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Alexandra Birrer

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Dein Akku ist leer? Kein Problem, du steckst dein Handy einfach ans Ladegerät und nach einigen Minuten kannst du es wieder benutzen. Sobald es dämmert werden Wörter und Buchseiten der Dunkelheit wegen immer unleserlicher? Ein Knopfdruck auf den Lichtschalter genügt. Und wenn dir das Lesen verleidet ist, brauchst du nur eine Fernbedienung und nach wenigen Sekunden unterhält dich der Fernseher.

Die Weihnachtszeit ist vorbei, die Guetzlirezepte wieder im Regal und der Zimtgeschmack ist nicht mehr unmittelbar in all unseren Nasen. Trotzdem hat bei mir der Backofen nicht aufgehört, heiss zu laufen. Es gäbe tausende Gründe, warum jeder Tag im Jahr der richtige dafür wäre, einen Kuchen, Törtchen oder Kekse zu backen. Ich werde mich heute lediglich auf drei beschränken.

Einmal mehr hat mich das Serienfieber gepackt und beförderte mich nach England, genauer gesagt Yorkshire, zu Anfang des 20. Jahrhunderts. An diesem schönen Ort spielt nämlich die historische Dramaserie Downton Abbey, die mich in letzter Zeit in ihren Bann gezogen hat. Was früher nur die Serie war, die meine Mutter manchmal Sonntagabends schaute, wurde nun für mich zum absoluten Suchtmaterial.

Zwischen Wissen und Unwissen liegt bekanntlich eine gerade Linie, die man als Lernprozess bezeichnen kann, oder? Eigentlich klingt das plausibel, doch wenn ich mich ganz genau an diese ominöse Lernprozesse erinnere, sehe ich alles andere als Geraden. Es ist vielmehr ein auf und ab. Sozusagen eine Art Berglandschaft von Kurve, die meine verschiedenen Stadien von Verständnis und Unverständnis auf Zeit zeigt. Und dieses „Gebirge“ oder bessergesagt dieser Effekt hat auch einen Namen: Der Dunning-Kruger-Effekt.