modellen alle benötigten Chemikalien im Fotopapier befinden. Kein Wunder ist das Fotopapier heute noch sehr teuer. Wenn das Foto aus der Kamera geschossen kommt, werden die Chemikalien miteinander vermischt und reagieren zudem auf Licht, sodass nach ein paar Sekunden das Motiv erscheint: Und fertig ist das Bild mit dem weißen Rahmen, der die Polaroids so unverwechselbar macht.

Auch ich bin ein großer Fan der Sofortbild-Kameras. Die Polaroidkamera ist mein ständiger Begleiter. Sie darf auf keinen Fall fehlen, denn sie fängt wundervolle Momente ein. Außerdem verbinde ich mit jedem Bild eine besondere Erinnerung, weil man sich genau überlegen muss, was man wie fotografieren will. Deshalb haben Polaroidfotos eine viel tiefere Bedeutung für mich als eines von meinen 10000 Handyfotos, die sich alle zum Verwechseln ähnlich sind…

Hast du schon mal mit Polaroids hantiert? Schreib doch deine Erfahrungen in die Kommentare!