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Benedikt Kaiser

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Spätestens seit der Nuklearkatastrophe in Fukushima steht die Atomenergie schwer unter Beschuss. Dies zeigt sich auch in der Schweiz, wo im Rahmen der Energiestrategie 2050 beschlossen wurde, bis in 15 Jahren aus der Atomenergie auszusteigen. Ein erster Schritt wurde kurz vor Weihnachten getan, als das AKW Mühleberg ausser Betrieb genommen wurde. In rund zehn Jahren sollen dann die Reaktoren Beznau I und II stillgelegt werden, Gösgen soll 2029 folgen und Leibstadt 2034. Laut Energiestrategie soll der Ausbau erneuerbarer Energiequellen den Wegfall des Atomstroms laufend kompensieren und bis in 15 Jahren die rund 40% Atomstrom ersetzten können. Dies ist ein ziemlich ambitioniertes Ziel, welches höchstwahrscheinlich nicht realisiert werden kann. Aber was sind die Alternativen?

Ich stamme aus einer Familie, die sehr gerne liest. An Weihnachten hagelt es daher jedes Jahr Bücher, die ich jeweils direkt danach in den Weihnachtsferien verschlinge. Zwar habe ich die diesjährige Bücherflut noch nicht ganz bewältigt, doch das Highlight ist schon ziemlich in Stein gemeisselt. Es handelt sich dabei um den historischen Roman «Teufelskrone» von Rebecca Gablé.

Ich bin Zivi. Das heisst, ich leiste anstelle eines Militärdienstes einen zivilen Ersatzdienst. Im Gegensatz zu früher, als man ziemlich dafür kämpfen musste, genügt heute ein einziger Klick im Internet. Ich wusste nicht wirklich, auf was ich mich da einlasse, denn im Gegensatz zum Militär rekrutiert der Zivildienst nicht aktiv. Beim einzigen obligatorischen Anlass, den man als angehender Zivi besuchen muss, geht es grösstenteils nur um Administratives. Darum möchte ich mit diesem Artikel ein wenig Licht ins Dunkel bringen und berichte über meine Erfahrungen.

Letztes Wochenende war ich krank. Es war furchtbar. Eigentlich hatte ich diverse Dinge geplant, stattdessen verbrachte ich mein Wochenende mehr oder weniger im Bett. Ich hasse dieses untätige Herumliegen, dieses elendigliche Warten auf Besserung. Um nicht völlig zu verzweifeln, griff ich zum nächstbesten Buch und begann zu lesen. Und dann hörte ich nicht mehr auf, bis das Buch fertig war.

Seit jeher bekomme ich jedes Jahr an Weihnachten ein Geschenk, auf das ich vor allem früher liebend gern verzichtet hätte. Meine Mutter hat es nämlich zur Tradition gemacht, dann die ganze Familie mit einem «Kultur-Geschenk» zu beglücken. Dabei handelt es sich um Eintritte ins Theater, in Opern oder zu sonstigen, gerade kulturell aktuellen Highlights in der Region Basel. Wegen im Grunde guter Erfahrungen hat sich meine Abneigung gegenüber diesen «Geschenken» jedoch gelegt und so nahm ich kürzlich sogar die ausserweihnächtliche Einladung in die Oper «Il barbiere di Siviglia» an, eine Oper, die gerade in dieser Inszenierung in Basel definitiv Lust auf mehr macht.

Jedes Jahr ist es das Gleiche: Horden von verkleideten Kindern pilgern von Haus zu Haus auf der Suche nach Süssigkeiten, Jugendliche bewerfen Häuser mit Eiern oder wickeln sie in Toilettenpapier und (junge) Erwachsene feiern in immer denselben Kostümen irgendwelche Partys. Halloween ist immer neu ein Gipfel an Geschmackslosigkeit. Eine klassische amerikanische Unsitte, die seit einigen Jahren auch in Europa immer populärer wird, könnte man denken. Dem ist aber nicht so, Halloween ist vielmehr eine uralte, europäische Tradition.

Volleyball ist die zweitgrösste Teamsportart in der Schweiz, doch kaum jemand interessiert sich dafür. Auch medial wird Volleyball wenig beachtet. Dies ist schade, denn gerade in letzter Zeit gibt es in der Schweizer Volleyballszene zahlreiche erfreuliche Entwicklungen. Eines der grössten Highlights stellt für mich der Aufstieg von Traktor Basel in die höchste Schweizer Liga dar. Mit zahlreichen, innovativen Ideen versuchen die Traktoren nun, mehr Leute für das Volleyball zu begeistern und auch das mediale Interesse zu vergrössern.

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. Was als friedliche Demonstration begann, in zu einem gigantischen Chaos geworden. Über eine halbe Million Menschen wurde seit Kriegsbeginn getötet, mehr als 5,5 Millionen flohen. Unzählige Milizen kämpfen gegen Syriens Diktator Assad. Sie alle haben aber ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was aus Syrien werden soll. Die Terrororganisation Islamischer Staat hat international für Angst und Schrecken gesorgt und ist später durch europäische Luftangriffe wenigstens militärisch geschlagen worden. Zu Beginn des Kriegs gab es nicht einen Tag, wo nicht in den Medien darüber berichtet wurde. Zwischenzeitlich hörte man dann praktisch nichts mehr, doch seit rund einer Woche ist der Krieg in Syrien um ein Kapitel reicher. Die USA haben nämlich ihre Truppen aus Nordsyrien abgezogen. Dies hat eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Höchste Zeit, sich die Interessen der unterschiedlichen Kriegsparteien wieder in Erinnerung zu rufen.