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Cynthia Gehrig

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Was mal als eher kleine Bewegung anfing, gilt heute als eine der Grössten überhaupt – der Feminismus. Doch gleichzeitig zählt er auch als einer der Umstrittensten: Nicht jeder erfreut sich an den zahlreichen Feministen, die gemeinsam für das gleiche Recht aller Geschlechter kämpfen wollen. Diese Abneigung hängt mit Vorurteilen zusammen, die durch ein falsches Bild und Extremisten entstehen.

Ich bin grundsätzlich nicht abergläubisch. Ich fürchte mich nicht, wenn eine schwarze Katze links an mir vorbei läuft oder wenn ich ein wenig Salz verstreue. Ich erwarte an einem Freitag den 13. auch kein grosses Unglück. Trotzdem wünsche ich mir jeden 1. Januar, um Punkt Mitternacht, etwas. Denn es heisst, dass sich all seine Neujahrswünsche erfüllen, wenn man in der ersten Minute des neuen Jahres ganz fest seine Augen schliesst und sich dabei etwas wünscht. Ich wünsche mir jedes Jahr in etwa das Gleiche. Dieses Mal sollen meine Wünsche jedoch nicht nur mein 2020 zu einem tollen Jahr machen. Dieses Mal wünsche ich auch dir ein wenig Glück für das neue Jahr. Und dann wünsche ich dir noch ein wenig mehr.

Yanik Wermuth ist erst 18 Jahre alt, will aber für die Jungen Grünen in den Nationalrat. Trotz Widerstand von älteren und bürgerlichen Kreisen: Nach einem Interview mit dem Blick sprachen sich Kritiker aufgrund seines noch jungen Alters gegen seine Kandidatur aus, in der Kommentarspalte des Artikels befinden sich einige Bemerkungen, die unter die Gürtellinie gehen. Trotzdem lässt sich der junge Berner nicht davon aufhalten. Denn: Für ihn sind mehr jugendliche Stimmen im National- sowie Ständerat wichtig.

Am 10. August wird an den Winterthurer Musikfestwochen gesungen, getanzt und mitgefiebert: Denn dann gehört die Bühne wieder den Newcomern des diesjährigen Band-its. Doch nicht nur die acht Finalisten müssen sich auf diesen Tag vorbereiten, auch die zwei Moderatorinnen Phoebe Lüscher und Rahel Bachmann, welche sich bei der Vorausscheidung durchsetzen konnten, müssen in den nächsten zwei Wochen noch vieles tun. 

Ich bin wütend.

Ich bin wütend, dass ihr über meinen und den Körper von Milliarden anderen Frauen verfügen wollt. Ich bin wütend, weil ihr mir verbieten möchtet, für mich selber zu entscheiden. Ich bin wütend, da ihr wichtige Entscheidungen über meinen Körper treffen möchtet, ohne mich bei diesen miteinbeziehen zu wollen. Und ich bin wütend, dass ihr zum Teil erfolgreich seid. Dass mir das Recht auf eine Abtreibung, eine Entscheidung über meinen Körper, in gewissen Ländern weggenommen wird. Weil ihr denkt, ihr wüsstet es besser. Aber das tut ihr nicht.

Der sogenannte „Tipping-Point“ ist für viele ein unbekannter Begriff. Selbst die einflussreichsten Politiker der Schweiz sind ahnungslos, wenn man ihnen zu diesem Thema Fragen stellt. Und das, obwohl der Tipping-Point in der heutigen Zeit einer der grössten Gefahren für unser Klima und die Menschheit darstellt: Das Erreichen dieses Punktes hat für uns alle fatale Folgen.