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Alexandra Birrer

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Es liegt nicht an einer Unverträglichkeit oder an einer spezifischen Ernährungsweise, sondern einfach nur am eigenen Gusto: Seit Kindesalter mag ich keine Kuhmilch. Den Geschmack empfinde als unangenehm und deswegen war Milch nie etwas, was ich in meinen Kaffee oder in meinen Porridge gegeben hätte. Für lange Zeit blieb mein Kaffee also schwarz und der Porridge wurde eben mit heissem Wasser aufgelöst. Doch seit viele Lebensmittelhersteller vermehrt auf Laktoseintoleranz und auch Veganismus eingehen, gibt es auch für mich viele neue Möglichkeiten.

Mittlerweile ist es zur Selbstverständlichkeit geworden: Passiert eine Massenkarambolage, stürzt irgendwo ein Flieger ab und auch wenn sich Schiessereien ereignen, es wird bestimmt ein Video davon geben. Einer wird das Unglück, das sich gerade ereignet, sicher gefilmt oder gestreamt haben, um des mit der Nachwelt zu teilen. Doch während wir durch diese Person mit Bildern und Informationen beliefert werden, hätte er oder sie doch auch etwas im Bereich des Hilfreichen tun können?

Ein pochendes Herz, nass-kalte Hände, abgehakter Atem und das Gefühl von totaler Verlorenheit. Du stehst vor Leuten, solltest ihnen etwas erklären, auf eine Frage antworten oder einfach nur deine Meinung sagen. Doch du gerätst völlig aus dem Konzept, weisst nicht was tun und dein erster Gedanke haftet an dem grossen schwarzen Loch, dass sich am liebsten unter dir öffnen und dich verschlucken sollte.

«Mottele, du bringst mich noch ins Grab!»

Mit diesem Satz oder besser gesagt dieser Kapitelüberschrift beginnt Thomas Meyers Roman Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse. Meyer, ein schweizerisch-jüdischer Schriftsteller brachte 2012 jenen Roman heraus, der fünf Jahre später, im Jahr 2017, verfilmt wurde. 2018 war der Wolkenbruchdie erfolgreichste Schweizer Filmproduktion.

Im schönen Kanton Aargau, genauer gesagt in Lenzburg, gibt es seit einiger Zeit ein neues Amt. Dieses ist aber kein normales Amt, sondern ein ganz spezielles: Das Amt für die ganze Wahrheit. Wer es besucht, verpflichtet sich für die ganze Wahrheit und wird ein Mitstreiter im Kampf gegen die Fake News und Lügen. Oder sind Lügen etwa doch okay?

Eines ist sicher, wir leben in einem kulinarisch sehr spannenden Zeitalter. Die Vielfalt und die Möglichkeiten, die sich im gastronomischen Bereich entwickelt haben, sind wahnsinnig umfassend. Jedes Land hat seine eigenen Spezialitäten, verschiedene Ernährungsweisen zeigen den Weg zu neuen Gerichten und dementsprechend entstehen jeden Tag neue Kombinationen. Diese sind aber manchmal ausgefallener, als wir es uns gewohnt sind.